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reality tv mal anders |
data-morgana
Moderator

Dabei seit: 09.07.2003
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und wieder was im spiegel gefunden
ich finde das klingt spannend...
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Angst vor dem Blackout
Sonst gilt das gute, alte ZDF nicht gerade als Speerspitze der Innovation, zeigt aber am Montagabend Mut zum Experiment: Mit dem Fernsehspiel "Feuer in der Nacht" lotet der Sender die Grenzen von Live-Produktionen aus. Regisseur und Schauspieler bangen schon, was alle schiefgehen könnte.
Berlin - Regisseur Kai Wessels Albtraum ist ein Stromausfall. Schauspielerin Martina Gedeck fürchtet nichts mehr als einen mentalen Blackout, und August Diehl hat Angst vor orkanartigem Regen. Alle drei werden am Montagabend im ZDF an einem besonderen TV-Ereignis beteiligt sein. Mit "Feuer in der Nacht" wagt das Zweite zur Prime Time um 20.15 Uhr ein Fernsehexperiment. Die Schauspieler werden live an zwei unterschiedlichen Drehorten spielen, der Regisseur die Bilder, vergleichbar mit einer Sportübertragung, im Ü-Wagen live schneiden und senden.
Das so genannte Live Movie sind eine im deutschen Fernsehen bislang unbekannte Gattung. "Wir haben alle einen erhöhten Adrenalinpegel", gesteht Gedeck. "Es gibt nur diesen einen Moment, und entweder man vermasselt ihn oder man kriegt es hin." Mit sonstigen Filmproben sei das "nicht vergleichbar", erzählt die erfahrene Schauspielerin. Auch dem Theaterspielen sei das Live Movie nicht ähnlich, berichtet Diehl, "die Interaktion mit dem Publikum fehlt, und außerdem gibt es keine zweite Vorstellung".
In den fünfziger Jahren war alles live
In einem zum Studio umgebauten, bislang leer stehenden Offiziersgebäude im Berliner Nobelvorort Zehlendorf spielt der Mittelpunkt des Familiendramas. Eine Frau (Martina Gedeck) will zusammen mit ihrer Tochter (Alice Dwyer) ihren Mann (Christian Berkel) verlassen. Der dreht durch und nimmt einen Mitarbeiter der Telefonseelsorge (August Diehl) als Geisel. Der zweite Drehort, der Raum der Telefonseelsorge, ist die Kantstraße in Berlins Mitte. Ein etwa 50 Meter hoher Richtfunkmast, der bis Windstärke acht funktionieren soll, wie Produzent Dirk Eggers versichert, verbindet die beiden Anwesen funktechnisch.
Mehr Sorgen als die Funkverbindung bereitet Eggers aber die Taxifahrt durch den Verkehr Berlins, die ebenfalls live in der Sendung vorkommt. "Bislang waren wir immer in der Zeit, bei einem Unfall oder einem Stau müssen wir allerdings kurzfristig umplanen - oder nehmen es eben live mit."
Mit dem Live Movie geht das ZDF zurück in die Zeit der ersten Fernsehspiele. Bis 1958 waren diese Fernsehstücke alle live, die Magnetaufzeichnung (Maz) wurde erst 1959 eingeführt. Die Live-Experimente in der jüngsten Zeit, zum Beispiel bei Sitcoms oder der US-Serie "Emergency Room", spielten ebenfalls alle in Studios. Die Einbeziehung von Außen-Drehorten jedoch hat es in dieser Art noch nie gegeben, betonen die Verantwortlichen der Produktionsfirma Ufa.
Jeden Abend den Ernstfall simuliert
In Berlin ermöglichen 18 Funkkameras das gleichzeitige Einspielen der Bilder, ohne dass die Schauspieler über Kabel stolpern. Dass auch die Kameras sich nicht gegenseitig technisch behindern, ist eine Neuerung, die zum ersten Mal ausprobiert werden soll. Die Mikrofone der Schauspieler sind teilweise in den Haaren versteckt, die Akkus der Mikrofone müssen während der 90 Minuten einmal von unsichtbarer Hand ausgetauscht werden. Geht etwas daneben oder dauert die Taxifahrt eventuell doch zu lange, werden spontan und zuvor für diesen Fall einstudierte Szenen gespielt.
Geprobt wurde seit Anfang September, in der vergangenen Woche wurde ab Dienstag jeden Abend um 20.15 Uhr der "Ernstfall" simuliert. Bisher habe alles geklappt, freut sich Regisseur Wessel. Sollte am Montag tatsächlich eine Katastrophe eintreten, dann wird das ZDF ein Ersatzprogramm senden, "allerdings keine Volksmusiksendung aus der Dose", wie ein zuständiger Redakteur unter Anspielung auf die jüngste Fußball-Panne der ARD betont.
Die Sendezeit ein bisschen zu überziehen, ist auch erlaubt, "schließlich ist es ja live", heißt es beim Sender. Aber mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass "Gottschalk-Dimensionen natürlich nicht drin sind".
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cya
data
__________________ "Ich denke, es ist eine der größten Ungerechtigkeiten der Welt, daß die Ramones tot sind und die Rolling Stones immer noch leben. Es gibt keine Gerechtigkeit!"
Rob Wright - Nomeansno
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25.10.2004 12:14 |
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LadyFortuna

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Dabei seit: 07.09.2004
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Hmmm, hab davon gehört, hab es mir aber nicht angesehn. hat es jemand gesehen? Falls ja, wie war es denn?
__________________ Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund.
Heute sind wir einen Schritt weiter.
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27.10.2004 15:50 |
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Still.Unholy
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Dabei seit: 14.06.2004
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@fortuna
habe gelesen das anfänglich viele geschaut haben die dann aber schnell wieder umgeschaltet haben. selber gesehen hab ich es auch nicht.
__________________ some are born great
some achieve greatness
some have greatness thrust upon them...
...and then...there are others...
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27.10.2004 16:41 |
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LadyFortuna

Senior-Member

Dabei seit: 07.09.2004
Beiträge: 236
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Hmm...so im nachhinein wäre es schon interessant gewesen, mal reinzuschalten. Aber deutsche Filme kann ich meistens nicht länger als ne viertel Stunde schauen, wenn überhaupt. das Gute zeiten schlechte zeiten Niveau hat sich einfach zu breit gemacht
__________________ Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund.
Heute sind wir einen Schritt weiter.
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30.10.2004 13:47 |
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