Alles rund um Dark Wave, EBM, Gothic und Industrial
Euer persönlicher Glaube...
Uziel
Du glaubst das Menschen und Tiere eine Seele haben. Bewiesen ist es nicht. Aber man kann Gefühle (Depressionen) sehr wohl medikamentös beeinflussen. Also sind Gefühle durchaus manipulierbar. Und gehen dementsprechend nicht ausschließlich von einer nicht bewiesenen Seele aus.
Außerdem musst Du bei uns armseligen Kreaturen fein unterscheiden, ob wir Atheisten sind, also keinen religiösen Glauben haben, oder Nihililisten, also alles für nichtig erklären.
Keinen Glauben zu haben, heißt nicht, daß man an nichts glaubt.
Ich argumentiere ja auch nicht, daß "gläubige" Menschen nur zu schwach sind sich dem Leben zu stellen und sich deshalb eine Trotzburg suchen.
Zitat:
"Religion ist Opium des Volkes"
(Karl Marx)
Judas
Bear
Und es gibt noch feinere Unterscheidungen... Atheisten, also jene ohne Goitt (Wo sind diejenigen die mich hier bestätigen können, von der Übersetzung her? A Theos? Ohne Gott, oder weg von Gott?) also jene die Gott verneinen, Agnostiker... Jene ohne Glauben, sie glauben halt einfach nicht und Nihilisten, die an gar nix glauben und alles verneinen.
Gefühle stammen aus dem Gehirn, jepp... Aber einige Zusammenhänge zwischen der Umgebung und Gefühlen und dem erlebten sind unlogisch. Daher der Begriff Seele. Denke ich mal so. Das was den Menschen ausmacht.
Ich teile ein in Seele (gefühle und den nicht rationalen Kram des Menschen, die Persönlichkeit zu 50%), Geist (Das denken und der rationale Kram der Persönlichkeit, demnach die anderen 50%) und eben dem physischen Krimskrams (Wohl auch Körper genannt *g*).
Ein Gott hat in meinem Leben keinen Platz, denn ich glaube an den freien Willen des Menschen. Wenn da also ein Gott ist, der uns beeinflusst hat man keinen freien Willen. Auch wenn ich mir anschaue, was so in der Welt abgeht bin ich mir sicher, dass es keinen Gott geben kann. Was in uns ist entsteht aus uns selber und unseren Erfahrungen und Entscheidungen.
Nicht an Gott zu gllauben heißt nicht nicht zu glauben. ^_^
Bear
Icecream
Achso die Seele ja klar. Also ich kann mich auch nur den anderen anschliessen mit den Hormonen also für mich gibt es nichts an was ich glauben sollte.
Desperado
O.k., da ich heut Nacht eh nicht schlafen kann, kann ich auch an Judas Umfrage teilnehmen!
Ich habe in letzter Zeit viel über meinen Glauben nachgedacht, woran ich glaube, weiß ich immer noch nicht so recht, aber eins weiß ich: Wunder geschehen!
Und ich war dabei! Ich galube vielleicht nicht unbedingt an Gott, aber zumindest gibt es Dinge, die man mit Wissenschaft nicht erklären kann. Wir haben in den letzten Monaten die Wunder der Intensivmedizin erlebt und wissen, dass es zwischen Leben und Tod nur ein schmaler Grad ist. Und es gibt eben Dinge, die selbst die Intensivmedizin nicht erklären kann, Wunder eben. Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist, aber irgendjemand muß es sein. Es ist eigentlich auch egal, denn ich bin dankbar dafür, dass es so ist wie es ist! Und zumindest glaube ich jetzt an Wunder und daran, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Die Hoffnung ist der letzte Glaube, den wir haben und der wohl alle vereint. Und egal wer oder was dafür verantwortlich ist, an die Hoffnung werde ich immer glauben!
Ilhaja
Ich bin der festen Meinung, dass man den reinen Glauben nur in sich selbst finden kann und auch wenn man meint, man könne ihn nicht definieren, so ist man sich doch seiner Herkunft gewiss, sonst würde man nicht glauben.
Gestellte Idole! Mit irgendetwas musste man die Leute ja füttern.
