Wer ist verrückt? |
LadyFortuna

Senior-Member

Dabei seit: 07.09.2004
Beiträge: 236
Herkunft: Erlangen
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Es hängt auch viel vom Leiter der Psychiatrie ab.
Der alte Leiter unserer Psychiatrie verhielt sich so, als wäre er wesentlich therapiebedürftiger als so mancher Patient.
Jetzt gibt es einen neuen, und ich weiß nicht, ob sich etwas gebessert hat. Ich hoffe es doch.
__________________ Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund.
Heute sind wir einen Schritt weiter.
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10.09.2004 20:06 |
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Satans Child

Community-Member

Dabei seit: 24.09.2004
Beiträge: 16
Herkunft: Weit weg
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Wie definiert man "verrückt"?
Andere Frage: Wie definiert IHR verrückt?
Bekloppt bin ich,...*dazusteh* und wie,....
durchgeknallt bin ich auch, und nen Dachschaden hab ich sowieso.
Bin ich dadurch verrückt?
Nun,... ich komme mit mir und meiner Umwelt klar, ich mag mein Leben, mein Leben mag mich, ich gefährde niemanden, auch nicht mich selbst.
Ergo: Würd ich mich nicht als VERRÜCKT bezeichnen (auch, wenn so manch anderer das sicher tun würde,...*g*)
Zu psychiatrischen Anstalten kann ich nur soviel sagen, dass manchmal gar nichts anderes möglich ist, als die Menschen "aufzubewahren"...*zitier*
Es ist schade, dass es so ist, ja, es ist furchtbar, dass es so ist, aber es ist partiellnicht änderbar.
Die psychischen Erkrankungsbilder sind zu vielseitig, um jetzt hier zu erläutern, warum das so ist, aber ich kann Euch ein kleines Beispiel nennen.
In einer psychiatrischen Klinik hat eine junge Frau schon ihren x-ten Aufenthalt hinter sich. Sie ist schizophren, hört Stimmen, sieht Dinge. Sie kommt freiwillig immer wieder in diese Klinik, aber niemand kann ihr helfen, durch nichts, keine Medikamente, keine Therapien versprechen eine Aussicht auf Besserung. Sie kommt immer wieder, ist stark suizidgefährdet, schneidet an ihren Armen rum. Für sie gibt es kein Happy End, ich bin nicht sicher, dass sie heute noch lebt.
Kleiner Buchtip: Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen
Ansonsten sollte man tun, was man will, solange man niemandem dabei schadet
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben, und den Mund halten.
(Oscar Wilde) |
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24.09.2004 18:02 |
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black_velvet
Senior-Member


Dabei seit: 18.01.2005
Beiträge: 290
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| Zitat: |
Original von Messiah
[I]Was ist normal? Sind es die Leute, die jeden Tag arbeiten gehen, ihr Geld verdienen usw...? Oder sind es doch die, die in der Irrenanstalt eine "schöne Zeit" verbringen und das leben völlig auskosten? |
Da bin ich genau Deiner Meinung! Für 'die normale Gesellschaft' sind nur die 'normal', d.h. zu ihnen gehörig, die den ganzen Tag arbeiten gehen und nix schöneres kennen als zu malochen. Denn nach deren Meinung muß man ja arbeitn um zu leben. Dabei geht es den 'Irren' ja viel besser. Die machen nicht jeden Tag mind. 2 Überstunden und fallen dann ins Bett um morgens wieder fit für die Arbeit zu sein.
Sie sind nur für sich und ihr eigenes Leben da.
Eigentlich sind ja für mich die irre die wirklich glauben ersteres Leben ist normal und darf nicht anders sein, da man Vater Staat ja nicht enttäuschen will...
__________________ Ein Blitzableiter auf dem Kirchturm ist wohl das größte Misstrauensvotum gegen den lieben Gott...

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24.01.2005 08:03 |
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Lady Morgia
Senior-Member


Dabei seit: 20.01.2005
Beiträge: 432
Herkunft: Hamburg
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Einer Arbeitskollegin ist es ähnlich ergangen, ein Betreuer schlief immer wieder mit ihr, sie konnte nicht nein sagen in ihrer Verunsicherung. Sowas gibt es, und es wurde niemals bekannt. Selbst sie bat mich zu schweigen. Verstehe ich nicht ganz...
__________________ Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
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16.02.2005 01:20 |
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