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Dreamwhile - Die schwarze Community



was denkt ihr ?????

Vollkrach
ich frage mich wie ihr über den ansteigenden „faschismus“, „rassismus“ etc. in der schwarzen szene denkt. wird einfach zuviel wind um den ganzen kram gemacht, oder habt ihr einschlägige erfahrungen gemacht. wie ernst sollte man bandnamen wie zb. rasthof dachau, titel von gruppen wie celluloid mata - bimbo no way (elektroplasma mix) nehmen. es werden ja oft die krachschläger (industrial) und leutz der neo- dark-........-folkscene angesprochen.
im spiegel konnte man nen bericht über von thronstahl lesen, wie böse er doch sei, soll bedeuten das nicht nur wir interesse an dem thema haben, sonder auch das „niedere Fußfolk“........

ebenso der riefenstahl-sampler (einige tracks sind echt gut....aber lange nicht alles), wie wertet ihr die aussage, dass das extreme faschomukke sei.

ich bin der meinung, jeder soll das hören was er für richtig hält.
Ich höre größtenteils industrial, neo-folk etc. und musste auch von seiten meiner frau etc. schon herbe sprüche anhören (bitte lese das nicht frauchenJ), nur weil es in dem text um ein land geht, welches noch unschuldig sei........ganz, ganz lange vor unserer zeit, ich sage nur walhalla......


mfg
kain
Vollkrach
Bonn: Flugblatt zur Anti-Riefenstahl-Demo (12.12.)
von BB/BV (AO) - 12.12.2002 22:43

Anlässlich der Proteste gegen die Eröffnung der Ausstellung zum 100. Geburtstag von Helene "Leni" Riefenstahl wurde vor dem "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn" folgendes Flugblatt verteilt.
Es zeigt auf, dass die Nazi-Ästhetik der Heimat- und Propagandafilme als Popkultur heute zum Allgemeingut geworden sind und in der Werbung, wie auch in Rockvideos auf VIVA und MTV kommerziellen Erfolg zeigen und vom rot-grünen Mainstream begierig aufgesogen und gefeiert werden.



Riefenstahlgewitter
Nazi-Pop aus allen Rohren...

Das Phänomen Helene Riefenstahl scheint kein Ende zu nehmen.
Was als Blut-und- Boden-Bergsteiger-Schnulze 1932 begann ("Das
blaue Licht"), führte sie als Regisseurin bereits 1933 mit "Sieg des
Glaubens" als Inszenierung des NSDAP-Recihsparteitags fort.
Weiter ging die Karriere des NS-Shooting-Stars mit "SOS Eisberg",
"Triumph desWillens"(1934) und "Tag der Freiheit - unsere
Wehrmacht" (1935). Die insgesamt vierstündigen Olympia-Filme
"Fest der Völker (Teil I)" und "Fest der Schönheit (Teil II)" führt sie
1938 gar ihrem Führer Adolf Hitler zum Geburtstag vor. Für die
Herrenmenschen-Sportschau bekommt sie vom Internationalen
Olympischen Komiteen (IOC) 1939 eine olympische Goldmedaille.

In den Jahren 1940/41 - der Zweite Weltkrieg ist bereits in vollem
Gange - beginnt Riefenstahl mit den Dreharbeiten für den Film
"Tiefland", für dessen Produktion sie 60 Sinti und Roma aus einem
Internierungslager zwangsrekrutiert. Ihre Schutzbehauptung, sie
habe die später grösstenteils in KZ umgebrachten Filmkomparsen
nach 1945 "alle wiedergesehen", ist mittlerweile gerichtlich widerlegt.

Nie sei es ihre Absicht gewesen die Nazibarbarei schönzufärben
oder gar Menschen in den Tod zu schicken, so weist die von den
Alliierten als NS-"Mitläuferin" disqualifizierte Filmkünstlerin alle
Mitschuld am mörderischen deutschen Todeskult von sich und
spricht ganzen Generationen aus der schwarz-braunen Seele. "Mich
fasziniert, was schön ist, stark, gesund und lebendig", erklärte
Helene Riefenstahl 1966. Und erst 2002 tat sie kund: "Ich war
niemals in der NSDAP und fühle mich nicht der Naziideologie
verbunden. Die einzige Organisation, der ich angehöre, ist
Greenpeace."