Meiner Meinung nach ist es falsch auch nur zu versuchen, seinen Glauben zu katalorisieren, es an irgendetwas Symbolischen zu hängen, nur damit er nicht mehr so abstrakt wirkt.
Individueller Glaube? Kommt man somit nicht sich selbst wieder ein Stück näher? Vielleicht stellt das einen Schritt nach vorn dar?
Sicher! Die Schöpfungsgeschichte ist gewiss schwieriger mit der Vorlage der römischen Kirche als mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu erklären. Doch darf doch auch nicht das Auge vor der Fügung schliessen, nicht die Fügung Gottes, nein, eben diese auf elementarster Ebene.
Um aber auch noch mal eben ganz ganz kurz auf bear einzugehen, so gab Gott, angeblich, den Menschen einen Vorteil vor den Engeln, der freie Wille.....BLAUPHASE....und so stritten sie um den Pfand....
Nichts desto Trotz ist Genesis eine sehr schöne Geschichte, die ja auch immerhin immer wieder mal köstlich verarbeitet worden ist.
Wer hat das Silmarillion nicht gelesen? Und ist es bei Prachett nicht eine ebenfalls, allerdings in den Ulk gezogene, Version des alten Klassikers?
Bonam noctem
alle miteinander
( hat sie es noch geschafft richtig zu deklinieren

)
Elaine St. Louis
Ich muss mich denjenigen anschließen, die an "etwas über uns" glauben.
Auch wenn ich es im Augenblich irgendwie leicht erschreckend finde zu sagen, dass ich nicht direkt an Gott, den großen Schöpfer und Heiland glaube. Meiner Meinung nach ist nicht alles so wie in der Bibel gewesen, sie ist lediglich eine Art Regelwerk für den Menschen im Leben, und derjenige der sie verfasst und/oder zusammengetragen hat, ist genial.
Ich glaube daran, dass es etwas gibt, das über diese Welt wacht, und unsere Gebete erhört... aber dass die Erde die Schöpfung eines Einzelnen ist, glaube ich nicht.
painkiller

also ich glaube in erster linie an das leben....die natur und deren unglaubliche ereignisse...sind so zu sagen...der hammer für mich...also die natur ist was woran man glauben sollte,leider legen viele menschen nicht besonders viel wert darauf....
ansonsten glaube ich an mich selber....
>das jetzt nicht so meint...morgens vor dem spiegel steht und sich hochjubelt!!!!!!nein
menschen brauchen/brauchten wohl immer schon riten....regeln...gesetze...rechte ...pflichten...scheint so auf jeden fall.......und damit das ganze funkt....nennt man das wohl religion...lol...
für verlogen halte ich die katholische kirche....besonders...!
alles was man einem aufzwingt finde ich scheiße....jeder soll doch selber was herrausfinden womit er klar kommt....meinetwegen auch die katholischen...lol*papa verzeih
meine eltern waren sehr geschockt und sauer,als ich aus der kirche trat....aber hey...da bin doch mal lieber schick im urlaub...oder gönne mir was...immerhin waren es um die 650 dm damals im jahr....!!!!
ich verachte allerdings jede religionseinrichtung,die auch nur im geringsten was mit "opferungen "zu tun haben,in der form das irgendein lebewesen ob mensch oder tier...beschnitten,getötet oder sonstwie "benutzt " wird....
da krieg ich soooooooooooooo´n hals....
wo bleibt da die achtung vor dem anderen...tztztz
ansonsten ...so wie jeder mag....
sollen mich nur nicht voll schwafeln...stehe fest zu meiner einstellung
so genug geschrieben*grins
greetz
painkiller
deklema
Es soll jetzt keine Anspielung auf dich sein Painkiller aber ich höre immer Leute davon reden, daß sie die Natur ehren und an sie glauben. Aber genau diese Leute sehe ich dann an der Ampel im Auto sitzen wie sie die Zigarette raus schnippsen. Beziehungsweise sind die in der Stadt unterwegs und werfen die Verpackung von ihrem hyper, super, gesunden Energie-Müsli-Riegel einfach zu Boden. Dann könnt ich KOTZEN!!!
