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Herkunft: South of Germany
Grauenvolle Entwicklungen?
Nachdem in einem anderen Thread gejammert wurde, dass mal wieder irgendwo ein Club dichtmacht, drängt sich einem die Frage auf, warum dies wohl so ist. Wie gesagt: Ich habe schon mehrere Clubs/Partys scheitern oder untergehen sehen - hier ein Statement eines Kollegen, der vor ca 5 Jahren das Handtuch geschmissen hat. Ich möchte hier anmerken, dass seine Partys nicht nur im Süden Deutschlands sehr grossen Anklang fanden, und die Qualität dieser Partys von höchster Güte waren...
Zitat:
Nach der noch einmal sehr erfolgreichen Party Vade Retro (welche ich persönlich für eine der gelungensten seit Jahren halte), erkläre ich Ragnarök hiermit offiziell für beendet. Für den interessierten Leser möchte ich hier die wichtigsten Beweggründe für diesen Schritt darlegen:
1. Das Publikum:
Im Laufe der mehr als 10 Jahre, in denen ich diese Parties organisierte, hat sich das Publikum nicht gerade zum Besseren verändert (leicht euphemistisch ausgedrückt). Dies betrifft nicht nur das rein Äußerliche. Der Großteil der auf den einschlägigen Parties anzutreffenden Gäste scheint seine eigenen Wurzeln nicht zu kennen. Dies kann auch nicht verwundern, waren doch viele davon noch nicht einmal geboren, als sich Ian Curtis in seiner eigenen Küche erhängt hat. Es liegt mir zwar fern, das jüngere Publikum generell vorzuverurteilen, aber was kann man prinzipiell schon von einer Generation erwarten, die von MTV und VIVA erzogen wird.
2. musikalische Vorlieben:
Die musikalischen Vorlieben gerade des jüngeren Publikums sind mir, gelinde gesagt, ziemlich fremd. Ich war noch nie ein Freund von Massenkulturen (und dem ständigen Darbieten der immer gleichen Musik - ja, auch Sol Invictus haben andere - und bessere - Stücke produziert als "Black Easter", um nur ein extremes Beispiel zu nennen). Aber genau das scheint der Großteil der "Szene" zu erwarten (und die meisten Veranstalter sind nur allzu bereit, ihnen genau dies zu geben - obwohl bei manchen von diesen durchaus mehr Potential vorhanden wäre).
Ich habe jedoch nicht die Absicht, das Musikprogramm meiner Veranstaltungen nach dem "Goth-Mainstream" zu richten. Ragnarök sollte musikalisch immer etwas Besonderes bieten, und ich habe nie einen Zweifel daran gelassen, daß es beendet sein würde, sobald dies nicht mehr möglich wäre.
3. fehlende Innovation:
In all diesen Jahren gab es immer wieder Strömungen innerhalb dieser "Szene", die es wert waren, aufgegriffen zu werden (Neofolk, Industrial/Noise, Mittelalter...) und die auch für mich persönlich eine Bereicherung darstellten. Daran fehlte es in den letzten Jahren. Nein, ich halte Auswüchse wie "GothMetal" nicht für wertvolle Entwicklungen. Und bislang konnte mir noch niemand erklären, was wohl "AngstPop" bedeuten sollte (ja, mir ist ein Tonträger namens Auto-Da-Fe durchaus geläufig).
Der logische und in meinen Augen wünschenswerte Schritt wäre nun, sich der musikalischen Wurzeln wieder zu entsinnen (also "vade retro"), aber dies ist wegen 1.) und 2.) wohl zum Scheitern verurteilt.
4. Zeitmangel:
Meine Zeit ist, im Gegensatz zu früheren Jahren, relativ knapp bemessen. Veranstaltungen im Abstand von drei Monaten sind schlichtweg nicht mehr möglich. Somit ist es auch deutlich schwieriger, das Publikum an eher ungewohnte Klänge heranzuführen - siehe 2.).
