So, dann will ich auch mal... Mit meiner ganz subjektiven Meinung... Deswegen ist es nämlich eine Meinung.
Forseti, links, rechts, mitte.... Beurteile ich nicht, ist mir auch latte... Nicht verboten, und gut ist...
Politische Orientierung: Links, Rechts, Mitte... Ist mir latte, interessiert mich nicht. Dafür gibt es Wahlen. Da kann ich Denkzettel verteilen.
Extremismus: Musik, Politik, Wirtschaft, Rechts, Links, Mitte... Interessiert mich.
In den meißten Fällen eh verboten, ansonsten geht Extremismus so gut wie immer mit Fanatismus und irgendeinem ideologischen Queerdenken einher. Daraus ergibt sich stumpfes Kategoriendenken und daraus geistiger Stumpfsinn... Worin es endet, sehen wir täglich. Also mir nicht egal und wenn ich so etwas sehe, dann gehe ich auch gegen vor.
"Kleiderordnung": Militärische Kleidung.... Tja, was soll ich sagen.... Habe ich lang genug getragen...

Und selbst heute noch findet man eigentlich immer was an mir, was dieser Zeit Rechnung trägt... Sehe ich auch ansich kein Problem drin. Ist mir auch latte.
Und jetzt kommt das ganz große "ABER" meiner persönlichen Meinung:
Militärische Dinge tragen, die einen eindeutigen Bezug zu Militaria aus dem 3. Reich haben, das ist mir zuwider. Bevor mir jetzt einer von Euch mit irgendwelchen Vorurteilen o.ä. kommt: Bleibt mir weg damit, ich weiß nur zu gut, wo Grenzen sind. Und wenn Ihr Euch mal bei MAD (nein, nicht die Comiczeitung) wiederfindet, weil ihr eindeutig nicht rechte Marschlieder gehört habt, dann als, aufpassen: "Verkappter Patriot" eingestuft werdet (wohlgemerkt als aktiver Soldat, welche Schande ein Patriot zu sein), dann wisst Ihr, daß ich keine Vorurteile hier schmiede. Provozieren zu wollen, OK, das lasse ich gelten, aber:
Mit Ornamenten aus dem dritten Reich geschmückt zu sein (SS-Runen, Divisionsabzeichen der Totenkopf-Division, u.ä.), identische, oder fast identische Kopien von damaligen Uniformern zu tragen, das har nichts mehr mit Provokation, oder Gruppenzugehörigkeit zu tun. Das ist in meinen Augen eine ganz klare Hommage an diese Zeit. Ob diese Personen nun so denken, oder ob sie den damaligen Schwachköpfen huldigen, oder ob sie das eben nicht tun, steht für mich völlig außer Frage. Diese Dinge sind nunmal mit der Zeit untrennbar verknüpft. Und so was heutzutage öffentlich zu tragen, und dann damit eine Großkundgebung zu veranstalten, daß hinterläßt ganz klar einen faden Beigeschmack. Hier ist wohl Verantwortungsbewusstsein gefragt. Nicht jeder kennt diese Szene und auch längst nicht jeder weiß, wie er damit umzugehen hat, das ist nunmal so. Wer aber dann meint, mit noch zig anderen durch die Strasse ziehen zu müssen, der sollte sich nicht wundern, wenn er in diesen Topf gesteckt wird. Denn die Meinung kommt ja nicht von ungefähr. Die Verknüpfung der Zeichen ist nun mal unwiderruflich. Ich selber trage halt die Verantwortung dafür, was ich tue, was ich sage und auch was ich darstelle. Und soviel Grips erwarte ich eigentlich von jedem. Um es nochmal klar zu unterstreichen: Ich rede hier nicht von "militant gestylt" rumzulaufen, sondern von ganz klaren und unstrittigen Anlehnungen an Unifomen und Abzeichen aus dem dritten Reich. Wer meint, damit "provozieren" zu müssen, der muß mir mal den Sinn der Provokation erklären, eine Zeit vorzuführen und in die Gegenwart zu tragen, in der Genozid und Weltkrieg die Ziele waren. Und um mal einen aktuellen, pointierten Bezug herzustellen: Wenn ich mich im Hollandtrikot in die deutsche Hoolszene begebe, dann brauch ich mich nicht wundern, wenn man mir aufs Maul haut. Wenn ich meine, mich der Allgmeinheit mit Ornamenten einer Terrorherrschaft präsentieren zu müssen, dann brauch ich mich auch nicht wundern, wenn ich mit der in Verbindung gebracht werde. Wenn ich damit provozieren will, OK, dann brauch ich aber auch nicht rumjammern, wenn diese Provokation dann auch erfüllt wird. Ob und wie weit jetzt jemand "rechts" ist, der solche Dinge trägt, ist mir auch mal wieder latte. Wer sie trägt ist für mich eindeutig am Ziel vorbei geschossen.
Soviel mal zu meiner subjektiven Meinung.
Uziel