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Dreamwhile - Die schwarze Community



sprachlos

data-morgana
Zitat:

Im schleswig-holsteinischen Elmshorn hat ein 14-Jähriger gestanden, ein sechsjähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Er hatte das Kind auf dem Weg von einer Schule zu einem Kindergarten überfallen.

Elmshorn - Der Jugendliche habe nach seiner Festnahme ein Geständnis abgelegt, berichtete Oberstaatsanwalt Friedrich Widuwild. Nach Polizeiangaben war das Mädchen am Donnerstag von dem Täter angesprochen und mit vorgehaltenem Messer zum Mitkommen gezwungen worden. Hinter einem Gebäude mit Garagen habe sich der 14-Jährige dann an dem Kind vergangen. Nach dem Verbrechen flüchtete der Jugendliche. Die Sechsjährige schlug im Kinderhort Alarm.
Der 14-Jährige sei auf Grund der Beschreibung des Opfers gefasst worden, berichtete der Oberstaatsanwalt weiter. Der Jugendliche sei bereits früher "auffällig" gewesen. Einzelheiten dazu wollte Widuwild unter Verweis auf die Strafunmündigkeit des Jugendlichen vor seinem 14. Geburtstag nicht nennen.
Scharlatan
sprachlos
Stone
Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und dann noch ein 14 - jähriger... einfach heftig...

Major Toht
Nun, ich finde den Fall auch sehr heftig, keine Frage, aber wir haben auch schon 2 jeweils 10-jährige gesehen, die auf grausamste Art und Weise den kleinen James Bulger vor einigen Jahren umgebracht haben...meiner Meinung nach noch heftiger.

Ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen, wo das irgendwann einmal hinführt...
Stone
Ich denke, niemand möchte das wissen @Christus.

Manchmal kann ich nur noch den Kopf schütteln, was in der Welt los ist...
Uziel
Ich könnte ja jetzt mal ein wenig spitz sein:

Gescheiterte Zensur und mangelnde Erziehung der Eltern. Der Mensch ist schlicht und ergreifend nur ein Produkt seiner Umweltfaktoren.

Dieser erschreckende Fall zeigt mal wieder deutlich den Weg der Menschheit...



Judas
Major Toht
Zitat:
Original von Judas
Ich könnte ja jetzt mal ein wenig spitz sein:

Gescheiterte Zensur...


???
Stone
Zitat:
Original von Judas
Ich könnte ja jetzt mal ein wenig spitz sein:

Gescheiterte...



Judas





Spitz??????
Sturmbringer
für manches was geschieht kann es kein verständnis geben....keine mitleid...und keine gnade.

dann wird er therapiert, behandelt....kriegt die volle breitseite verständnis, während das opfer unter dem was er getan hat, ihr ganzes leben leiden wird. ich könnte kotzen...ich kenne zufällig jemand der mit ca 12 vergewaltigt wurde...das was sie erlebt hat wird ihr ganzes leben beeinflussen....und sie wird sich niemals davon ganz befreien können.

das ist etwas wo ich mich wirklich schäme ein mann zu sein....und so "menschen" gehören in meinen augen getötet......ich bin sonst wirklich kein freund einer todesstrafe....aber das.....no mercy!!!!
Uziel
"Spitz" deswegen, weil ich davon ausging, daß meine Aussage oben wohl ein paar Reaktionen hervorrufen würde.

Im Falle von James Butler sind die beiden "Täter" ganz eindeutig mit Medien in Kontakt gekommen, mit denen sie nicht in Kontakt hätten kommen dürfen. Das Wort "Zensur" habe ich hier nur für den gesamten Prozess herausgegriffen. Also nicht explizit auf das "Schneiden" von Filmen gemünzt, sondern auch auf die Einstufung und Verbreitung. Und ich möchte fast wetten, daß auch im Fall des 14-Jährigen, der ja schon vorher auffällig gewesen ist, etwas derartiges war. Denn das ein 14-Jähriger ein Triebtäter sein soll, nein, daß glaube ich nicht.

Zur Todesstrafe:
Lehne ich kategorisch ab. Egal wie grausam dieses Verbrechen auch sein mag, wir haben es hier mit einem Menschen zu tun. Sein Verhalten bezeichne ich als krank und vor allem assozial (nicht als Schimpfwort, sondern in seiner eigensten Bedeutung). Das Menschen auf Grund ihrer "Krankheit" und / oder ihres Wertes für die Gesellschaft umgebracht wurden, hatten wir schonmal. Und ich denke, das sollten wir nicht wieder anstreben. Zuletzt natürlich: Welcher Mensch kann denn für sich das unfehlbare Recht in Anspruch nehmen, den Tod eines anderen zu befehlen.