Dieser Punkt führt auch dazu, daß ich nicht die Muße habe, mich ständig auf Veranstaltungen mit zunehmend schlechter / durchschnittlicher Musik (und ebensolchem Publikum) zu begeben, um dort meine Einladungen zu verbreiten - einmal davon abgesehen, daß man das Zielpublikum, welches mir vorschwebt, dort ohnehin kaum mehr antrifft (nein, es wäre auch keine Option, statt dessen Anzeigen in einschlägige Zeitschriften zu setzen).
5. politische Irritationen:
Die momentan - auch in "unserer" Szene - ad infinitum geführten politischen Auseinandersetzungen empfinde ich als äußerst irritierend. Es mag ja durchaus zu verstehen sein, daß z.B. die seit einiger Zeit vermehrt stattfindenden Douglas-Pearce-Ähnlichkeitswettbewerbe mit Befremden wahrgenommen werden. Ich persönlich hege hingegen an politischen Diskussionen kein Interesse. Ich vertrete jedoch die Meinung, daß es nicht angehen kann, daß erwachsenen Menschen (nun, mehr oder weniger) vorgeschrieben wird, welche Konzerte sie zu besuchen haben (jedenfalls halte ich diese Einschränkung meiner persönlichen Freiheit für absolut inakzeptabel).
Wenngleich dieser Punkt doch nicht das Ende von Ragnarök ausgelöst hat, so steigert diese Problematik nicht gerade meine derzeitige Euphorie.
Dies alles bedeutet nicht, daß mir dieser Schritt leicht gefallen wäre. Im Gegenteil: Vade Retro habe ich sehr genossen. Und ginge es lediglich darum, weiterhin gute Parties für ebensolche Leute zu machen, ich würde es wohl auch zukünftig tun. Aber die Zeichen der Zeit sind unverkennbar.
Sollte ich mit diesen Zeilen einigen Lesern zu nahe getreten sein: Was soll's. Ich habe in den letzten Monaten mit nicht wenigen Personen über diese Gedanken gesprochen. Die meisten mußten mir nach sehr kurzer Zeit zustimmen.
Abschließend ist noch zu sagen: Es war eine großartige Zeit! Ich möchte sie nicht missen. Mein Dank gilt allen Menschen, die mich dabei unterstützt, bzw. meinen Wahn ertragen ;-) haben. Und nicht zuletzt all meinen Gästen, die etwas anspruchsvollere Musik zu schätzen wußten.
Diese Seiten werden trotzdem - zumindest auf absehbare Zeit - auch weiterhin unter der Domain erreichbar sein. Ich fürchte, ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, irgend jemand könnte sich diese aneignen.
Heilige!
Tom
Was meint ihr dazu? Musste es früher oder später dazu kommen? Wie seht ihr (vor allem die älteren Semester) die Entwicklung der Szene? Schreibt eure Gedanken nieder!
Greetz,
Messiah
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@Rakoorhut: Vielen Dank für deinen überaus geistreichen Beitrag zu diesem Thema! Wenn du uns jetzt noch verrätst, was daran so lustig war, dann können wir vielleicht auch mitlachen.
Und Nein - du zählst mit deinen gerademal 20 Jahren nicht zum älteren Semester (ausser bei den Hosenscheissern vielleicht)...
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit - und damit zurück zum Topic!
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im laufe der zeit, hab ich festgestellt, daß die gründe für die schließung von clubs eigentlich immer wieder dieselben sind: geld! entweder geht mangels besuchern den betreibern die puste aus oder aber die auflagen, seitens der stadt, werden permanent hochgeschraubt bis die erfüllung den betreibern zu teuer ist.
ein scheinbar bewährtes konzept (zumindest innerhalb der alternativ szene! wie es in der schwarzen szene aussieht: keine ahnung) für langlebige institutionen ist wohl die selbstverwaltung. im raum frankfurt könnte ich aus dem stehgreif problemlos 10 locations aufzählen, die ihre wurzeln in selbstverwalteten jugendzentren/besetzten häusern u.ä. haben die heute ihr 15 oder 20 jähriges jubiläum feiern. und allesamt sind sie nach wie vor gut besucht.