Und Ökologie - das "Naturrecht" - ist schliesslich populär geworden,
seit die Grünen und Braunen den "Heimatschutz" neu definiert
haben. Da wundert es nicht, dass die Riefenstahl als 72jährige noch
einen Tauchschein machte und heute als Tiefseetaucherin ins Meer
springt. Wer staunte nicht, als sie vor drei Jahren, als 97jährige,
einen Hubschrauberabsturz wohlbehalten überlebte? Faschismus
hält gesund, und jung noch dazu, wird allenthalben gemunkelt. Und
mit glühender Begeisterung für Führer, Volk und Vaterland lässt
sich´s auch hundert Jahre leben, vielleicht sogar tausend...

Und mit Geschichtsverdrehung und schönen Bildchen lässt sich
gerade heute wieder Geld und Staat machen. Wenn das Haus der
Geschichte nun unter rot-grüner Führung die Hitlerverehrerin
Riefenstahl vom Sozialdemokraten Hilmar Hoffman anpreisen lässt,
dann kann sich die Opposition freuen. Die rechtsnationale
Wochenzeitung Junge Freiheit widmete der Regisseurin zum
diesjährigen 100. Geburtstag gar eine extra Zeitungsbeilage. In
einem Interview mit der braunen Postille im August 2002 forderte
eben jener Eröffnungsredner Hilmar Hoffmann (gewandter SPD-
Kulturpolitiker und ehemaliger Präsident des Goethe-Instituts) sogar,
dass “die Frage nach dem cineastischen Genie Riefenstahls und wie
es gebraucht bzw. mißbraucht wurde, auseinanderzuhalten" sei.
Und: "Die meisten Deutschen hatten vom Ausmaß der
Judenverfolgung bis 1945 keine konkrete Vorstellung", also könne
die Schlagkraft der Riefenstahl´schen Film-Rollen auch kaum “in
bezug auf die späteren letalen Exzesse gegen die Juden
problematisiert" werden.

Als sie 1932 Hitler zum ersten Mal begegnete, sei es ihr
vorgekommen, »wie eine Halbkugel, die sich plötzlich in der Mitte
spaltet und aus der ein ungeheurer Wasserstrahl herausgeschleudert
wurde«. War das bloss eine frühe Inspirationen für spätere
Unterwasserdreharbeiten? Oder gar politische Werbung? Der Autor
Martin Krauss schreibt 2002 zu der bekannten "arischen" Olympia-
Ästhetik von Riefenstahl:
"Ein nackter, lächerlich auf antik gemachter Diskuswerfer führt
langsam seine Wurfbewegung aus. Ähnliche Inszenierungen hat zu
dieser Zeit Arno Breker in Stein gehauen, die gleichen
Schönheitsideale finden sich bis heute in beinahe jeder
Fernsehwerbung für Duschgel - wo's halt um Sauberkeit geht."

Geschichte wird eben bereinigt, wenn die Schmierschmutz aufweist.
Wie bereits 1999 in einer Leni-Riefenstahl-Ausstellung in Potsdam
erkennbar war, wirkt die faschistische Ideologie und die davon
geprägte kulturelle Produktion geradezu dadurch, dass ein Ewiges,
alle Zeiten und Ären transzendierende "arisches" Idealbild inszeniert
wird. So sind filmische Szenen vom Reichsparteitag oder der NS-
Olympiade auch heute wieder populär. Die geplante Provokation der
Band *********, die in ihrem Videos zu dem Depeche Mode-Cover
"Stripped" mit Riefenstahl-Samples hantieren, garantierten eine
erfolgreiche Sendung auf Musikkanälen, wie MTV oder VIVA.
"Riefenstahls Arbeit ist ein Beispiel für gute Kunst und daher auch
nicht politisch codiert", tönten die *********-Recken im Interview
mit dem New Music Express.

