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offener brief an die musikindustrie |
data-morgana
Moderator

Dabei seit: 09.07.2003
Beiträge: 1.158
Herkunft: 127.0.0.1
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| offener brief an die musikindustrie |
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als ich eben gerade gelesen habe, daß mal wieder ein kostenpflichtiger dienst für musik download an den start geht und der preis pro track zur abwechslung mal wieder bei 99 cent liegt, hab ich mal folgenden brief verfasst. der ist definitiv noch nicht raus gegangen. grob gesagt, schwebt mir eigentlich vor, daß ganze ding online zu stellen mit einer virtuellen unterschriftensammlung und das ganze dann großzügig an die beteiligten (also vorrangig labels) zu verteilen. falls noch jemandandem der eine oder andere punkt dazu einfällt: bitte hier posten
insbesondere sind lösungsansätze gefragt!
| Zitat: |
liebe musikindustrie,
daß der straßenpreis für cd's zu hoch ist, ist allgemein anerkannt. durch flatrates und sharing netzwerke sind die konsumenten weitestgehend von den normalen vertriebswegen abgekommen. dauernd jammerst du über umsatzeinbußen und verklagst lieber die nutzer anstatt ein faires (und brauchbares) online angebot zu schaffen. das userverhalten in den börsen hat sich dadurch afaik nicht wirklich verändert. was wäre also der richtige weg um dich und mich gleichermaßen zufriedenzustellen?
erinnern wir uns zurück an die zeiten in der es noch keine cd brenner gab: auch damals gab es kopien. okay, es wurde nicht in denselbem ausmaß kopiert wie heute und die qualität von tapes...jeden sommer gab es verluste weil tapes im auto lagen. die auswahl war im gegensatz zu heute sehr dünn, weil man jemanden kennen musste der die platte/cd gekauft hatte. hast du dich beschwert? nein, hast du nicht.
dann erschien napster auf der bildfläche. die ersten schwachen stimmen wurden laut. aber mal ehrlich: zu napsters zeiten war kein dsl in sicht und flatrates waren unbezahlbar. napster war brauchbar um "mal in die neue cd von xy reinzuhören" mehr aber auch nicht.
als dann dsl flatrates plötzlich standard wurden begann der tanz. bei den konsumenten brach der urinstinkt des jagens und sammelns aus und du fingst an umsatzeinbußen zu beklagen. allerdings frage ich mich, wie real diese umsatzeinbußen sind. wieviel prozent der leute die sich sagen wir mal...die neue platte von britney spears saugen, wären auch in den laden maschiert und hätten sie sich gekauft wenn sie nicht kostenlos greifbar gewesen wäre? und was tust du? du konterst mit völlig abstrusen online angeboten.
in den kostenpflichtigen diensten scheint sich der preis von 99 cent pro song durchzusetzen. geht man davon aus, daß ein durchschnittlicher longplayer 13 tracks hat, sind wir bei 12,87 euro bis die reine musik auf meinem rechner liegt. nun möchte ich diese musik (für die ich bezahlt habe) ja nicht nur zuhause, sondern z.b. auch im auto hören. also brauche ich einen rohling. damit das ganze nicht so lieblos aussieht, drucke ich mir auch noch das cover aus. mit farbe und papier kostet mich die fertige cd etwa 14 euro gegenüber einer bestellung bei einem mailorder der 15 bis 16 euro für dieselbe cd nimmt. diese 1 bis 2 euro nehme ich mal an, ist die gewinnspanne des händlers. allerdings bekomme ich beim händler das ganze mit einer professionellen optik in hochglanz, booklet, bedruckter cd und desöfteren auch noch in form eines digipacks. mir fehlt schlicht und einfach die relation in der rechnung. als ein beliebtes argument für die preise führst du gerne die hohen produktionskosten sowie die kosten für werbung an. ha! das ich nicht lache. jeder trottel kann sich für 100 euro die passende software kaufen und damit bessere musik machen. das meiste wird doch mittlerweile sowieso digital verarbeitet. und werbung...wieso braucht musik werbung? wenn sie gut ist, wird sie gekauft und wenn sie schlecht ist bleibt sie eben ein ladenhüter. für elvis, die beatles oder die sex pistols wurde doch auch nie großartig geworben und sie haben sich verkauft als gäbe es kein morgen.
ach ja, die qualität der musik (im mainstream bereich jedenfalls und der ist ja dein sorgenkind) ist ja so einzigartig, daß du durch werbung für superstars & co bedürfnisse wecken musst, die es sonst nie gegeben hätte. entschuldige, daß ich daran nicht gedacht habe.
liebe musikindustrie, bitte schaffe mir ein online angebot in dem nicht nur deine retorten musiker zu unfairen preisen verschleudert werden und du wirst sehen, daß es dir gar nicht so schlecht geht wie du es mir einreden willst.
wie wäre es, wenn jedes label sein eigenes online angebot schafft? dann musst du nicht mit irgendwelchen vermittlern teilen und könntest mir die musik zu einem fairen preis verkaufen. denk mal drüber nach!