wieso funktioniert das? ich denke der trick ist das kommen und gehen der macher. es gibt nicht einen organisator, sondern mehrere leute die sich um parties konzerte was auch immer kümmern. junge "wachsen" in diesem team nach und wenn sich jemand zurückzieht ist das kein problem. es besteht nach wie vor ein harter kern an leuten (mit erfahrung) die sich aus spaß an der sache reinknien.
cya
data
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Naja, ob ich gegen Dein biblisches Alter ankomme, Messiah...
Egal, ich schreibe einfach mal...
Irgendwas so in dieser Richtung hatte ich ja glaube ich letztens schon mal erwähnt. Aber hier treffen irgendwie 2 Dinge aufeinander, die ich mir nicht mehr erklären kann.
Auf der einen Hand ganz klar die "Spaßgeneration". Sie machen nur noch, was Ihnen Spaß macht. Arbeit, Verantwortung, Rückgrat und Bildung sind Dinge, die keinen Spaß machen, die sind "uncool". Also beachtet man sie nicht, und weißt sie dementsprechend auch nicht mehr auf. Also die Generation, und davon bin ich überzeugt, die Deutschland mit Sicherheit aus keiner Krise führen wird.
Auf der anderen Hand, die gute alte Szene. Mit dem was sie ausmachte, ihrer Musik, ihrem "Lifestyle", ihren "Gestalten". Und da fangen für mich die Probleme ja schon an: Eben, die Szene war früher ein großer Teil einer Lebenseinstellung, eine Philosophie. Jetzt stelle ich fest, ich gehe in einen Club und was sehe ich: Die "Spaßgeneration". Sie haben nicht nur Ihre tolle, aus dem I-Net bestellte schwarze "Normkleidung" an, nein, sie haben nur einen "Tanzstil" (wenn man es denn so nennen will) und das typische Markenzeichen ist auch vorhanden: Der offene Mund. Kaum werden sie mit etwas konfrontiert, sei es Musik, oder ein Satz, den sie nicht sofort verarbeiten können, dann bleibt der Mund offen. Unglaublich... Aber naja.... Egal...
Worauf ich allerdings keine Antwort finden kann:
Was hat diese "Generation" bewegt, die, sich mit einem gewissen Anspruch verstehende, Szene zu überrennen? Was hat die Anziehungskraft daran ausgemacht, daß sie die Anstrengung in Kauf genommen haben, sich wenigstens kurzfristig mit der Szene zu beschäftigen, um sie dann mit irgendwelchem Müll zu überrennen?
Da komme ich leider nicht weiter...
Denn: So cool wie da HiPh0PpaZ & GaNgStAs sind wir ja nun nicht...
[ironier]Oder waren die Mädels einfach aufreizender angezogen als im Gabbaschuppen???[/ironie]
Gruß,
Uziel
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»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
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Ich zähle nicht wirklich zum "alten Semester" bin aber davon geprägt. Meine Schwester (Messiahs Jahrgang) hat mich (teilweise unfreiwillig
) damals mit auf Partys genommen. Sicher war ich einer der jüngsten aber ich hab mich damals wohl gefühlt und wurde auch akzeptiert. Verblüffender Weise...
Ich habe allerdings keine Ahnung wieso die Szene jetzt so von "Spacken" überlaufen ist. Ich schätze wegen der Vermarktung von allem. Wenn das eine nicht mehr zu verkaufen ist müssen wir was anderes suchen was zu verkaufen geht.
Da kann man nix machen ausser die Zeiten und das Erlebte niemals zu vergessen!
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Themenstarter
Zitat:
Original von Uziel
Naja, ob ich gegen Dein biblisches Alter ankomme, Messiah...
