Dabei seit: 06.10.2007
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Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Ja...ich denke jeder hat schonmal von dem Buch oder von dem Film gehört...Ich bin gerade dran das Buch zu lesen...Habe leider erst den film gesehn und fand den aber so klasse das ich das buch jez einfach auch lesen muss
...also wer das buch schon kennt was haltet ihr davon?
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Lang her
...daß ich den Film gesehen habe, da war ich in der Mittelstufe auf'm Gumminasium. Das Buch kenne ich nicht, der Film hat mir seinerzeit gereicht, im positiven wie im negativen. Im Positiven, weil ich mir spätestens seit dem Film sicher bin, kein H oder so nen Müll in mein Blut zu lassen, negativ, weil ich die ja doch wahre Story sehr heftig fand. Na gut, war damals auch noch etwas empfindlicher, was das angeht.
Andererseits, Du hast durchaus recht, und bei näherem Betrachten kommt mir auch der Gedanke, auch mal das Buch nachzuholen.
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*And*, if this ever happens again, Ivanova will personally rip your lungs out! Susan Ivanova, Babylon 5
Dabei seit: 30.08.2006
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Ich habe damals mit 12 oder 13 Jahren den Film gesehen und habe mir dann das Buch gekauft, das ja noch sehr viel ausführlicher ist. Dadurch, dass ich halt auch in Berlin aufgewachsen bin, und alles an Orten spielt, die ich ja kenne, war es vielleicht besonders "intensiv" für mich - sowohl den Film zu sehen als auch das Buch zu lesen. Das Buch hat mir mehr von der Persönlichkeit usw. aufgezeigt, insofern fand ich es um einiges erschreckender, und ich wußte, ich will nie, dass mir so etwas passiert. Insofern: Sehr lehrreich. Man weiß nach der Lektüre halt, dass man solche Erfahrungen nicht machen möchte und es hilft sicherlich dem einen oder anderen, seine Neugierde auf härtere Drogen im Keim zu ersticken.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von manouche: 08.10.2007 11:20.
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Herkunft: Hamburg
Habe das Buch gleich zu Anfang gelesen und fand es verstörend in seiner Offenheit. Wusstet ihr, daß das Buch entgegen aller Erwartungen viele zum "Nacheifern" animiert hat? Es scheint, daß sich diejenigen in ihrer Tristesse noch zu übertrumpfen gesucht haben, weil es das Letzte war, was ihnen noch blieb.
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Dabei seit: 27.07.2005
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Herkunft: Krefeld
Das Phänomen kenne ich von einem Kollegen aus einer Fortbildung. Der Mann war eine zeitlang schriftstellerisch tätig, also ernsthaft als Beruf, und ein Fan von Franz Kafka. Dummerweise neigte er, wie sein Vorbild, zu Depressionen, und fing an, Marihuana und son Zeug zu schieben. Das hat ihn die Karriere und noch einiges mehr gekostet, er hatte einen ziemlich üblen Absturz, so erzählte er.
Zum Zeitpunkt der Fortbildung war er clean und in Therapie, aber sein Therapeut hat ihm zB klipp und klar untersagt, die Finger bzw. Augen von Kafka oder ähnlichen Autoren zu lassen, sonst wäre das Rückfallrisiko zu groß.
Ich denke mal, von Christiane F. oder so sollte er ebenfalls die Finger lassen (falls er es nicht schon kennt).
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