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cya
data
__________________ "Ich denke, es ist eine der größten Ungerechtigkeiten der Welt, daß die Ramones tot sind und die Rolling Stones immer noch leben. Es gibt keine Gerechtigkeit!"
Rob Wright - Nomeansno
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15.06.2004 10:06 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
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Also, ich möchte ja deine Leistung nicht schmälern, lieber data, aaaaber...
1. gibt es derartige Briefe schon zuhauf, und
2. interessiert es die Musikindustrie sowieso nicht...
Dennoch sehr Lobenswert, dass du dich damit beschäftigst, der Musikindustrie auf die Füsse zu treten.
Hier ein Briefchen, dass ich persönlich sehr genossen habe, zu lesen:
| Zitat: |
Liebe Kopierschuetzer der Universal,
die Ihr hier von mir stellvertretend fuer andere Hueter des Rechts am digitalen Klangeigentum angeschrieben werdet: Ihr habt sicherlich nicht erwartet, dass diese Mailadresse fuer Begeisterungsausbrueche genutzt wird. Warum soll man es auch als Fortschritt empfinden, seine Lieblingsband nicht mehr ohne Qualitaetseinbussen im Player seiner Wahl hoeren zu koennen?
Das geschieht selbstverstaendlich in der edlen Absicht, die Interessen Eurer Kuenstler zu schuetzen - eine Tradition der Musikindustrie, fuer die besonders die Majors geschaetzt werden. Ich bin geradezu dankbar dafuer, dass der Universal-Kopierschutz ueberhaupt das Abspielen des kostspieligen Silberlings am Computer erlaubt.
Ich weiss, Ihr geht durch harte Zeiten. Umsaetze brechen weg, der Mutterkonzern taumelt. Die Labels werden neu strukturiert und manche haben den Umzug nach Berlin noch nicht verkraftet. Da troestet auch der wunderschoene Blick ueber die Spree nicht, den Ihr aus Eurem schicken Wasserpalast geniessen koennt. Gestattet mir trotzdem, den Stolz auf Euer hauptstaedtisches Firmendomizil mit Euch zu teilen - schliesslich habe ich jahrelang etwas dazugegeben.
Um mit Heine zu sprechen: Ich fuerchte, ich gleite aus dem suessen Gewaesser des Lobes unversehens ins bittere Meer des Tadels. Verbale Entgleisungen bitte ich a priori zu entschuldigen - Musik ist nun mal eine emotionsgeladene Angelegenheit.
Mein Vorwurf lautet, dass das Lamento um CD-Brenner und Internettauschboersen lediglich ein Vorwand ist, um schlussendlich das Recht auf die private Kopie grundsaetzlich auszuhebeln. "Pay-per-listen" - das ist Euer Wunschtraum: Jeder Abspielvorgang kostet ein paar Microcent und nach vier Wochen muss die Basislizenz erneuert werden. Die Kundenabspeisung funktioniert vertriebskostensenkend ueber das Internet, waehrend der Preis pro Song sich nur unwesentlich vom anteiligen Verkaufspreis eines Longplayers unterscheidet. Die tauben Tekknokids koennen den Frequenzgang verlustbehafteter Kompressionsverfahren sowieso nicht von der ohnehin eingeschraenkten Samplingqualitaet einer CD unterscheiden. Die Kroenung des Ganzen waere dann eine Copyright Taskforce a la Zollfahndung, die spontan Festplatten und mobile Abspielgeraete nach Tracks ohne Wasserzeichen durchkaemmen darf.
Soweit die Unterstellung.
In Wirklichkeit ist die Krise der Musikindustrie hausgemacht und hat mit Hobbybrennern und Netztauschern wenig zu tun. Um es kurz zu machen:
Ihr produziert seit Jahren zuviel Schrott mit immer kuerzerer Halbwertszeit zu steigenden Kosten. Massengeschmack statt Innovation, Hochglanz statt Inhalt, Banalitaet statt Werte. Die Abspielgehilfen aus Funk und Fernsehen haben ihre Programme stromlinienfoermig nach Euren Vorgaben angepasst und werden mit Interviewreisen, Freiexemplaren und Backstage-Paessen bei Laune gehalten. Eine inflationaere Schar von Musikmagazinen rezensiert noch den letzten Schund, weil die betreffende Company Anzeigen oder gar das Cover bezahlt hat.