"Aus den Nacktszenen der Riefenstahl wurde ein athletischer
Striptease-Jingle mit vielen arischen Nackedeis", schrieb Ulf
Poschardt dazu 1999.
"*********s trivial-postmodernistische Reinkarnation des
Völkischen ist so entweder Marketing-Kindergarten oder der
widerliche Boden, auf dem jugendlichen Lynchmördern das Zu-Tode-
Prügeln von 'Nicht-Arischem' pop-kulturell geerdet wird." Die
Wochenschau-Ästhetik ist nun bei den Nazi-enkeln angekommen,
der Rückmarsch der Rechten in das seit den 1960er Jahren links
dominierte Jugendkulturgeschäft ist angekommen. Anfang der
1990er Jahre hatten die Neuen Rechten, die sich gesamtdeutsch als
"89er" definiert haben, den Poplinken und Althippies ihren
Kulturkampf erklärt. Die gesellschaftliche Hegemonie sollte durch die
Verbreitung reaktionärer Ästhetik und Inhalte den imaginierten
Einfluss links-liberaler Musiksozialarbeiter zurückdrängen und dabei
noch irgendwie attraktiv wirken.

"Das 'Deutsche' [bei *********] dient als Chiffre und Symbol des
Unheimlichen, auch als ironisches oder provokantes Zitat." schrieb
die Junge Freiheit 1996 und versuchte die Ostband so vom Vorwurf
des Ewiggestrigen reinzuwaschen. Doch die "Neue Deutsche Härte"
war mit Riefenstahl-Filmen im Gepäck längst auf dem Weg in die
Hitparaden. "*********, die Böhsen Onkelz oder Joachim Witt
walsern fleißig um die Wette: Man wähnt sich als verfolgte Unschuld,
wettert gegen die 'Nazi-Keule', bezichtigt KritikerInnen 'faschistoider
Repressalien' (Joachim Witt) und ist, vor Kühnheit zitternd,
patriotisch", so resümierten Daniel Pagórek und DJ Kersten vor zwei
Jahren. Die kalte Ästhetik der Riefenstahl ist rechtes Kulturgut
geworden ubzw. geblieben.

Zu Ehren des 100. Geburtstags von Riefenstahl gab der "Verlag +
Agentur Werner Symanek (VAWS)" im August 2002 einen
Musiksampler heraus. Zur Release-Party in München spielte die
Gothic-Band "Von Thronstahl" vor dem Konterfei der Regisseurin.
Bereits 1996 erschien bei Symanek (VAWS) ein Riefenstahl-Sampler
mit düsterer Musik von "Death in June", "Forthcoming Fire",
"Allerseelen" und "Strength Through Joy" (!). Die Doppel-CD mit
Buchbeilage war von Josef Klumb zusammengestellt, Sänger der
von "Forthcoming Fire", der in der neurechten "Jungen Freiheit" und
im Musikmagazin "Zillo" bereits eindeutige Interviews zum Thema
nationalsozialistische Ästhetik gegeben hat. Das Musiklabel VAWS
will mit der Riefenstahl schliesslich auch Geld machen, und so war
es 1994 und 1996 auf dem "Zillo"-Festival mit einem Stand vertreten
und 1998 sogar auf der Kölner Musikmesse "Popkomm", was dem
VIVA-Manager Gorny zwar nicht passt, er aber dennoch duldete.
denn wenn NS-Propaganda remixed erfolgreich Musikfernsehen
läuft, dann wird das Deckmäntelchen des politisch Korrekten gerne
fallen gelassen.

"Wieviel Riefenstahl in unserer Kultur spukt, in der Werbung, den
Sport-Inszenierungen, im Spielfilm, von den bewusst mit
denFaschismen spielenden Tabuverstößen im Pop ganz zu
schweigen, das ist am allerwenigsten ein Beweis für die
Harmlosigkeit dieser Ästhetik. Es ist vielmehr einer jener Anlässe,
bei denen es einem vor der eigenen Kultur grauen kann."
Georg Seeßlen im Oktober 2002
Scully
Ich habe es aber gelesen !!!!

Ich finde es nicht richtig, nur Musik zu hören, nur weil die Melodie so toll ist , Kain !!!!

Wenn du das voll aufdrehst, und dann so tolle Sachen laufen wie : "Ich liebe Deutschland..." etc.....
und unsere Kleine zweijährige Tochter das vielleicht bald noch mitsingt finde ich das unter aller Kanone !!!