Ich persönlich glaube an die Liebe! Denn das ist das Einzige was Hoffnung, Geborgenheit und Sicherheit gibt. Umso schmerzhafter ist es wenn sie Enttäuscht wird. Ich habe das viele Jahre lang missbraucht weil es mir EINMAL nicht anders ging. Aber ich wurde "erweckt"! Und ich habe jetzt das liebste Wesen was mir Kraft, Hoffnung und Erfüllung gibt...
Danke für die Aufmerksamkeit!
painkiller

jepp recht hast du...nö sehe ich auch nicht als anspielung....versuche so gut ich kann eben nicht einer VON DENEN zu sein.....gelingt aber nicht immer....*ehrlichzugibt...aber ich gebe mir mühe
an die liebe glauben...schön....hört sich gut an...*nächstenliebe...hab ich doch schon mal gehört....?..lol
nein ich denke ich verstehe was du meinst...dann wünsche ich dir mal alles gute...das du mit deinem wesen auch so glücklich bleibst!
greetz
painkiller
Elaine St. Louis
Das ist ja richtig süß... Liebe existiert, gewiss. Was wär das denn dann für eine Welt, wenn es auf ihr keine Liebe gäbe.
Es ist nur sehr sehr schwer, sich so etwas zu erkämpfen, sodass es auch auf Gegenseitigkeit beruht.
Deiner Definition von Liebe, deklema, geb ich auf jeden Fall Recht. Und ich sage nur Respekt und meinen Glückwunsch... ich hoffe, du bist glücklich.
Greetz, Lanie
Satans Child
Ich gehöre auch zu den bedauernswerten getauften Kreaturen, die sich mit der Kirche, der sie angehören, nicht so recht identifizieren können,....*g*
Ich würde von mir allerdings nicht sagen, dass ich an "Nichts" glaube, oder an schönes Wetter, oder die Börse,...*g*
Ich bin schon der festen Überzeugung, dass es da irgendwas gibt, was dem ganzen, freischwebenden Erdball den letzten Schliff geben soll, es allerdings manchmal vergisst.
Ich denke, jeder soll an das glauben, woran er glauben will, eben niemandem dabei schaden, und schon gar nicht versuchen, anderen seinen Glauben aufzudrängen.
Und ich würde mir nicht anmassen, andere, die eben KEINEN Glauben haben, als armselig zu betiteln, das grenzt an eine Beleidigung und schliesslich bleibt es eben jedem selbst überlassen, an eine grosse Religion, an eine kleine, oder eben an keine zu glauben.
Elaine St. Louis
Ja klar, letzten Endes ist es jedem seine eigene Sache, an was man glaubt oder eben nicht glaubt. Es ist nur so, dass viele Gläubige darin einfach viel Trost und Halt finden, und daher an ihrer Konfession festhalten. Gut, wenn es sie glücklich macht, was auch immer sie denken, warum nicht...
Bear
Sicherlich kann es erleichternd sein, wenn man denkt dass da irgendwo irgendwer sitzt und einen mit wohlwollendem Auge betrachtet und einem irgendwann sein Leid nimmt. Allerdings ist das für mich ne Art Abgabe der Verantwortung und nur ein Weg seine Last zu erleichtern und auf ein "höheres Wesen" mitzuübertragen. Ich trage die verantwortung für mein Leben und meine Last, die jeder Mensch ja ab und zu zu tragen hat, lieber selber.
Ich lasse jedem seinen Glauben, solange er /sie mit meinen Nicht-Glauben lässt und gerade damit haben ja viele stark Gläubige (egal welcher Richtugn) ihr Problem. Ich verneine ja nicht mal irgendeinen Gott, mir hat sich halt nur noch keiner vorgestellt.

Mag sein, dasses irgendeinen oder vielleicht mehrere gibt, vielleicht auch nicht. *Schulterzuck* Hab bisher nur noch keinen gefunden, der meinen Glauben verdient hätte.
Bear
LadyFortuna
Es gibt so viele verschiedene Dinge, an die Menschen glauben. Viele fällen Urteile über Glaubensarten, von denen sie glauben sich aus zu kennen,im Grunde aber nichts wissen. Andere glauben so stark an etwas, dass sie fremden Leuten auf der Straße hinterherlaufen, und mit ihnen ein wichtiges Gespräch führen wollen, welches das "eigene Leben verändern kann!"
