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Tears of Kali |
Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
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Ende der Siebziger Jahre ist Poona in Indien eine Anlaufstelle für viele Menschen, die ein neues Seelenheil suchten. Anfang der Achtziger gründeten sich eine Reihe von Kommunen und Selbsterfahrungsgruppen. Von einer der größten, der Raijnish Gruppe, spalten sich nach einiger Zeit viele kleinere Gruppen ab und therapieren auf eigene Weise eine als krank empfundene westliche Welt. Eine davon war die berühmt, berüchtigte Taylor - Eriksson Gruppe, denen kein Experiment radikal genug war. Obwohl niemand genau wußte wer Taylor und Eriksson waren, woher sie kamen und was genau ihre Ziele waren, hatte die Gruppe einen großen Zulauf. Es gab seltsame Gerüchte über die Gruppe, über extreme Selbstfindungs- Experimente und das Verschwinden einiger Schüler. Dann Ende 1983 löste sich die Gruppe plötzlich auf.
20 Jahre später versucht eine junge Frau, Tansu Yilmaz den Mord an den Therapeuten Samarfan zu klären. Sie stößt bei ihren Recherchen auf eine Frau, Elisabeth Steinberg, die wegen der Mordaffäre in einer psychatrischen Anstalt verwahrt wird. Während eines Gesprächs erfährt Tansu, das Samarfan Mitglied der Taylor – Eriksson Gruppe war. Bald stellt sich heraus, daß auch Elisabeth ein schreckliches Geheimnis mit sich trägt...
Um einer längeren Gefängnisstrafe zu entgehen, muss sich der junge Gewalttäter Robin für 15 Std. in eine sozialtherapeutische Behandlung begeben. Dr. Steiner genießt einen guten Ruf, wegen seiner großen Erfahrung mit Gewalttätern. Anfang der Achtziger vervollständigte er seinen therapeutischen Erfahrungsschatz in Poona, Indien in einer ganz bestimmten radikalen Selbstfindungsgruppe. Doch für Robin wird Dr. Steiners Therapie zu einer bösen Erfahrung...
Der Wunderheiler, der sich selbst „Der Goldene“ nennt, hält therapeutische Gruppensitzungen ab, in denen er Heilung verspricht. Doch in Wirklichkeit ist „Der Goldene“ ein Scharlatan und Trinker. Eines Tages bittet ein Frau um eine spezielle Behandlung. Als sie Ihn um die Befreiung von einer großen Last bittet, die sie schon seit Jahren mit sich schleppt, setzt der Heiler unbewußt eine unheimliche Macht frei...
In drei Episoden, Shakti – Kali – Devi, um die eine Rahmenhandlung gefasst ist, werden die unheimlichen Geschichten der Taylor – Eriksson Gruppe und deren Schüler erzählt, die ihre Grenzen in Selbstfindung, Sex und Gewalt neu definieren wollten. Was anfangs beginnt wie ein psychologisches Vexierspiel, entpuppt sich bald als purer Terror
Andreas Marschall (Schnitt, Drehbuch und Regie) begann seine Karriere als Comic- Zeichner u.a. für Heavy Metal und U-Comix. Er malte Filmplakate, Buchillustrationen und war für über 120 Schallplatten - Cover als Zeichner verantwortlich. Anfang der Neunziger drehte Andreas die ersten Musikvideos – bis heute hat er über 60 Videoclips, sowie Werbung und Industriefilme als Regisseur gedreht. Er schrieb Drehbücher und inszenierte mehrere Kurzfilme. Am Anfang der neunziger führte er Regie bei dem ersten Horror – Musik Film mit der Rockgruppe “Kreator”. Das “Longform Video” mit dem Titel „Hallucintative Comas“ (1991) war ein Erfolg und wurde in USA , England, Japan und Deutschland auf dem Videomarkt veröffentlicht. Ende der Neunziger begann seine Karriere als Cutter u.a. für den Actionfilm „Track“(1999) und das Kriegsgefangenendrama „Soweit die Füße tragen“ („As Fahr As My Feet Will Carry Me“ 2001), sowie diverse TV-Serien. „Tears of Kali“ ist Andreas Marschalls Spielfilmdebüt. |
Quelle: www.tears-of-kali.de
Ich bin jetzt doch etwas erstaunt - sollte da tatsächlich mal wieder etwas Gutes aus Deutschland auf die Leinwand kommen???
