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Abschied vom Kopierschutz für Musik-CDs |
nightBit
Senior-Member
  

Dabei seit: 05.10.2003
Beiträge: 936
Herkunft: Duisburg
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| Abschied vom Kopierschutz für Musik-CDs |
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| Zitat: |
Abschied vom Kopierschutz für Musik-CDs...
Sony hat sich mittlerweile entschlossen, keine Musik-CDs mehr mit Kopierschutz zu versehen, dies berichtet der Spiegel.
Der Elektronikkonzern Sony gehörte zu den ersten Firmen, die einen Kopierschutz für CDs einsetzten, nun gehört er zu den ersten, die ihn wieder aufgeben. Die Technik, heißt es aus der Firmenleitung, sei nicht mehr nötig, denn "die Botschaft gegen illegale Kopien ist angekommen".
Nur wenige Tag, nachdem Sony überraschend seine Abstinenz in Sachen MP3 aufgab, fällt nun der Kopierschutz für Musik-CDs. Sony hatte sich frei kopierbaren Dateiformaten bisher hartnäckig verweigert und beim Verkauf digitaler Abspielgeräte ausschließlich auf einen eigenen Standard gesetzt. Parallel dazu führte das Unternehmen als eines der ersten einen Kopierschutz für Musik-CDs ein - und verabschiedet sich nun auch als eines der ersten Unternehmen wieder davon.
Quelle: spiegel.de
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Ich fass' es nicht - Sony beginnt, zu lernen...
__________________ Irren ist menschlich. Aber wer richtigen Mist bauen will, braucht einen Computer!
(unbekannt )
Bis irgendwann...
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03.11.2004 16:29 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
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Und andere werden (hoffentlich) folgen...
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03.11.2004 16:58 |
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Lestard
Community-Member
 

Dabei seit: 26.07.2003
Beiträge: 51
Herkunft: Von der Höllenpforte!!
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Hmmm, ich weis ja nicht so recht, hat denn der Kopierschutz was gebracht??? die wurde doch ohnehin immer geknackt. Kaum is ein neuer da gewesen hat irgend ein TYP den doch schon geknackt.
Und auch z.B. Nero spukte immer nur ne meldung wegen urheberrecht aus wenn ich ne CD Kopiert hab (natürlich nur Sicherheitskopien).
__________________
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03.11.2004 22:57 |
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Uziel
B.A.f.H.

Dabei seit: 05.07.2003
Beiträge: 1.743
Herkunft: N 51°5' E 6°7'
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Wenigstens wäre dann auch der Widerspruch zwischen dem Recht auf eine Privatkopie und dem StGb mal ausgeräumt...
Uziel
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»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
Kurt Tucholsky
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04.11.2004 09:44 |
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Bear
Board-Charon
 

Dabei seit: 09.07.2003
Beiträge: 501
Herkunft: Zwischen Licht und Dunkel
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Die Musiklobby will ja generell das Recht auf Privatkopie abschaffen und setzt sich stark dafür ein, dass man sich gar keine Sicherheitskopien erstellen darf. Egal ob Abspielschutz, oder nicht. Würden das gerne im nächsten Korb des Urheberrechts mit einfließen lassen.
Wenn man das so bei Heise mitliest kann man manchmal nur den Kopf schütteln.
Bear
__________________ Und im Nebel an den ruhigen Wassern des Flusses hing ein Schild:
Preisliste:
Einwegticket über den Fluss: 2 Goldstücke
Ankunftsgebühr: Eine Seele
Rückfahrt: Keine
Überfahrt auf eigene Verantwortung.
Viel Vergnügen im nächsten Leben
Board-Charon
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04.11.2004 10:11 |
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data-morgana
Moderator

Dabei seit: 09.07.2003
Beiträge: 1.158
Herkunft: 127.0.0.1
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wenn schon der kopierschutz fällt, dann bitte auch das recht auf privatkopie!
| Zitat: |
Phonoverband fordert strengere Regeln
In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung fordert der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände, Gerd Gebhardt, strengere Regeln für das Erstellen von Privatkopien.
"Wir brauchen eine Einschränkung der massenhaften Musikkopien", erklärte Gerd Gebhardt. Zum jetzigen Zeitpunkt werden laut dem Vorsitzenden der deutschen Phonoverbände vier Mal so viele (gesetzlich legale) Privatkopien gebrannt wie Originale verkauft. Die Verbände fordern nun vom Gesetzgeber schnelles Handeln.
Die Bundesregierung soll die Forderungen der Phonoverbände in die Novellierung des Uhrheberrechtsgesetzes, an der sie momentan arbeitet, mit einbeziehen. Die Forderungen sehen im einzelnen so aus:
- Privatkopien dürfen nur noch vom eigenen Original hergestellt werden
- Privatkopien dürfen nicht mehr für Dritte, sondern nur noch für einen selbst erstellt werden
- Die Programme von Rundfunk und Internetradios dürfen nur noch zum zeitversetzten Hören gespeichert werden
Außerdem soll so genannte intelligente Aufnahmesoftware verboten werden, mit der automatisch einzelne Songs gespeichert werden können.
Weiterhin fordert Gebhardt, dass das Senderecht im Urheberrechtsgesetz geändert wird. "Ausübende Künstler und Tonträgerhersteller sollen ein Exklusivrecht für Übertragungsformate erhalten, die jenseits der herkömmlichen Rundfunksendung liegen." Dies beträfe vor allem Internetangebote, bei denen der Hörer das Programm beeinflussen kann. Erforderlich sei hier die Klarstellung, dass solche Angebote kein Radio sind. Anders als beim herkömmlichen Rundfunk sollen Interpreten und Tonträgerhersteller selbst entscheiden können, ob und wie sie ihre Titel für diese neuen Übertragungsformen bereitstellen wollen.
Ob und in welcher Form die Bundesregierung diesen Forderungen nachkommen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.
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quelle: visions.de
__________________ "Ich denke, es ist eine der größten Ungerechtigkeiten der Welt, daß die Ramones tot sind und die Rolling Stones immer noch leben. Es gibt keine Gerechtigkeit!"
Rob Wright - Nomeansno
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04.11.2004 14:05 |
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