Naja, mit "älteren Semestern" meinte ich eigentlich nicht die Leute jenseits der 30, sondern eher die Leute, die sich in der Szene seit etwa 10 Jahren (oder auch mehr) bewegen. Und dieses Kriterium kann man ja durchaus schon mit einem Alter von 24-25 Jahren erfüllen...
Es ging mir halt darum, ob jene Leute die Entwicklungen genauso einschätzen, wie beispielsweise der gute Tom oder andere. Man kann wohl kaum von jemandem, der gerade erst in die Szene gestolpert ist, verlangen, dass er/sie die Evolutionsgeschichte der Szene beschreiben kann (auch wenn man sich das eigentlich wünschen sollte).
Aber wenn ich mir die Leute so anschaue, die sagen: "Ui, Eckstein eckstein find ich voll toll, und deshalb bin ich jetzt ein böser Grufti!" dann schaudert es mich ehrlich, und ich kann durchaus verstehen, warum jemand wie der Tom resigniert, und dem Ganzen ein Ende setzt. Und eben Punkt 1 und 2 in Toms Ausführungen sind es, die immer wieder Anlass zum Grübeln geben.
Da gibt es beispielsweise einen Chris Pohl, der es versteht, in allen Ausprägungen nach exakt dem selben Strickmuster wie ein Dieter Bohlen vorzugehen (nur eben in einer anderen Richtung), und kaum einer scheint es zu kapieren!!! Man betritt einen Club, und findet dort genau das gleiche Lindenstrassen- und GZSZ-Getue vor wie woanders - nur eben in schwarz! Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, wo man es sich zur Aufgabe gemacht hatte, sich von eben diesen Verhaltensweisen abzugrenzen, und der dazugehörigen Gesellschaft den Rücken zu kehren.
Und ich glaube eben, dass genau hier das Problem liegt. Wenn es hier einen Bohlen und dort einen Bohlen gibt, braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, wenn man von der Spassgesellschaft überrannt wird... Nicht, dass ich jetzt einen Chris Pohl als Alleinschuldigen hinstellen will, aber wie von Tom in Punkt 3 erwähnt: Auswüchse wie "GothMetal" ala Nightwish & Co bringen keine Innovationen, sondern schwemmen nur noch mehr Müll an den einst so schönen Strand.
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*rechnet mal an den Fingern ab*
OK, kommt hin...
Naja, ob man es jetzt an einer Person, oder einer Richtung festmachen will... Das weiß ich nicht, ob das geht. Auch schon vor etlichen Jahren gab es die "Ich-will-aussehen-wie-Tilo-Wolff-kenn-nur-ihn-und-bin-ganz-böse"-Fraktion.
Diese hat es wohl in jeder Szene geben und wird es immer geben. Bei einigen Dingen ist auch der Übergang relativ schleichend. Früher eine durchaus akzeptable Band, heute Mainstream. Ich denke, daß hat sich entwickelt. Und das leider aus einer "Eigenbestrebung" der Szene heraus... Früher war es doch durch die Bank weg so, daß man als "Goth" sofort ein "Grabschänder", "Leichenfledderer", "Satanist" und was weiß ich nicht noch alles war. Ich denke mir mal, du kennst diese Vorurteile auch von eigenen Erfahrungen. Gegen diese Klischees wollte man was tun, und hat die Szene öffentlich dargestellt. Damit war sie dann schonmal "einsehbar" und eben nicht mehr "abgegrenzt". Das sich dann mehr oder minder "fremde" Stile in die Szene mit eingearbeitet haben, liegt wohl daran, daß neue Leute, neue Richtungen mit eingebracht haben. Neue Komponenten, usw. Wenn ich mir betrachte, was aus der Richtung EBM heute geworden ist... Bei manchen Tracks suche ich die Leute mit der Müllmanweste und der Trillerpfeife... Das ist eben Entwicklung. Aufhalten kann man sie so oder so nicht.
