Alles rund um Dark Wave, EBM, Gothic und Industrial

Dreamwhile - Die schwarze Community



Menschen oder Tiere?

Messiah
Moin zusammen!

Also, dann will ich mal versuchen, mal wieder einen Diskussionsfaden vorzugeben...

Frage:
Sind Tiere besser als Menschen?
Oder gar umgekehrt?
Sind nicht eigentlich die Tiere die Wächter der Erde?
Sollten sich die Menschen wieder "Back to Nature" orientieren?
Oder sollte die Menschheit weiterhin dem Fortschritt fröhnen, um sich selbst und die Erde zu zerstören?


Was meint ihr dazu?

Greetz,
Messiah
deklema
Es liegt in der Natur des Menschen sich und seinen Lebensraum zu zerstören. Leider zerstört der Mensch dabei auch den Lebensraum vieler wenn nicht sogar aller Tiere. Und wir tragen alle dazu bei. Es ist schon die Kippe die wir aus dem Fenster schnippsen. Oder vor Langeweile einfach ein paar Runden im Auto drehen.

Die Natur rächt sich. Die Katastrophen werden mehr und mehr. Ist tragisch aber so ist der Lauf der Dinge. Für mich hat es der Mensch nicht verdient auf diesem Planeten zu leben. Die Tiere schon. Es ist absurd zu behaupten der Mensch zerstört die Erde. Das wird er nicht ganz schaffen. Die Erde ist älter und robuster wie alle denken. Wie gesagt zerstört er nur den Lebensraum.

Irgendwann wirds wieder ziemlich kalt und dann wieder ziemlich warm und dann geht alles von vorn los. Ob sich dann alles wieder so entwickelt wie bisher? Keine Ahnung ... ich hoffe es nicht. Vielleicht geht die Evolution dann mal in eine andere Richtung.

MfG deklema
Broli@666
hehe, das hatten wir neulich im religionsunterricht auf der berufsschule...(schon übel sowas sag ich euch...aber witzig)

meine meinung:

der mensch ansich ist dümmer als ein tier, weil er es nicht schaft mit der umwelt umzugehen, im gegensatz zu den tieren.


natürlcih gibt es ausnahmen...aber die bestätigen meine these nur...*GG*
nightBit
Zitat:
Sind Tiere besser als Menschen?

Das ist eine Frage, über die man sich freuen kann. Selbst wenn sie mit ja beantwortet würde. Denn 'besser' ist die Steigerung von 'gut' und damit sind wir Menschen mindestens ’gut’. Das ist doch schon mal was. Aber Du meintest sicher nicht die textuelle Auseinandersetzung mit dieser Frage, richtig?

Also ich denke, da wird mit zweierlei Maß gewertet. Ich gehe davon aus, dass ein Tier nicht rational (verstandesgemäß) handelt, sondern die Handlungen rein instinktiv motiviert sind. Obwohl hin und wieder Menschen es verstehen, den Einsatz des Verstandes auf ein erschreckend geringes Maß zu reduzieren, so sind wir doch nicht fähig, rein instinktiv zu handeln. Und da stellt sich mir die Frage, wie Tiere mit ihrer Umwelt umgingen, wenn sie die Konsequenzen ganz bewusst auswerten könnten. Weiterhin haben sie den Vorteil, dass sie nicht fähig sind, die Umwelt in einem unverträglichen Maße zu schädigen. Wenn diese beiden Vorraussetzungen gegeben wären, dann könnte man auch die Vergleichsfrage stellen, wer nun ’besser’ sei.


Zitat:
Sollte die Menschheit weiterhin dem Fortschritt frönen, um sich selbst und die Erde zu zerstören?

Diese Frage so gestellt beinhaltet die These, dass der Fortschritt die Zerstörung der Erde zur Folge hat. Dem kann ich nicht zustimmen. Ich denke, dass der Höhepunkt der Umweltverschmutzung bereits hinter uns liegt. Zwar schaden wir der Umwelt noch immer, aber nicht mehr in dem Maße, wie noch vor 20, 30, 40 und mehr Jahren. Es stellt sich auch gar nicht die Frage, ob der Mensch weiterhin dem Fortschritt ’frönen’ sollte, denn dass wird er sich ohnehin nicht nehmen lassen. Die Umweltverschmutzung wird auf lange Sicht auf ein verträgliches Maß sinken. Hauptproblem sind die bereits entstanden Schäden. Wenn diese überstanden werden, sehe ich die Zukunft nicht so negativ.

...
deklema
Zitat:
Zwar schaden wir der Umwelt noch immer, aber nicht mehr in dem Maße, wie noch vor 20, 30, 40 und mehr Jahren


Das FCKW-Zeitalter war 1970 ... dieser Stoff braucht 30 Jahre bis zur Ozonschicht. Und das ist nur ein Beispiel.