Ich orientiere mich doch bei der Musik die ich höre auch nach den Texten , und nach dem , was jemand damit aussagen will.
Kain hört nämlich auch extreme Sachen, mit denen ich nicht konform gehen will.
Major Toht
Prinzipiell muss ich sagen, dass ich mit rechter Mugge, ganz egal, wer sie macht und wie sie klingt, nichts anfangen kann.

Ich bin selbstverständlich der Meinung, dass jeder das hören soll, was er will (und ich muss sagen, dass ich Kain für durchaus so schlau halte, dass er die Musik der Musik wegen hört, nicht der Aussage wegen), sofern man denn differenziert! Leider tun das bei weitem nicht alle und so hält nun diese ganze rechte Kacke auch Einzug in der schwarzen Szene, es wird zu wenig reflektiert.

Wobei, in einem Punkt muss ich Lilith Recht geben: Gerade einige Lieder sollte man vielleicht nicht so laut in Gegenwart seiner Tochter hören...
Vollkrach
....ihr habt ja recht, aber das ist nicht das thema.......
Major Toht
War doch net bös gemeint........
Vollkrach
habe ich auch net so aufgenommen:-)

*holhammerraus* :-)
^Blade^
Es ist ein wirklich schmaler Grad. Hier muss meiner Meinung nach genauer differenziert werden? Ist es faschis(s)mus wenn ein Mensch sich freut das er dieser oder jener Nationalität angehört? Oder stolz auf sein Vaterland ist?

Sitzt nicht z.b. jeder Fussballbegeisterte Mensch bei einem Länderspiel vor dem Fernseher und brüllt und gröhlt das sein Land gewinnen soll? Ist dies schon Faschis(s)mus?

Hier sehe ich paralellen zu dem eigentlichlichen Thema... Ich denke nicht das der rassismus mit Pauken und Trompeten in die schwarze Scene einfällt. Sicherlich wird es auch die braune Pest in unseren Reihen geben, aber nicht mehr und nicht weniger als woanders auch. Und man sollte viel mehr mit der nötigen Portion Ironie warnehmen.

Es gibt zuviele Musiktitel und Arten die ich nicht unbedingt in Gegenwart eines Kindes hören würde...
Als Beispiel mal Knochenangst von Industriepalast oder Blutrausch zum Feierabend um mal wirklich banale Beispiele aufzuzeigen.

Letztendlich höre ich persönlich das was mir gefällt. Ob der Sound einfach gut ist, oder ob ich mich mit dem Text identifizieren kann, ist da eher 2rangig.

Ich habe z.b. sämtliche Scheiben der Böhsen Onkelz zuhause (Ausser Hausmannskost und den anderen rechten Scheiss der mal von ihnen fabriziert wurde)

Fazit: letztendlich gibt es immer verschiedene Sichtweisen der Dinge und eine Frage bleibt offen: Wo fängt Faschis(s)mus an...... ?


Gruß
Blade
Broli@666
ergänzend zu blade würde ich sage, dass es auch eine frage der sichweise ist! von daher sehe ich es persönlich weniger, dass vor allem der schwarzen scene die "braune pest" zugeordnet wird. viel schlimmer sieht es doch da meiner meinung in der techno scene aus...aber das is ja hier nicht das thema...ich finde jeder sollte das hören, was ihm gefällt, jedoch sollte man dabei auf sein umfeld aufpassen, vor allem wenn kinder in der nähe sind oder leute, die das nicht verstehen würden. heutezutage hat man schneller nen schlechten ruf weg, als einem lieb ist und das ein schlechter ruf nicht immer von vorteil is, wissen wir doch alle...von daher sollte man heute in der newssüchtigen und propagandaabhänigen gesellschaft vorsichtig sein, dass man nicht ganz schnell in die falsche ecke gedrängt wird...

