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Vergewaltigung eines erst... |
Tyra
Community-Member
Dabei seit: 15.08.2003
Beiträge: 1
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| Vergewaltigung eines erst... |
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3 Monate alten Mädchens.
Mir ist die Tage was in die Finger gefallen.
Ich möchte den einen oder anderen bitten seine Unterschrift mit drauf zu setzten!!
Weil ich das Urteil für nicht richtig halte.
Aber ich kopiere euch den Text mal....
Offener Brief an die Richter/in des Bundesgerichtshof in der Strafsache 4 StR 84/03 wegen sexuellen Missbrauchs eines 3 Monate alten Säugling
Offener Brief
Sehr geehrte Richter/Innen des Bundesgerichtshofes,
Wir sind eine Gruppe überlebender Opfer sexueller Gewalt und möchten Ihnen zu Ihrem „im Namen des Volkes“ gesprochenen Urteil (http://urteil.trotz-allem.org/) folgendes mitteilen:
Sie weisen das Landgericht Bielefeld an, auf eine niedrigere Freiheitsstrafe als vier Jahre zu erkennen, da in vergleichbaren Urteilen mit niedrigerem Maß Recht gesprochen worden sei. In Ihrer Begründung heisst es dazu u.a.: „...daß der Angeklagte ohne sein Geständnis der abgeurteilten Tat vermutlich nicht zu überführen gewesen wäre, das Tatgeschehen auf einem spontanen Entschluß beruhte, nachteilige Folgen für das geschädigte Kind nicht zu erwarten sind, der Angeklagte nicht vorbestraft ist, er Reue gezeigt und seine Therapiebereitschaft bekundet hat, ist die verhängte Freiheitsstrafe von vier Jahren unvertretbar hoch."
Verehrte Damen und Herren, ob der Täter Reue und Therapiebereitschaft zeigt, ist für das erst drei Monate alte Mädchen nicht von Belang. Wir erkennen an, dass Sexualstraftätern ein faires Verfahren zusteht und der Ruf des Volkszorns nach der Todesstrafe keine juristische Basis in einem Rechtsstaat ist. Wie aber wird durch diese Entscheidung das Grundrecht des kleinen Mädchens und ungezählter weiterer vergangener und zukünftiger Opfer auf körperliche Unversehrtheit gewahrt?
Es ist schlichtweg falsch, wenn Sie voraussetzen, dass "nachteilige Folgen für das geschädigte Kind nicht zu erwarten sind". Dies widerspricht in eklatanter Weise allen aktuellen Forschungen auf dem Gebiet der Spätfolgen und Traumatisierungen von Menschen, die als Kinder Opfer sexueller Gewalt wurden – im Gegenteil, die neuesten Ergebnisse der Traumaforschung belegen eindeutig, dass sexuelle Gewalterfahrungen umso schwerer therapierbar sind, je jünger das Opfer ist/war. Im späteren Lebensverlauf erinnern diese Menschen, dass etwas sehr Schlimmes und Widerwärtiges vorgefallen sein muss, aber sie können nicht genau benennen, was geschehen ist, da bei Säuglingen die bewusste Erinnerung noch nicht ausgebildet ist.
Und weil diese bewusste Erinnerung fehlt, hat sexuelle Gewalt an Kleinstkindern so verheerende Folgen. Das Erlebte arbeitet in Opfern als Prägung, die keine Liebe, keine Sicherheit, und in vielen Fällen keine Lebensfreude mehr kennt. Oft sind diese schwerwiegenden Traumatisierungen erst in jahrelangen, sehr kostenintensiven und für Betroffene sehr anstrengenden, qualvollen Psychotherapien aufzudecken und in vielen Fällen nicht zu verarbeiten. Therapieplätze bei speziell dafür ausgebildeten Traumatherapeuten sind in Deutschland Mangelware, Wartezeiten von einem Jahr und länger für Betroffenen, die fast immer hochgradig suizidal sind, sind die Regel und nicht die Ausnahme.
Wir schildern keine gefühlsmäßigen „Vermutungen“ sondern wissenschaftlich belegte Fakten. Erschwerend kommt hinzu, dass der Täter in diesem Fall der leibliche Vater ist, was für das Mädchen im späteren Leben höchstwahrscheinlich zu schweren Störungen führt, da davon auszugehen ist, dass sich in dieser „Familie“ kein Beteiligter mehr „normal“ dem Kind gegenüber verhalten kann, selbst wenn die Scheidung der Eltern eine Konsequenz sein sollte.
Erlauben Sie uns, die 1. Vorsitzende der Internationalen Fachgesellschaft für Psychotraumatologie (ISSD), Michaela Huber zu zitieren:
„Im Gegensatz zu der Annahme des BGH sind die Auswirkungen von Traumatisierungen, wie sie durch Gewalteinwirkungen im Opfer entstehen können, umso gravierender, je jünger das Opfer ist. Die Annahme, dass sich ein jüngeres Kind später nicht erinnern werde, hat sich ebenso als irrtümlich herausgestellt, wie die Annahme, dass ein jüngeres Kind weniger schmerzempfindlich sei. Das Urteil ist also - ganz abgesehen von seiner moralischen Fragwürdigkeit, die Tätern geradezu nahelegt, sich jüngere Opfer zu suchen, um von einer geringeren Strafe bedroht zu werden - auch wissenschaftlich eindeutig zurückgewiesen worden. ... Als internationale Fachgesellschaft für Psychotraumatologie sind wir entsetzt über dieses Urteil und fordern die zuständigen Stellen auf, es so rasch wie möglich zu überprüfen und zu korrigieren."
Wir teilen die Auffassung von Frau Huber in allen Punkten. Insbesondere werten wir Ihre "Begründung", dass "nachteilige Folgen für das geschädigte Kind nicht zu erwarten sind" als einen Freibrief für alle Pädokriminellen, auf möglichst junge Kinder bei der Opferwahl zurückzugreifen, da bei einem eventuellen Bekanntwerden höchstrichterlich entschieden wurde, dass sexuelle Gewalt an Säuglingen juristisch milder zu betrachten ist, als Sexualverbrechen, die an Kindern und/oder Pubertierenden verübt werden.
Wir ersuchen Sie dringend, diesen - in der Öffentlichkeit entstandenen Eindruck - durch eine Stellungnahme zu revidieren, bzw. durch eine präzisere Erklärung Ihres Beschluss den entstandenen Schaden zu begrenzen und für zukünftige Entscheidungen an Gerichten Ihre richtungweisende Kompetenz auszuschöpfen, indem Sie die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema nicht weiter ignorieren.
Mit freundlichen Grüssen,
Christine Born
Wer auf dieser Liste mit Unterschreiben möchte , sendet entweder eine Mail an webmaster@trotz-allem.de oder postet dies ins Forum. Wir haben uns entschieden nur vollständige Namen aufzunehmen.
Ich hoffe das ich nicht gesteinigt werde weil ich das hier reingesetzt habe,aber ich habe kein anderes Forum gefunden was passend wäre.
LG Tyra
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17.08.2003 14:57 |
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Scully