Danke für die Aufmerksamkeit!

MfG deklema
Messiah
Sorry, aber ich muss den Thread nochmal hochschieben...

Zitat:
Ich denke, dass der Höhepunkt der Umweltverschmutzung bereits hinter uns liegt. Zwar schaden wir der Umwelt noch immer, aber nicht mehr in dem Maße, wie noch vor 20, 30, 40 und mehr Jahren.

Da wäre ich mir nicht so sicher... man stolpert momentan häufig über derartige Artikel:
http://onnachrichten.t-online.de/c/17/94/45/1794452.html

Greetz,
Messiah
nightBit
Zitat:
Original von mir selbst
Hauptproblem sind die bereits entstanden Schäden. Wenn diese überstanden werden, sehe ich die Zukunft nicht so negativ.

Und genau das meine ich. Das sind keine Probleme, die in den letzten -10 Jahren verursacht wurden....
kleiner_stern
der mensch ist ein teil der natur,nur glaubt man sich die natur zum untertan machen zu können...aber das das nicht gelingen wird .... wird sich fürher oder später zeigen....die natur ist einige jahre älter als der mensch , sie hat wesentlich mehr kräfte zur verfügung als der mensch...
es istein gesetz der natur...das nur der überleben wird, der sich den gegebenheiten am besten anpassen kann....das istbei allen lebewesen der fall...ob mensch , ob tier, ob pflanze usw. die natur ist in uns...sie wirkt auch durch uns sie wirkt mit uns und sie wirkt auf uns....

sind tiere besser als menschen?
was ist denn gut was ist denn schlecht....was istgut und was ist böse...ist das nicht für jeden eine subjektive ansichtssache....

alles gute hat auch sein böses


denn das eine kann ohne das andere nicht....
Stone
Hmmm... naja, also ich kann von mir in einzelner Person sagen, dass ich nicht den Lebensraum der Tiere zerstöre. Ich hab aufgehört zu rauchen und ich trenne meinen Müll*g*

Aber mal ganz im Ernst. Sicher liegt es in der Natur des Menschen, den Lebensraum der Tiere sowie die Erde selbst zu zerstören. Zum Beispiel das große Unglück des Atomkraftwerkes. Das zerstört die Erde und letztendlich auch die Menschen selbst.
nightBit
Zitat:
Original von Stone
Aber mal ganz im Ernst. Sicher liegt es in der Natur des Menschen, den Lebensraum der Tiere sowie die Erde selbst zu zerstören. Zum Beispiel das große Unglück des Atomkraftwerkes. Das zerstört die Erde und letztendlich auch die Menschen selbst.

Sicher liegt es nicht in der Natur des Menschen, die Erde zu zerstören. In der Natur des Menschen liegt es zwar, sich weiter zu entwickeln, zu forschen usw. jedoch ist nicht diese Tatsache das Problem, sondern eher, wie er dabei vorgeht. Das konnte die Natur so nicht 'ahnen'.
Inanna
Wenn ich in den alten Mythen der Menschheit forsche, so finde ich Anhaltspunkte zu einer These, die ich nur allzu gern vertrete:

Der Mensch ist weder schlechter noch besser als ein Tier. Biologisch gesehen ist er nichts anderes als ein Tier, doch er hat während seiner Evolution etwas erhalten und etwas verloren, dass ihn von den Tieren unterschiedet.
Er hat etwas erhalten: Die Fähigkeit, sein Umfeld und seine Lebensbedingungen durch seinen Verstand zu gestalten.
Er hat etwas verloren: Die Unschuld der rein instinktiven Existenz.

Vielleicht ist es tatsächlich ein gewagtes Experiment der Natur, den Menschen durch die Gabe des Verstandes begreifend Zusammenhänge und Kosntruktionspläne der Evolution zu verstehen, die Welt zu verändern, wie es keinem Wesen vor ihm gestattet wurde - und ihm doch zu verstehen zu geben, dass er ein Wesen der Natur ist und bleibt.

Die Menschheit ist so jung und so voller Möglichkeiten; sie ist so unendlich weit entfernt davon, weise zu sein. Wir sind Kinder, geistige Kinder und entwicklungsgeschichtliche Kinder - und Mutter Erde wird uns lehren, dass wir keine Könige, sondern Wächter dieser Welt sind.

... ich hoffe nur, dass wir Menschen unsere Lernbegierigkeit dazu nutzen, ihr zuzuhören und von ihr zu lernen, ehe wir uns selbst vom Antlitz der Welt fegen.


Inanna