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Bush rückt Homo-Ehe zu Leibe

nightBit
Zitat:
Quelle: kurier.at

Washington/San Francisco - US-Präsident George W. Bush wird sich am Mittwoch für eine Verfassungsänderung einsetzen, die die Ehe von homosexuellen Paaren verbieten soll. Bush sagte am Dienstag in Washington, die Ehe solle in der Verfassung als "Gemeinschaft von Mann und Frau" definiert werden. Die Verbindung von Mann und Frau in der Ehe sei die "beständigste aller menschlichen Institutionen" und werde von allen Religionen geehrt.

Civil union

Der US-Präsident betonte aber auch, dass die einzelnen Bundesstaaten weiter die Freiheit haben sollten, rechtliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lage von Homosexuellen zu beschließen, solange es sich dabei nicht um die Ehe handle. Der Präsident will es damit den Staaten überlassen, ob sie die "civil union" (Zivilgemeinschaft) zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren erlauben. Die "civil union" hat zwar nicht den selben Rang wie die Ehe, stellt Homosexuelle jedoch etwa bei Erbschaften, der Krankenversicherung und Krankenhausbesuchen gleich. Die "civil union" gibt es seit bereits vier Jahren im Bundesstaat Vermont.

Der Pressesprecher des Weißen Hauses Scott McClellan ergänzte: "Der Präsident glaubt, dass die Ehe eine heilige Institution zwischen Mann und Frau ist". Die Verunsicherung, die von Gerichtsentscheidungen im US-Staat Massachusetts sowie der Eheschließung von rund 3.000 gleichgeschlechtlichen Paaren in San Francisco herrührten, müsste beendet werden. Der Oberste Gerichtshof von Massachusetts hatte unlängst entschieden, das Verbot der Homo-Ehen verstoße gegen die Verfassung.

Gleichheitsgrundsatz

In der kalifornischen Verfassung ist die Ehe ausdrücklich als Bund zwischen Mann und Frau definiert. Nach Ansicht des Bürgermeisters von San Francisco, Gavin Newsom, verstößt diese erst vor vier Jahren in die Verfassung aufgenommene Definition aber gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Stadt San Francisco reichte deswegen am Donnerstag Klage gegen den Staat Kalifornien ein.

Wie steht Ihr zur Ehe von Gleichgeschlechtlichen?
Scharlatan
ist mir völlig wurst. soll doch jeder tun und lassen was er will
orkus101
Zitat:
Original von finiteEternity

"Der Präsident glaubt, dass die Ehe eine heilige Institution zwischen Mann und Frau ist".


Soso, er glaubt!

Ich will hier niemanden zu nahe treten, aber sowas glauben anscheinend nur "religiöse" Menschen! Und da ich in keinster weise religiös bin sollte jeder tun und lassen können was er will!

Ich hab da noch irgendwie den Spruch "Jeder Mensch ist vor Gott gleich!" in den Ohren! Wenn dem so ist, dann sollten homosexuelle verdammt nochmal auch heiraten können!

Und wer weiss schon ob Adam nicht vielleicht doch "A Dame" war! *G*
deklema
Moin!

Ich bin auch der Meinung das es gleichgeschlechtliche Ehepaare geben sollte. Denn im Vordergrund (bis auf einige Ausnahmen ... leider zu viele) steht ja nunmal die Liebe.

Und was Bush denkt, sagt, glaubt und was weiss ich, ist mir fast so egal wie das was Schröder von sich gibt. Denn Taten sagen mehr als Worte. Mehr möchte ich mich hierzu nicht äussern. Danke für die Aufmerksamkeit.

MfG deklema
Sturmbringer
hy...

die ehe zwischen mann + frau, mann + mann, frau + frau sollte überall gleich behandelt werden...sie sollten alle die gleiche rechte und pflichten haben.

der glaube von mr. bush ist seine privatsache....aber ihn zu einem gesetz umzuwandeln, ziemlich bedenklich. im grunde ist das ein weiterer schritt der in die richtung eines heiligen amerikanischen reiches geht...ein christlicher gottesstaat.....mit den üblichen religiösen irren an den schalthebeln.
data-morgana
ich frag mich schon länger, was dieser ganze zirkus um gleichgeschlechtliche ehen soll. in einer welt im mittlerweile 21. jahrhundert, sollte doch eigentlich jeder soweit sein und jeden so leben lassen wie er es möchte.
[überspitz]ich persönlich hab ja auch nix gegen leute die eine brille statt kontaktlinsen tragen![/überspitz]
passend zum thema hab ich eben gerade einen artikel über den derzeit in hamburg stattfindenden wahlkampf gelesen. folgendes zitat daraus vom kandidaten der partei bibeltreuer christen möchte ich euch nicht vorenthalten.
Zitat:

Jan Pahl tritt für die Christen an, und für ihn geht es bei der Wahl nicht um Publicity. Für ihn geht es um Werte. "Hamburg muss nicht wie Sodom und Gomorrha enden", steht dick auf seiner Wahlkampfbroschüre. Pahl spricht ungern über sich und wie er zum Glauben kam. Lieber erklärt er das Programm der PBC. Die Partei ist gegen Abtreibung, Homo-Ehe und gegen den Bau neuer Moscheen.

Nach der Konkurrenz und Olivia Jones gefragt, zögert Pahl ein bisschen. "Wir wollen uns nicht damit hervor tun, dass wir andere schlecht machen", sagt er dann. Doch später kann er sich beim Thema Schwule nicht mehr zurückhalten. "Das ist eine krankhafte Ausprägung. Denen muss man helfen." Christliche Einrichtungen und Therapiemöglichkeiten gäbe es, erzählt er, und außerdem gehörten Homosexuelle nicht in die Politik. "Es ist erschreckend, dass solche Menschen in Ämtern sitzen, wo eigentlich Vorbilder für die Gesellschaft sein sollten."

anmerkung: olivia jones ist eine drag queen die ebenfalls in hamburg kandidiert!

cya
data