Gleichzeitig werden von Euren mundfertigen, aber von Fachkenntnissen gaenzlich unbelasteten Wichtigtuern Unsummen bei Produktion und Promotion versenkt. Da werden Tagespauschalen an Tonstudios gezahlt, die laengst nicht mehr marktueblich sind. Es werden suendhaft teure Videos gedreht, die keine Station zeigen will. Mit der Giesskanne werden Promopaeckchen uebers Land verspritzt; begleitet von kryptisch-feuilletonistischen Bandinfos, die offensichtlich von Schuelerzeitungsredakteuren morgens nach dem Abi-Ball verfasst wurden. Auf grosskotzig gebuchten Tourneen spielen enttaeuschte Kuenstler vor leeren Hallen, verdienen sich gierige Catering-Unternehmen eine goldene Nase, rollen Nightliner zu Mondpreisen und tummeln sich zahllose Mitesser mit glaenzenden VIP-Kaertchen am Halsband.
Meist laesst sich Gott sei Dank der komplette Kostenblock vom Einkommen der Kuenstler abziehen. Was aber, wenn man den Hungerleidern nichts mehr abziehen kann, weil der ganze Zirkus floppt? Nur drei Prozent aller Acts verdienen fast hundert Prozent des Firmengewinns, wie wir wissen. Ist das ein Marktgesetz oder ein Ausdruck von Unfaehigkeit?
Nun also liegt Eure Antwort auf den ganzen Schlamassel auf meinem Tisch und ich gebe zu, ich bin nicht amuesiert. Meine zentrale Musikstation ist mein Computer. Wozu einen separaten CD-Spieler kaufen, wenn der Rechner das Laufwerk gleich mitbringt? Statt nach dem genuesslichen Auspacken das volle Klangerlebniss ueber meine hart ersparten Edelboxen zu hoeren, werde ich dazu genoetigt, einer unerwuenschten Software Zugriffsrechte auf meinem Computer einzuraeumen. Was dann ertoent, sind herunterkomprimierte Audiotracks in mp3-Qualitaet. Die originalen Wavefiles sind Unzugaenglich. Der lausig programmierte Software-Player schluckt selbst im Ruhezustand fuenfmal mehr CPU-Leistung als der genuegsame Windows-Standardplayer. Apple-Computer, bekanntermassen die Lieblingsgeraete von Musikern auf der ganzen Welt, werden erst gar nicht unterstuetzt.
Werde ich dafuer in Zukunft 17 Euro ausgeben?
Nein.
Ich fuehle mich bestraft von einer Branche, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Die reformunwillig und reaktionaer und deshalb in ihrer jetzigen Form rechtmaessig zum Untergang verurteilt ist. Liebe Musikfreunde in den Verwaltungsetagen der Plattenkonzerne: Falls Ihr es noch nicht bemerkt habt - das Zeitalter der Dampfmaschine ist angebrochen. Segelschiffe und Pferdefuhrwerke werden bald nur noch von Nostalgikern benutzt. Sogar das gemeine Volk kann sich eine Fahrt mit der Eisenbahn leisten. Will heissen: Segelflicker und Kutscher werden nicht mehr gebraucht.
Haette es mp3-Files und CD-Brenner nicht gegeben, haette ich meine achtjaehrige Musikkonsum-Abstinenz nicht beendet. Weil formatierte Radioprogramme laengst nicht mehr als Informationsquelle fuer neue Musik dienen, haben Audiofiles und Kopien von Freunden meine Ohren wieder fuer zeitgenoessische Popmusik geoeffnet. In den letzten vier Jahren habe ich so viele Original-CDs angeschafft wie im ganzen vorhergehenden Lebensabschnitt zusammen. Das war harte Arbeit. Meine Faustregel lautet: Eine Scheibe muss mindestens 12 Tracks haben, von denen die Haelfte mehr als zweimal gehoert werden kann. Wenn man dieser Regel folgt, kann man nur eine von zehn CDs kaufen.
Wenn ich eine CD kaufe, stimme ich ab: Ich will meine Favoriten in den Charts sehen, damit andere auf sie aufmerksam werden. Aus dem gleichen Grund moechte ich Freunden unkompliziert eine Kopie brennen oder meiner Stammkneipe eine Compilation basteln duerfen. Wenn sich dann nur ein Zuhoerer das Original oder ein Konzertticket kauft, hat sich die Muehe gelohnt. Auf die Art und Weise habe ich schon mehr Leute angefixt als jede Streifenbandanzeige im Stadtmagazin. Ich bin ein Ein-Mann-Streetteam im Auftrag des guten Geschmacks. Naja.