Judas
Maria Magdalena
Ich kann es echt nicht nachvollziehen! Mir fehlen die Worte! Sowas gab es doch früher nicht, oder? Oder haben wir es da einfach nur nicht mitgekriegt?
Ich habe immernoch den Spruch meiner Mutter in den Ohren: " Lass Dich nicht von fremden Leuten ansprechen und geh niemals mit jemandem mit, egal, was er/sie Dir verspricht!"

Sagen die Eltern von heute sowas nicht mehr? Oder interessiert es sie nicht mehr wirklich?
Gerade heutzutage müßte sowas doch zu normal Erziehung gehören, oder? Genauso wie die Fürsorgepflicht im Bereich "was dürfen/sollten Kinder sehen bzw. nicht sehen"....

Es ist für mich einfach nur unverständlcih. Egal, ob Opfer oder Täter.
Was wird als nächstes kommen?????
Donar
Naja das mit dem Umfeld seh ich anders. Klar kann das Umfeld eines Menschen denjenigen beeinflussen, doch es gibt ja bekannterweise auch dieses böse Gen. Das einfach dazu führt dass kein Unrechtsbewusstsein entwickelt wird. Sie wissen schlicht und ergreifend nicht was sie tun. Schaut euch mal Bilder von Massenmördern oder so an, man erkennt immer die Kälte in ihren Augen, somit sei auch bewiesen dass die Augen das Fenster zu Seele sind.

Ach ja und Strafunmündig und so gibts in meinen Augen nicht, schon klar kann man Kinder nicht für alles dingbar machen was sie tun, doch es gibt ja bekanntlich immer Grenzen
Sturmbringer
du hast natürlich recht judas....bis zu dem zeitpunkt an dem der "geheilte" täter sich sein nächstes opfer aussucht....setzt du dich neben dem armen wesen und versuchst verständnis für den täter zu wecken...oder gehst zu den eltern und bittest sie mitzukommen um ihr kind in der gerichtsmedizin zu identifizieren?

ich lehne die todesstrafe für wirklich fast alle verbrechen ab...mir ist der wert eines lebewesens/menschens durchaus bewusst....aber irgendwo muß es eine grenze geben...und täter die sich an schwächere vergehen....gerade an kinder...haben sich in meinen augen aus der menschlichen gesellschaft verabschiedet und da bin ich nicht bereit sie mitleidsvoll zurückzulassen.
nightBit
Zitat:
Original von Maria Magdalena
Sowas gab es doch früher nicht, oder? Oder haben wir es da einfach nur nicht mitgekriegt?

Genau das ist das Problem. Das gab's wohl leider auch schon früher, nur wurde es entweder absichtlich oder unabsichtlich nicht publiziert. Das ist, glaube ich jedenfalls, mit mehreren Dingen so, die uns heute als "neu" auffallen. Die Gefahr ist dabei, dass man in solchen Sachen desensibilisiert wird. Was uns heute noch schockt, gehört schon morgen zur Normalität --> siehe Kriegsberichtserstattungen im TV.
Uziel
Dein Sarkasmus trifft es nun nicht wirklich, Sturmbringer. Ich habe mich explizit gegen die Todestrafe ausgesprochen. Aber nun wirklich auch nicht für das andere Extrem.

Das solche Menschen nicht mehr als geheilt eingestuft werden können und die einzige Möglichkeit eine lebenslange Sicherheitsverwahrung darstellt, das ist meine Meinung dazu.

Täter- und Opferhilfe sind ein anderes paar Schuhe. Und ob der Täter nun lebt oder hingerichtet wird, daß mildert weder den Verlust noch die Trauer der Angehörigen, oder des Opfers.

Eine Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist mit einer Verwahrung genauso zu erreichen. Daür bedarf es nicht eines Henkers. Sogar die Aberkennung jeglicher Bürgerrechte ist in diesem Staat möglich.

Und mein Hauptmotiv gegen die Todesstrafe:
Wer soll über ein Menschenleben richten? Ein Mensch? Die Todesstrafe war zu oft und wird es auch immer bleiben, ein Deckmantel für weitere Verbrechen. Abschreckungseffekt gleich null.

Sinniger wäre es, diese Menschen als Forschungsobjekte zu nutzen und damit solchen Verbrechen vorzubeugen. Ein Mensch wird weder böse, noch als Triebtäter geboren. Erst sein Umfeld macht es zu dem...



Judas
nightBit
Ich kann Judas nur zustimmen. Die Todesstrafe ist in keiner Weise akzeptabel. Niemand ist legitimiert, das Leben eines Menschen zu beenden. Mit der Todesstrafe zeigt der Staat, dass er das Töten billigt. Wie kann ich es dann dem einzelnen Menschen verbieten? Weil er ein anderes Motiv hat?

