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Piercings & Tattoos

Messiah
Hi zusammen!

Also, ein Kollege hat mir gerade was aus einem schlauen Buch vorgelesen („Absolut Mann“ von Prof. Dr. med. Rolf-Dieter Hesch):
Zitat:
Dieser quälende, manchmal nie gelingende Loslösungsprozess von den Eltern (natürlich, wenn die Hebamme nicht mehr Schuld und der Totengräber noch nicht Schuld hat, dann waren es die Eltern) bringt manche Menschen dazu, Hassgefühle gegen sich selbst zu entwickeln, sie neigen zur Selbstverstümmelung, piercen oder tätowieren sich...

Eine gewagte, abenteuerliche Theorie, wie ich finde! Aber auch eine weitere Fassette bei der Suche nach der Motivation für eine "Leidenschaft". Freilich mag diese oder jener seinen Körper nicht attraktiv finden. Piercings oder möglichst großflächige Tattoos mögen dann die Attraktivität des eigenen Bodys steigern. Das ist aber nur eines unter den zahlreichen Motiven. Mit dieser These ist jedenfalls nicht zu erklären, warum sich auch "bildschöne" Menschen piercen oder tätowieren lassen. Ich lehne jedenfalls diese selbsternannten "Experten" ab, die nach ein paar Recherchen in der Piercing- und Tattooszene meinen, Tipps und Warnungen verbreiten zu müssen, ohne jemals am eigenen Körper Erfahrungen damit gesammelt zu haben. In Wirklichkeit verbreiten sie auf ganz subtile Weise ein weiteres Negativimage. "Naja, wer es unbedingt möchte...". Man gibt sich ganz tolerant...


Kopfschüttelnd,
Messiah
nightBit
Nun, es ist immer schwierig, eine Textpassage aus dem Kontext herausgerissen zu betrachten. Aber wir mögen ja das Schwierige, gel?

Ich kenne einige mit tattoos und piercings - kann mir nicht vorstellen, dass einer von denen Schwierigkeiten mit dem Loslösungsprozess von den Eltern hat. Naja, sowas erkennt man sicherlich auch nicht. Aber selbst wennn, fehlt mir irgendwie der Zusammenhang?! Also wenn ich diese These irgendwo in dieser Form läse, würde ich ihr nur sehr begrenzt glauben schenken

Aber mal ne ganz andere Frage: Was macht einen Experten aus? Wer oder was macht ihn zu diesem? Oder anders: Ab wann darf ich mich Experte nennen?
Ich bin für Vorschläge offen
Icecream
Ich denke das ist sehr schwer zu definieren was ein "Experte" ist denn es gibt bestimmt Studierte die denken sie wären Experten auf einem Gebiet und haben trotzdem lügen in ihrer kompitenz sowohl auch die unstudierten die sehr viel über ein Thema zu wissen glauben aber auch lengst nicht alles darüber wissen und sich "Experte" nennen. Dann glaube ich gibt es noch Menschen die jemanden anderen einen "Experten" nennen nur weil sie vielleicht jemaden oft über ein Thema reden hören wo von sie vielleicht nicht selbst soviel Ahnung haben und dann jemanden mit mehr Erfahrung einen "Experten" nennen aus eigener Unwissenheit. Ich finde es sehr schwierig diese Frage zu beantworten bin ja schleiß lich kein "Experte". Aber vielleicht kann ja die genaue übersetzung des Wortes "Experte" weiter helfen wenn sie denn einer von euch weiß bin jetzt leider zu faul im Duden nach zuschalgen wie die einen "Experten" definiert haben. Aber veilleicht kann da ja ein anderer weiter helfen.
deklema
Zitat:
Ex'per|te <m. 17;> Sachverständiger, Fachmann; Wirtschaftsexperte [’ expert]

Quelle: wissen.de

nightBit
Ja das ist die reine Übersetzung, aber dann bin ich ja noch nicht weiter. Ab wann darf ich mich denn 'Fachmann' oder 'Sachverständiger' nennen!?
Messiah
Naja, ich sag's mal so rum: Zumindest weiss ich, wann die Leute keine Experten sind! Beispielsweise dann, wenn sie losziehen um etwas zu "recherchieren", sich in ein Tatto- und Piercingstudio trauen (was sie sonst sicherlich niemals wagen würden), und dort die erstbeste Dumpfbacke interviewen, die sich gerade ein Arschgeweih draufmalen lässt, und dann deren Antwort auf die Frage nach dem "warum" (die wahrscheinlich lautet: "Äääähhhhmmm.......weil's gerade voll Hip ist, und ich damit voll böse aussehe......") als allgemeingültig und exemplarisch für die gesamte Szene annehmen und auch so weitergeben!
nightBit
Naja, was steht denn da eigentlich. Da steht doch nur, dass sich auffällig viele von denen, die mit diesem Loslösungsprozess Probleme haben, durchaus tätowieren bzw. piercen lassen. Und wahrscheinlich wurde auch so rum recherchiert und nicht andersherum. Also nicht Besucher solcher Studios auf o. g. Problem.
deklema
Ich hatte dieses Loslösungsproblem auch und dann bin ich 14 geworden. Dann hatte es meine Mutter und dann bin ich 20 geworden. Jetzt hab ich es wieder seit ich mit meiner besseren Hälfte zusammengezogen bin (was ich aber an sich nicht als Problem sehe). Ich bin aber nicht tätowiert und hab auch nur Ohrringe. Meine bessere Hälfte ist zwar tätowiert aber hatte glaub ich auch keine Probleme diesbezüglich.

Zitat:
Traue keiner Umfrage oder Statistik die du nicht selbst manipuliert hast.
mir Unbekannt

MfG deklema