Was soll ich in Zukunft tun ? Einen CD-Brenner und ein Crackprogramm beschaffen, das den Kopierschutz ignoriert ? Dateien grundsaetzlich aus dem Netz ziehen? Den Minidisk-Recorder an den Kopfhoererausgang im Plattenladen anschliessen? Neue Scheiben nicht mehr kaufen, alte dafuer kopieren? Das Radioprogramm auf Festplatte mitschneiden lassen und hinterher sortieren ? Was auch immer ich davon waehle, Plattenfirmen und Kuenstler werden mich als zahlenden Kunden verlieren.
Eine Armee schiesst in die falsche Richtung, weil der Generalstab keinen Schlachtplan hat - hit by friendly fire. So werden aus Kollateralschaeden ein Totalschaden. Die gewerbsmaessigen Piraten in Russland oder Asien, die es immer gegeben hat, werdet Ihr damit nicht beeindrucken. Aber Ihr werdet dafuer sorgen, dass Musik auf Schulhoefen und in Kinderzimmern noch weniger zum Thema wird als ohnehin.
Eure Umsatzeinbrueche sind Zeitzeichen. Waehrend es Euch noch vor kurzem praechtig ging, spuert Ihr nun die Wirkung von Rezession und Verunsicherung. Zusaetzlich konkurrieren Unterhaltungsformen wie Computerspiele und Spass-/Extremsportarten mit dem Musikhoeren. Funktelefone, Tattoos und Markenklamotten kosten Geld. Bildung und Kultur verlottern pisamaessig, die Aufmerksamkeitsspanne der Kids hat sich dramatisch verkuerzt. Drei Jahre Gitarre lernen? No way. Die Musikindustrie hat es vorgemacht: Sampling und Recycling funktionieren praechtig, wozu fuer eigene Ideen schwitzen? Wer als Erwachsener die Charts beobachtet, fuehlt sich an seine Kindheit erinnert. Coverversions von Elvis, den Bee Gees und Joan Jett loesen einander ab; alte Helden wie Groenemeyer retten die EMI vorm Bankrott, Stones und U2 spielen Rekordsummen ein, ein zipfelbaertiger Peter Gabriel spielt altersmilde laechelnd Jungspunde an die Boxenwand. Der Gipfel der Altstoffverwertung ist das aktuelle Cover vom Lagerfeuerheuler "House Of The Rising Sun".
Eine Industrie mit Zukunft ? Schrumpft in Wuerde.
Soundjunkie
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*anschliess*
Greetz,
Messiah
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Thou shalt not alter the consciousness of thy fellow men.
Thou shalt not prevent thy fellow man from altering his or her own consciousness.

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15.06.2004 10:57 |
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Uziel
B.A.f.H.

Dabei seit: 05.07.2003
Beiträge: 1.743
Herkunft: N 51°5' E 6°7'
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Beide Briefe gefallen mir. Nur bin ich immer etwas hin und her gerissen...
Einserseits stimmt es ja:
Die Musikindustrie wird es nicht kratzen. Dort hat man den Sündenbock auserkoren und solange man laut genug schreien kann, wird man auch immer auf dem rumhacken. Selbst mit jedem Cent den sie weniger verdienen, werden sie trotzdem mehr und mehr dem "Raubkopierer" die Schuld dafür geben. Obwohl der Traffic von illegalem Sharing schon rückläufig ist.
Andererseits:
Dieses Verhalten der Musikindustrie stillschweigend hinnehmen? War ich noch ein nie ein Typ für, und werde es auch nie sein, solche Mißstände als "von Gott gegeben" zu akzpetieren und mit den Schultern zu zucken. Ich bin halt nur immer sehr skeptisch, ob diese offenen Briefe wirklich das Mittel sind. Naja, aber immerhin noch besser als die gar nichts zu tun.
Von daher:
Wenn ich sie irgendwo sehe und es die Möglichkeit gibt, dann gibt es meinen Segen und eine Kopie an den EMail-Verteiler der Labels.
Gruß,
Uziel
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»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
Kurt Tucholsky
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15.06.2004 11:10 |
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Messiah
Moderator

Dabei seit: 22.07.2003
Beiträge: 1.794
Herkunft: South of Germany
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Naja, einen wirklich brauchbaren Lösungsansatz sehe ich in deinem Brief aber auch nicht. Mal davon abgesehen gibt es doch schon längst Onlineangebote, die für unter 50cent die Titel rausschleudern... also, wo liegt das Problem?
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15.06.2004 11:36 |
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