Der Film soll anfang 2005 in den Kinos anlaufen (meines Wissens ist Februar-März als Starttermin angepeilt). Auf der Homepage gibt es auch einen Trailer zum download. Scheinbar wird das ein sehr düsteres Werk!
Man darf gespannt sein!
Greetz,
Messiah
__________________
Thou shalt not alter the consciousness of thy fellow men.
Thou shalt not prevent thy fellow man from altering his or her own consciousness.

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07.10.2004 11:42 |
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Edward
Community-Member
Dabei seit: 23.11.2004
Beiträge: 1
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Original von Messiah
Ich bin jetzt doch etwas erstaunt - sollte da tatsächlich mal wieder etwas Gutes aus Deutschland auf die Leinwand kommen???
Der Film soll anfang 2005 in den Kinos anlaufen (meines Wissens ist Februar-März als Starttermin angepeilt). Auf der Homepage gibt es auch einen Trailer zum download. Scheinbar wird das ein sehr düsteres Werk!
Man darf gespannt sein!
Greetz,
Messiah |
Hi!
Der Film ist seit heute, genauer: gestern, in den Videotheken. Der Hammer. Ein Horror, vor dem "The ring" (US- oder Japan-Version) sich verneigen können. Hab lange nichts mehr mit derartigen Bildern, derartiger Atmosphäre und derartigem Schrecken gesehen! Allerdings bin ich geneigt, den Aufbau durch die Kurzgeschichten als von Lovecrafts Cthullu-Mythos abgekupfert zu sehen - was kein Manko ist!
Edward
__________________ "That is not dead
Which can eternal lie
Yet with strange aeons
Even death may die"
H.P.Lovecraft
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23.11.2004 01:17 |
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Reznik
- gesperrt -
Dabei seit: 02.12.2004
Beiträge: 1
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Hat auf Festivals schon ne Menge Preise bekommen. Leider in der Videothek ständig vergriffen, bin gespannt.
__________________ - User gesperrt wegen ungültiger EMail-Adresse -
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02.12.2004 17:06 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
Themenstarter
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So, ich hab mir den Streifen nun auch mal angeschaut. Und obwohl ich eigentlich absolut kein Fan neuer deutscher Produktionen bin, war ich doch positiv überrascht von diesem Werk. Im Grunde könnte man das Thema Deutschland und Horrorfilme eigentlich abhaken, denn was uns die deutschen Filmemacher gerade im Independent-Bereich in den letzten Jahren servierten, war kaum erträglich und erreichte -imho- nicht einmal B-Movie-Niveau. Dieser Film ist jedoch anders! Es werden 3 Kurzgeschichten gezeigt, die inhaltlich eigentlich nur die Rahmenstory gemeinsam haben. Die einzelnen Storys (Shakti – Kali – Devi) sind oben bereits beschrieben. Eine sehr gute Mischung aus Spannungsaufbau, Horror, Blutszenen und Wendungen... was will man mehr!?
Der Film regt aber auch zum Nachdenken an. Wie weit kann man in der spirituellen Psychologie gehen? Wie tief kann man dabei in sein Unterbewusstsein eindringen, und was kann man dort finden? Würde man sich wirklich die Augenlider abschneiden, um nicht mehr "nach Innen" sehen zu müssen?
Mein Tipp: Wer gerne mal "etwas mehr" verträgt, sollte sich den Film nicht entgehen lassen!
Greetz,
Messiah
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10.01.2005 17:18 |
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