"Warum tragen Sie nur schwarz, Jesus liebt Sie."
Und obwohl man über solche Dinge manchmal schmunzeln muss, sind sich hier bestimmt einige darüber einig, dass man sich nicht über Dinge witzig machen sollte, die anderen Heilig sind.
Ich bin schon lange nichtmehr in die Kirche gegangen. Und überhaupt nie freiwillig. Wenn eine Kirche sagt sie sei die "einzig wahre" dann ist das für mich schon der erste (und äu0ßerst überzeugende) Grund nicht hin zu gehen...
Elaine St. Louis
Ist es nicht irgendwie ein Zeichen von Weisheit, tolerant zu sein, solange die Überzeugung eines anderen keinem Schaden zufügt?
Was also denkt sich die Kirche dabei, wenn sie sich als die "einzig wahre" bezeichnet?
LadyFortuna
Vermutlich denkt sie sich dabei, dass sie die einzig wahre ist.
Hier würde man auch wieder zu einem ganz neuem Diskussionspunkt kommen: Will die Kirche großteils nur Geld scheffeln?
Aber das ist ein anderes Thema.
Bear
Zum evangelischem Verein könnte ich nun was sagen. da hab ich Zivi gemacht. *lach*
Allein schon aus ihrem "Gott" bedingt muss die Kirche ja eigentlich sagen, dass sie die einzig wahre ist. Schließlich redet sie von DEM allmächtigem Gott und dass es der einzige ist. Polytheismus hat da keinen Platz, denn wenn es mehrere Götter gäbe wäre jener Gott nicht einzigartig und müsste ja auch was von seinem Aufgabenbereich abgeben, wodurch wieder die Allmächtigkeit angezweifelt werden könnte (von philosophischen Probleme mit Allmächtigkeit rede ich hier mal nicht). Der Extremismus in einigen Bereichen der Kirche stammt gewiss noch aus dem Mittelalter und der Kolonialzeit wo die Erziehung strenger war und die Kirche wirklich als der einzige Weg zur Erlösung der Seele galt. So mal meine Theorien.
Ich hab manchmal echt das Gefühl, dass es oft so ist, dass Menschen die nicht glauben weniger Probleme mit Menschen haben, die glauben als es umgekehrt ist.
Bear
Elaine St. Louis
Ja, das stimmt, weil die Atheisten eben an nichts glauben, und kein Problem damit haben, die anderen "in ihrem Irrglauben zu lassen", sie müssen es ja nicht tun, und wenn die Gläubigen da Lust drauf haben, bitte...
Was aber das Problem bei der umgekehrten Situation ist, ist, dass v.a. in letzter Zeit es immer weniger Gläubige gibt. Ich denke, die Christen etc. versuchen mit größter Mühe, sich einfach über Wasser zu halten.
Das ist zumindest meine Theorie.
Greetz, Lanie
LadyFortuna
Ich glaube nicht, dass sie versuchen sich über wasser zu halten.
Viel eher denke ich, dass sie schlicht und ergreifend die anderen "bekehren" wollen.
Viele glauben so stark daran, dass sie nicht damit umgehen können, dass anderen ihre so sichere Wahrheit blödsinnig erscheint. teilweise versuchen sie schon, einem den Glauben regelrecht aufzudrängen.
Nochmal zu dem mit den Kirche. An und für sich ganz einleuchtend. Aber die Kirche Jesu Christi beispielsweise (Mormonische Kirche) hat ebenso gesagt, diese Kirche wäre die einzig wahre, wobei sie doch vom Glaubensprinzip her, gar nicht so wirklich weit von der normalen evangelischen abweicht.
Mir ist es im Prinzip ja eigentlich auch egal, da ich ohnehin nicht zur Kirche gehe. Aber dass die ständig versuchen, einen dazu zu bewegen, sich ihnen anzuschließen, geht einem schon auf den Geist.
Lady Morgia
Ich glaube an okkulte Riten und praktiziere sie auch, manchmal mit meinem Freundeskreis, ist aber sehr schwer, alle unter einen Hut zu kriegen. Am liebsten suchen wir dazu geheimnisvolle Plätze auf.