Senior-Member

Dabei seit: 10.07.2003
Beiträge: 194
Herkunft: Esens - Nordsee
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Ja, klar unterschreibe ich !
Mail ist unterwegs !
__________________ Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, daß, wenn du die Welt verläßt, alle weinen und du lächelst.
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17.08.2003 16:39 |
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Uziel
B.A.f.H.

Dabei seit: 05.07.2003
Beiträge: 1.743
Herkunft: N 51°5' E 6°7'
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Kastration sorgt dafür, daß die nicht mehr auslebare sexuellen "Energie" in Gewalt umschlägt.
Hatten wir schon in dieser Republik... Und aus oben genanntem Grund wieder abgeschafft...
Wie abscheulich diese Tat ist, müssen wir hier nicht raustellen, daß wissen wir alle.
Das wir nicht immer die Entscheidungen unseres Rechtssystem verstehen auch...
Also bitte, zerlegt den Zweck dieses Threads nicht mit einer Diskussion oder Phrasen.
Ich will hiermit keinem was unterstellen, jemanden angreifen, oder kritisieren, aber es wäre schade, wenn die Message in einer Grundsatzdiskussion untergehen würde...
Laßt den Thread hier doch einfach in seiner ureigensten Form existieren...
Danke,
Judas
__________________
»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
Kurt Tucholsky
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17.08.2003 22:20 |
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Morgana666
- gesperrt -

Dabei seit: 27.07.2003
Beiträge: 31
Herkunft: Darkside
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Das traurige ist, das man eine härtere Bestrafung bekommt wenn man im Supermarkt ein Kaugummi klaut.....
__________________ Account gesperrt wegen ungültiger EMail-Adresse.
Bitte Kontakt mit einem Admin aufnehmen.
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18.08.2003 09:04 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
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Na toll - Kettenbrief mal anders....
Seid mir bitte nicht böse - aber muss für solchen Schwachsinn jetzt auch noch ein Forum (evtl. mehrere Foren) missbraucht werden? Schon schlimm genug wenn solcher Mist ständig im Mail-Eingangskorb landet! Nachdem nun also das krebskranke Kind in Uganda (dem das rechte Bein und die linke Brust amputiert werden muss) nicht mehr zieht, müssen jetzt solche Horrorgeschichten herhalten...
Selbst wenn die Story wahr sein sollte (es gibt bestimmt derartige Fälle - das will ich nicht bezweifeln!), dann glaube ich kaum, dass sich ein Richter von ein paar "eMail-Unterschriften" beeindrucken lässt!
Und mal ganz davon abgesehen - was mit Kinderschändern im Knast passiert, dürfte wohl jedem klar sein. Da werden auch die "nur" vier Jahre zur absoluten Hölle auf Erden! Er bekommt dirt schon, was er verdient - da macht euch mal keine Sorgen!!!
Also nix für ungut,
Messiah
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18.08.2003 10:42 |
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Stone unregistriert
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Wenn die Unterschriftenaktion noch gültig ist, unterschreibe ich auch...
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18.08.2003 16:55 |
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