so, für mehr schreiben is es noch zu früh..*G*
The Dark Chapter
das sich die "rechte Szene" eingeschlichen hat ist wohl nicht zu leugnen und wer sich zu diesen Leuten hingezogen fühlt, hat meines erachtens nichts dazu gelernt - ich kann mir nicht vorstellen das jemand sich wirklich die Zustände von vor 55 Jahren zurückwünscht...und wenn man sich die ach so "Rechten" mal anschaut muss man dazu sagen das diese zu der o.g. Zeit wohl auch nicht überlebt hätten und genauso Duschen geschickt worden wären...also machen sie sich da wohl eher selbst lächerlich wenn sie Ihre rechte Hand heben um zu zeigen wie hoch der Mais wieder gewachsen ist. Von solchen Leuten kann man natürlich auch nicht erwarten, das sie Musik oder gar Texte wirklich verstehen - für die ist doch sogar die Textzeile "wo ist der Führer der mich führt" von Wolfsheim aus Sparrows and the Nightingales rechts zugeordnet - lächerlich einfach lächerlich...Wolfsheim hat soviel mit den "Rechten" zu tun wie Kühe mit dem Eier legen...sowas macht mich nur wütend und deshalb
distanziere ich mich von solchen Menschen...sie sind mir einfach zu albern und palaver haben wir schon genug in dieser Welt, da brauchen wir nicht noch ein paar Extraidioten die meinen sie wären die Helden der Neuzeit.

Sonst bin ich der Meinung wie fast alle hier....jeder muss das hören was Ihm gefällt, jedoch sollte man auch verstehen worum es in der Musik bzw. Texten geht bevor man sie arglos mitgröhlt und rumtutet wie toll die Band doch ist.


in diesem Sinne.....
data-morgana
das eigentliche problem is doch eigentlich die definition von rechts. bin ich rechts weil ich gelegentlich mal laibach aufdrehe (für viele bin ich damit rechts). oder bin ich es weil ich recht gern mal totenmond aus den lautsprechern brummen lasse (würde sie schon als einigermaßen...naja, zumindest kontrovers bezeichnen). oder vielleicht weil ich doch regelmäßig am 2.weihnachtsfeiertag zum traditionellen busters konzert gehe auf dem bekanntermaßen ja auch diverse glatzen rumlungern. da fängts nämlich an! die breite masse is doch nich die bohne über die glatzenkultur informiert.

die glotzen rtl explosiv, sehen die nazi glatzen und schon is jeder mit glatze nen bonehead...

ich persönlich kümmer mich nich wirklich drum ob wer rechts oder links steht. aus dem alter bin ich definitiv raus. wenn's gut is, isses eben gut!
camasotz
...also ICH bin davon überzeugt, dass es den "rechten" Flügel in unserer Szene gibt, dass er auch definitiv sichtbarer vorhanden ist als in den meisten anderen Szenen, dass man auch betrachten muss wie gefährlich solche Gruppierungen sind (bei den Schwarzen sind einige intelligente Leute dabei und die Musik ist auch nicht unbedingt der Nazi-Gröhl-Kram wie z.B. Störkraft oder so...).
Ich glaube "wir" bringen schon Leute hervor, die Führungskraft besitzen und die viele "Normalos" zu rechten Tendenzen verführen können und das auch tun, darum würde ich dieses Thema auch nicht verharmlosen.
Die eine Frage ist, ob diese Sachen eher zunehmen (Death in June und Boyd Rice gibt es schon seit 20 Jahren...) oder ob sie auf dem gleichen Level bleiben (abnehmen tun sie meiner Meinung nach nicht...).
Die zweite - viel wichtigere Frage - ist, wie man darauf reagiert. Eine Zensur von oben ist - glaube ich - weder sinnvoll noch wünschenswert. Eine strikte Ablehnung und Vermeidung der Musik und der dazugehörigen Leute mag zwar dem einzelnen ein gutes Gewissen verschaffen, aber das Problem nicht zu verändern. Man muss sich - meiner Meinung nach - schon en differenzertes Bild verschaffen, dazu eine eigene Meinung, um mit Leuten zu diskutieren, die nicht dieser Seuche angehören und den anderen Paroli bieten zu können.
Die Sache ist in sich wirkich ziemlich schwierig -> wo fängt "rechtes" Denken an und wo gibt es "alte Werte" die eigentlich nicht so sehr zu verachten sind.