Aber ich denke, daß dies nur ein kleiner, wenn überhaupt, Faktor für diesen "Boom" ist, der derzeit stattfindet und die schwarze "Szene" mit irgendwelchem Kommerz überschüttet. Und natürlich mit dem Kommerz auch das entsprechende Klientel einschleppt. Und da frage ich mich, warum das so ist und bekomme auch nicht den Bezug zwischen "Spaßgeneration" und schwarzer Szene hin. Obwohl.... Doch, letztes Jahr fand im Zwischenfall (Ja durchaus eine akzeptable "Hochburg", zumindest früher) doch allen Ernstes die erste "schwarze" Beachparty statt. Naja, Michael Zöller war zwar noch nie meine Wellenlänge, aber nichts destotrotz gehörte er ja doch zu den "Bekannten" in der Szene. Ich weiß nicht, was dort geritten wurde, aber so entwickeln sich die Dinge... Aber jetzt mal von diesem "Ausrutscher" abgesehen gibt es doch nun wirklich keine "Massenspaßevents" in der Szene, die diese Faszination der Nintendo-Generation wecken könnte. Wo liegt also der Anzugspunkt, das frage ich mich doch...
Und da kann ich weder den "Goth-Metal", noch einen Chris Pohl für hernehmen....
Gruß,
Uziel
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»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!«
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hab mich dem schwarz tragen eh entledigt. das ganze derzeitige drum herum passt nicht mehr mit meiner Einstellung überein. Partys fallen nur sehr selten in meinen Geschmacksbereich, und wenn dann sind diese entweder zu weit weg, oder irgendwie geheim weil irgendwelche idioten meinen die Welt zu verbessern indem se dort terror bauen.
Bleiben meist nur Konzerte dort kann ich dann meinem konservativen Klamottenstil vollends fröhnen ohne die ganze zeit schief angeschaut zu werden. allein deswegen tuts mir leid dieses jahr leipzig nicht dabei gewesen zu sein. Ist immer wieder lustig mit braunem hemd schwarzer krawatte stiefeln bis zum arsch und nem "totenkopfaufnäher" ( die mich kennen wissen welcher
)aufm kampfrucksack durch die gegend zu stapfen
.
naja die ganze ach so tollerante Szene ist dies halt nichtmehr. Sonst konnte ich immer und überall angeben dass es dort keine Ausschreitungen gab und naja man rumlaufen kann wie man will. letztes jahr bin ich zum ersten mal blöd mit "scheiss Nazi" angemacht worden. Ich mein was soll das kennt der typ mich? Der hatte von der Materie so viel Ahnung wie meine Mutter von power electronics.
deswegen wird es meines erachtens nicht besser sondern eher schlechter.
vielleicht keine Worte von nem älteren Semester aber meine Meinung
PS: Das Death in June Konzert am Samstag war trotz des ewigen Wegs und des ganzen "geheimen platz" getues genial.
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Zitat:
Original von Donar
Bleiben meist nur Konzerte dort kann ich dann meinem konservativen Klamottenstil vollends fröhnen ohne die ganze zeit schief angeschaut zu werden. allein deswegen tuts mir leid dieses jahr leipzig nicht dabei gewesen zu sein. Ist immer wieder lustig mit braunem hemd schwarzer krawatte stiefeln bis zum arsch und nem "totenkopfaufnäher" ( die mich kennen wissen welcher
)aufm kampfrucksack durch die gegend zu stapfen
.
Mhm - macht sich gut!
Zitat:
Original von Donar
...vielleicht keine Worte von nem älteren Semester aber meine Meinung
...und deine Meinung wird gerne gehört! (zumindest von mir...)
Zitat:
Original von Donar
PS: Das Death in June Konzert am Samstag war trotz des ewigen Wegs und des ganzen "geheimen platz" getues genial.
Klar! Ich verstehe sowieso nicht, warum wegen DiJ immer so ein aufhebens gemacht wird. Schliesslich sind DiJ eine linksliberale Schwulenband... aber das wissen wohl die wenigsten... und die, die es nicht wissen, schreien immer am lautesten! *kopfschüttel*