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Sicherheitslücke bei allen gängigen Browsern |
Uziel
B.A.f.H.

Dabei seit: 05.07.2003
Beiträge: 1.742
Herkunft: N 51°5' E 6°7'
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Sicherheitslücke bei allen gängigen Browsern |
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Phishing mit Frames [Update]
Zu laxe Sicherheitsvorkehrungen in nahezu allen Browsern ermöglichen Manipulationen von angezeigten Fenstern. Selbst Seiten für Online-Banking lassen sich so manipulieren, dass die Anwender Passwörter, Kreditkartennummern oder PINs an fremde Server schicken.
Eigentlich sollte der Browser sicherstellen, dass parallel angezeigte Web-Seiten sich nicht gegenseitig manipulieren können, wenn sie aus unterschiedlichen Domains stammen. So sollte eine Heise-Seite keine Inhalte einer Online-Banking-Seite verändern können, die in einem anderen Fenster angezeigt wird. Doch diese Cross-Domain-Sperre ist löchrig und lässt sich bei Seiten austricksen, die sich aus Frames zusammensetzen. Anders als zunächst angenommen ist davon nicht nur der Internet Explorer betroffen, sondern nahezu jeder Browser, der Frames unterstützt, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem: vom Internet Explorer über Mozilla/Firefox bis hin zu Opera, Konqueror und Safari. Uns bekannte Ausnahmen sind lediglich Mozilla 1.7 und Firefox 0.9.
Eine Demonstration auf dem Browsercheck erklärt die Problematik genauer und führt vor, dass sich sogar eine verschlüsselte Online-Banking-Seite manipulieren lässt. Der Anwender hat bei solchen Manipulationen kaum eine Chance, zu bemerken, dass er seine vertraulichen Daten nicht an den Server der Bank, sondern an einen beliebigen anderen Server schickt.
Zum Schutz vor solchen Manipulationen sollten Anwender bei allen Seiten, die die Eingabe kritischer Daten erfordern, nur ein Browser-Fenster öffnen und dort die URL von Hand eingeben oder aus den eigenen Favoriten/Bookmarks auswählen.
Update:
Dieses Problem ist nicht neu. Bereits 1998 berichteten c't und heise online darüber, dass bei nahezu allen Browsern Frame-Spoofing möglich sei. Microsoft hat im Dezember 2003 einen Patch veröffentlicht, der das Problem beseitigen sollte. Sechs Jahre später ist es jedoch offensichtlich immer noch aktuell. (ju/c't) |
Link und Browsercheck:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/48793
Uziel
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»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
Kurt Tucholsky
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02.07.2004 18:49 |
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Aleanthus
Community-Member
  

Dabei seit: 19.06.2004
Beiträge: 92
Herkunft: Rheinland Pfalz
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jaja, microsoft und ihre 'übersehenen' fehler... da steckt prizip dahinter sag ich euch *g*
wasn glück, hab ich immer nur ein fester auf, aus prinzip... *g*
__________________ Es war als wolle Mona Lisa ihr Bild verlassen und ich sah die Tränen in ihren Augen, doch zu berühmt blieb ihr Lächeln...
Niemand bemerkte die Schatten, vom Pinsel vergessen, und als ich sagte "Lass uns gemeinsam verzweifeln" da lächelte sie nur...
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02.07.2004 19:10 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.793
Herkunft: South of Germany
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Nope - kein Problem! Mein MS IE hat keine Lücke! (zumindest nicht diese...)
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02.07.2004 19:24 |
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Uziel
B.A.f.H.

Dabei seit: 05.07.2003
Beiträge: 1.742
Herkunft: N 51°5' E 6°7'
Themenstarter
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Diesmal trifft es ja nicht nur Redmond. Sondern auch alle anderen gängigen Browser.
Wobei mein Mozi 1.7 nicht dabei ist....
Aber scheinbar verhindert auch irgendein Patch bei MS diese Lücke, denn auch den Test mit dem IE konnte ich gerade nicht nachvollziehen.
Also gilt wie immer:
Gesunde Sicherheitseinstellungen, vernünftiges Surfverhalten und aktuelle Software beheben fast alle Risiken.
Uziel
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Kurt Tucholsky
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02.07.2004 19:26 |
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Aleanthus
Community-Member
  

Dabei seit: 19.06.2004
Beiträge: 92
Herkunft: Rheinland Pfalz
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yupp...
vor allem vernünftiges surfverhalten, das is fast des wichtigste...
__________________ Es war als wolle Mona Lisa ihr Bild verlassen und ich sah die Tränen in ihren Augen, doch zu berühmt blieb ihr Lächeln...
Niemand bemerkte die Schatten, vom Pinsel vergessen, und als ich sagte "Lass uns gemeinsam verzweifeln" da lächelte sie nur...
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02.07.2004 19:59 |
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