Dabei seit: 25.10.2005
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Herkunft: Deutschland
Bin zwar noch kein so "alter" Hase, möchte mich an dieser Stelle dennoch mal einklinken.*dengrünspahnhinterdenohrenwegwischunddieklappeaufreiss*
gg*
Zum einen glaube ich, dass es für den DJ sowieso unmöglich ist alle Gäste einer Party zufrieden zu stellen. Ganz gleich wie sehr er es versuchen mag. Ergo: der Versuch ist schon zwecklos! Es gibt immer Leute die was zu meckern haben, und wenn sie nix zu meckern haben, meckern sie weil sie nix zu meckern haben....
Zum anderen habe ich mir sagen lassen, dass die DJ´s (ohne namen nennen zu wollen) auch nicht immer die Wahl haben, was sie an einem Abend spielen/zu spielen haben! Durch einen bekannten hatte ich die Möglichkeit mich mit DJ XY zu unterhalten und er hat mir erzählt, dass ihn selbst, das ein oder andere mehr oder weniger ankotzt. doch würde er nach seinem belieben spielen, wäre das dann auch seine letzte party im Tempel. Der Veranstalter gibt den Rahmen vor und so wird es dann auch gemacht, ansonsten steht beim nächsten Mal ein anderer hinterm Pult.
Aber nun zu den mit den "ach so großen Namen". Ich finde es im Grunde total unverschämt und auch lächerlich, wenn dann der "große" DJ YZ, nur weil er mal eben bock hat, ne mp3 auflegt und tanzen geht. Ist ja grundsätzlich nichts dran auszusetzen dass auch der DJ spaß haben will, aber wenn ausser ihm sonst keiner mehr tanzt und sich die Stimmung merklich senkt, weiß ich nicht ob es so angebracht ist. Aber er kann es sich scheinbar erlauben, denn es kommt eigentlich jeden Abend vor. Das ist für mich zum Beispiel auch ein Grund, dass ich seine Parties nur noch besuche, wenn ein Gast DJ vor Ort ist. Dann horche ich hin und wieder, auf der Suche nach neuem.
Zum Phänomen, was in Tempel A nur einen Gähner hervorruft und in Tempel B einschlägt wie eine Bombe, kann ich nur bestätigen. Habe zwei Parties von einem Dj erlebt. Einmal im NRW und eine andere in Hessen. es war sehr witziig.
__________________ Niemand ist ohne Schuld...
...auch Du nicht.
Dabei seit: 11.12.2005
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Herkunft: der kalte Norden
Ich habe letzten Fr. die Hawaiis (Ari und Kai) mal selber erlebt bei der New Wave Party in Hannover, da es eine Motto Party war konnte ich natürlich nicht unbedingt 'meine' Musik erwarten, aber ich muss sagen das mir Ari's set doch ganz gut gefallen hat, eigentlich alle Lieder die sie aufgelegt hat waren eine remix-Version und alleine schon daher nicht mit dem 'nicht-das-schon-wieder' manko belegt, sowie ausserdem eigentlich ziemlich gut aufeinander abgestimmt und gar nicht mal soo abgegriffen
Beim nächsten mal bitte mehr davon und nicht wieder nur 'ne halbe Stunde
Eher nicht so gut angekommen ist Peter Spilles (Project Pitchfork), der zwar viele unbekannte und nicht so schlechte Sachen aufgelegt hatte, aber seine Musikauswahl war dann doch für das Gro des Publikums zu 'un-schwarz' und die Tanzfläche war gröstenteils leer, schade eigentlich.
Tjach, Kai hat dann eher für die Waver aufgelegt, naja, der alte Kram halt, darum mal keine Bewertung
Tjach, und was sagt uns das jetzt? Das es nicht immer nur am DJ liegt, viele können und wollen schon anders (ich denke mal das DJs am ehesten abkotzen, denn sie müssen ihre Musi ja jeden Abend ertragen
), nur wenn das Publikum so gar nicht reagiert (leere Tanzfläche) kramt man halt als DJ die Evergreens aus und schaltet mental ab.
Was einen wieder zum Ursprungspunkt zurückbringt, wie bringt man als DJ neue Musi unter die Leute ohne die ganze Nacht für eine leere Tanzfläche aufzulegen? Meine Meinung ist hier immernoch, das es am besten klappt wenn man die neuen Sachen mit ein paar Tanzflächen-füllern mischt, und dann am besten so, das das Publikum gar nicht merkt das ein neues Stück angefangen hat. Denn wenn er erst mal tanzt geht der eitle Goth auch nimmer von der Tanzfläche, sonst könnten die Anderen ja denken er hätte das Lied nicht gleich an der ersten Note erkannt
Dabei seit: 27.03.2006
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Herkunft: Witten (NRW)
Na ja, ich hab auch langsam genug vom "Einheitsbrei" (erst seit n paar Jahren!) kann mich aber auch schlecht davor retten, weil meine Bekannten alle der Meinung sind, immer wieder die gleichen, ach so angesagten Parties besuchen zu müssen...
Diese Meinung wandelt sich langsam... sehr, sehr langsam...
Wobei ich mich hier aber (inzwischen) als Gegner elektronischer Musik outen muss.
Nein ich habe nicht grundsätzlich was gegen Industrial EBM und co., nur wenn an einem Abend, hintereinander 20 Stücke laufen, wobei sich spätestens nach dem 3-ten alle gleich anhören, weil inhaltlich die Texte ja eh meist nicht viel hergeben - und durch die hochgedrehten Bässe, abseits dieser, auch nichts von der Musik übrig bleibt...muss ich mich doch fragen: "Was mach ich hier eigentlich?"
Ich freu mich über neue, innovative Musik, die ich (in der Vergangenheit) hauptsächlich in Clubs kennen lernt(e) und dann mal gelegentlich nachfragte was das ist...
Wovon aber heute so gut wie nichts mehr übrig ist.
Wobei es natürlich (wie hier ja auch öfter schon erwähnt) auf die Mischung ankommt... mal gelegentlich der ein, oder andere "Evergreen" is doch nicht verkehrt, aber nicht nur!
Dabei seit: 13.03.2006
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Herkunft: Hamburg
ich finde die oben genannte Playlist ist ein wenig wie Schnee im Sommer:
Unmoeglich oder ein GAU
Wobei es weniger an den Liedern selbst liegt sondern an deren Frequentierung...