Ich für meinen Teil höre auch viel Neo Folk und auch darunter viel umstrittenes Zeuch, aber Sachen wie z.B. Riefenstahl kann ich nicht viel abgewinnen, geschweige denn dem Prolo-Nazi-Zeuch von "Von Thronstahl" u.ä. Es sollte jeder versuchen vernünftig nachzudenken welche Maximen er in diesem Leben verfolgt!

Langer Rede kurzer Sinn: Denkt doch alle mal nach und steht zu dem, was Ihr sagt und tut - Immer!

(Das war kein Angriff auf Diskussonsteilnehmer)
Guardian
Ich bin für ein freies Land mit freien Meinungen.
Das soll nicht heißen, daß ich irgendetwas rechtes gut finde oder gar unterstütze, aber ich bin dafür, daß sich jeder sein eigenes Bild machen darf.
Wer in einem Land lebt, wo man sich am 18. Geburtstag mit einer Unterschrift (Bürgschaft zb) fürs Leben ruinieren kann, von dem muß man auch erwarten können, daß er nachdenken kann. Über jedes Thema.

Wer sich so leicht verführen läßt, der verfällt auch anderen Themen (Politik, Religion, Kultur etc.). Extreme gibt es in allen Bereichen.
Uziel
Ich kann dort auch Guardian nur zustimmen.

Ich denke, die Mechanismen unseres Landes, die solche extremen Gruppierungen (egal welcher Richtung) beobachten und gegen sie vorgehen, sind ausreichend.

Nur muß sich halt noch jeder selbst mit diesen Einflüssen auseinandersetzen. Wer blind darauf vertraut, was andere ihm vorkosten, der ist auch anfällig für solche Gruppen...

Und leider entstehen durch die Unwissenheit vieler und auch durch den Unwillen sich damit mal genauer zu beschäftigen, viele "Hexenjagden", die Sachverhalte (Lieder, Texte, etc) in den rechten Sumpf ziehen, obwohl sie gar nichts damit zu tun haben.

Jeder sollte das hören, war er für sich festlegt, aber:

Mag das Lied auch noch so gut sein, wenn es aus der eindeutig rechten Szene kommt, werde ich es nicht hören. Alleine schon nicht, um es dadurch zu unterstützen. Denn das Kaufen oder Weitergeben von solchen Songs ermöglicht es erst, daß diese Bands weiter produzieren und somit brauchen wir uns nicht wundern, daß es einen eindeutigen Flügel in der schwarzen Szene gibt...


Judas
BloodÄngel
fakt ist das alle szenen von diesem "rechtstrend" betroffen sind, vor einigen jahren konnte ich es im blackmetalbereich recht gut verfolgen.
zuerst kamen die "nordischen" bands (deutscher blackmetal) und dann nach und nach sickerten dann bands nach die absolut in der rechten szene aktiv gewesen sind.

im bereich ebm etc konnte ich es bisher nicht offen feststellen, bis auf ein paar berichte über blutharsch oder diskussionen über rasthof dachau etc.
ich persönlich konnte keinen wirklichen rechtsruck sehen oder ich hänge in den falschen läden ab, was natürlich auch möglich ist.

allgemein halte ich persönlich von nichts von solcher musik, weder im elektrobereich noch im metalbereich oder sonstwo.

da ich weder rasthof dachau noch riefenstahl kenne halte ich mich da lieber raus, ich kann mir da keine meinung erlauben da ich die sachen nicht kenne.

gruss
bloody
Morgana666

Ich denke da auch so, "jedem das Seine", wobei ich mich nicht mit der rechten Szene identifizieren kann!! Ich glaube das viele die in dieser Szene abhängen gar nicht wissen was sie dort machen und wofür sie sich einsetzen, sie kennen vieleicht den Namen "Hitler", aber ansonsten haben sie wohl in Geschichte nicht aufgepasst, denn sonst würden sie sich nicht solcher Gruppen anschliessen. Die meissten finden das einfach nur cool dabei zu sein und "denken" sie wären so stärker und man würde ihnen respekt entgegen bringen.

Mit welchen sie aber von mir nicht zu rechnen haben...