Ich habe schon mit so vielen Menschen über dieses Thema diskutiert (leider ist es immernoch nötig) und werde es wohl auch weiterhin tun. Vielleicht sollten wir dafür einen eigenen Thread eröffnen...
Stone
@Maria Magdalena: Korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber ich denke, es besteht schon ein Unterschied, ob man als Kind mit Süßigkeiten gelockt wird oder ob man eine Waffe vor die Nase gehalten bekommt.


Für mich ist sowas einfach unverständlich, wie so etwas passieren kann.
Sturmbringer
tja judas....das problematische ist nur das du das eine ohne das andere eben NICHT haben kannst...du kannst nicht so sauber zwischen täter und opfer trennen.

und die entscheidung darüber...das trifft der täter in dem augenblick in dem er sich entscheidet diesen körper und diese persönlichkeit zu vergewaltigen....und wenn der täter stirbt...ist sichergestellt das dieser NIE wieder so etwas tut....was ist denn humaner...ihn kostspieligerweise vielleicht 50,60 jahre unterzubringen....auf staatskosten....und du willst ja an ihn sogar rumexperimentiern..oder ihn kurz und schmerzlos zu töten...

versteh mich bitte nicht falsch...ich fordere die todesstrafe nicht flächendeckend....sogar nicht für alle vergewaltiger....sondern nur bei kindern....weil das mit das mieseste ist was ein mensch einem anderen in meinen augen antun kann.
Uziel
Ich habe lediglich für dieses Thema hier die Hilfe getrennt. Denn die auch noch mit einzubeziehen würde den Rahmen dieses Threads sprengen. Das man die Hilfe nicht von der Tat trennen kann ist wohl klar und das brachte ich ja auch zum Ausdruck, als ich auf die Thematik ansprach, daß der Tod des Täters wohl kaum dem Opfer hilft.

Ich habe auch nicht sagt, daß ich an den Tätern rumexperimentieren möchte. Denn wedermedizinische Tests noch igendwelche Eingriffe werden das Problem lösen. Den Täter in eine lebenslange Sicherheitsverwahrung zu nehmen stellt auch sicher, daß er nie wieder so eine Tat begehen kann. Aber psycholigische Arbeit mit dieses Tätern kann dazu führen, daß man ein Profil erstellen kann und somit helfen das Problem zu verstehen und für die Zukunft zu vermeiden. Das ist eine Lösung des Problems. Und nicht mehr. Menschen zu töten kann keine Lösung für irgendetwas sein. Die Todesstrafe schiebt das Problem nur in den Hintergrund und erlöst uns von der Verantwortung uns mit den "Produkten" unserer Gesellschaft zu beschäftigen.

Und wo die Humanität sein soll ihn zu töten, anstatt ihn kostenpflichtig unterzubringen, das bleibt mir verborgen.

Diese Verbrechen bezeichne ich nun mal als nicht menschlich. So etwas ist krankhaft. Und da wiederhole ich mich: Kranke, sei es körperlich oder geistig, sind nicht minder lebenswert.

Ein großer Prozentsatz dieser Verbrechen wird von Menschen begangen, die schon in ähnlicher Form auffällig waren. Wenn man es schafft, die Prozesse die einen Menschen dazu treiben, zu identifizieren und mögliche Täter im Vorfeld schon zu erkennen und dementsprechend behandeln zu können, daß ist eine Lösung des Problems. Und nicht mehr...

Die Zahl der Wiederholungstäter, von denen im Vorfeld schon ein solches Verbrechen bekannt war, macht nur einen geringen Prozentsatz aus. Die Unerkannten sind die größere Gefahr.

Schön, töten wir diese Täter. Dem Opfer hilft es nicht, dem Täter hilft es nicht (Schaden im Übrigen auch nicht, im Vergleich zu lebenslanger Verwahrung gesehen) und Vorbeugung ist auch nicht möglich, da keine Studien über diese Täter angestellt werden können. Wo liegt jetzt der Sinn?

Sperren wir sie ein, lernen wir von Ihnen und setzen das Gelernte um.

Evolution ist die Mutation gepaart mit der Selektion. So entwickeln wir uns weiter. Auge um Auge, Zahn um Zahn ist Vergangenheit...



Judas
Maria Magdalena
Zitat:
Original von Stone
@Maria Magdalena: Korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber ich denke, es besteht schon ein Unterschied, ob man als Kind mit Süßigkeiten gelockt wird oder ob man eine Waffe vor die Nase gehalten bekommt.


Ich habe mich da nur an meine Kindheit zurück erinnert und an den Spruch meiner Eltern.
Klar ist es ein riesiger Unterschied, ob man mit einer Waffe bedroht wird oder Süßigkeiten angeboten bekommt. Aber daran sieht man mal den Wandel der Zeit. Früher hat man so vielleicht Kinder angelockt (jedenfalls wurde es so in den Medien "genannt"), aber heute zieht man sofort die Waffe.... Sicherlich geschah sowas früher schon, aber da erfuhr man es nicht so wie heute....