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Dreamwhile - Die schwarze Community



Unverständlicher Kult

Calle
Im Übrigen ging es in dieser Szene auch mal irgendwann um was anderes als welche "DJ-Bank" Garant für möglichst hohe Besucherzahlen ist. Leider haben Leute wie Ihr das vergessen...
Ari
Ich war weder grosskotzig noch verachtend, Calle...ich habe Dir lediglich ein Kompliment ausgesprochen. Toll, dass Du so von Dir selbst überzeugt bist! Ich bin das von meiner Person nämlich nicht und würde daher auch nicht in diesem Stil schreiben! Du solltest einfach mehrere Wege der Interpretation offen lassen.
Die einzige Kritik, die ich jetzt zu wagen anbringe ist, Du solltest weniger persönlich werden, ich habe Dir nämlich nichts getan, lediglich von dem Recht, meine persönliche Meinung kund zu tun, Gebrauch gemacht!
Thats all!
Calle
Sollte ich da etwas zu viel hineininterpretiert haben, bitte ich das zu entschuldigen. Ich merke nur immer wieder, dass gerade die DJs mit den grossen Namen sich darüber beschweren, dass sie nur noch den Standard spielen können, mit dem sie die Leute selbst "versaut" haben und die Schuld dafür auf die Gäste zurückschieben. Das kann es wohl nicht sein...

Das Letzte worum es mir allerdings geht ist irgendeine Art von Aussage, wer ein guter oder schlechter DJ ist. Mein Appell ist eigentlich nur, dass Ihr mit den "grossen" Namen mal wieder anfangen sollte, Euch mehr Gedanken um Euer Programm und ein wenig Anspruch zu machen. Denn was unterscheidet die grossen "schwarzen" Clubs denn sonst noch vom grossen Prollo-Standard-Tanztempel um die Ecke ?

Und natürlich habe ich nichts persönlich gegen Dich, wie denn auch, ich kenne Dich ja gar nicht.
Bear
Um, als ein nicht DJ muss ich dir aber auch sagen, Calle dass eben nicht nur DJs die Leute "versauen", sondern eher das immer größere "Einzugsgebiet" der schwarzen Szene. Die Leute kennen ausm TV, Werbung oder sonstwoher genau diese Bands und wollen dann leider auch genau diese hören, weil sie vom "großem" Mainstream halt zum "schwarzem Mainstream" gewechselt sind. Ein schönes Beispiel... Wir waren in der Matrix und ich meinte zu meinem Kumpel, dass ichs irgendwie unorginell finde dass das 3. Lied von Suicide Commando an einem Abend läuft (auch wenn ich Suicide Commando mag) und erwiderte, dass das nicht unorginell ist, sondern zeigt dass die Band gut ist.

Hier formt nicht der DJ die Leute, sondern die Leute fordern so vom DJ. Gerade seit einige Bands zu Major Labels gesprungen sind und damit plötzlich groß gefeatured wurden im TV, Radio und Co haben mehr Leute Zugang zur Szene gefunden, die einfach nur das hören wollen, was sie von ihren "Dark Dance Samplern" (mal so allg als Gruppe gefasst) kennen und zum DJ rennen "Spiel dies und jenes". Das is eher für mich das Symptom von großen Veranstaltungen. Sie ziehen mehr von jenen Leuten an, weilse größer angekündigt werden. Siehs eher als einen Teufelskreis, als ein "A verdirbt B"

My 2 Cents
Calle
Natürlich spielen beide Faktoren eine Rolle. Die Frage ist halt nur, ob da echt kein Spielraum für den DJ vorhanden ist.
Bear
Wenns keine Themenbezogenen Abende sind (Industrialabend, usw), dann siehts meist bei so nem Publikum echt schlecht aus. Ich hab schon oft gesehen, dass sich bei vielen Sachen so ein bis drei Leute auf de Tanzfläche tummeln und man sich dann zwei Lieder später bei VNV, SITD oder Suicide Commando nicht mehr bewegen konnte vor Leuten, die sich um einen drängten. Viele Leute wollen das was sie kennen, oder mindestens etwas, was vom Stil her doch bitte ähnlich zu sein hat, so dass man meinen könnte es wäre das was man kennt. Warum entsteht so viel Mainstream Einheitsbrei? Weil so viele Leute ihn wollen! UNd große Veranstaltungen werden immer mehr Mainstream brauchen, weil dass oft der kleinste gemeinsame Nenner der anwesenden ist, wohingegen kleine Veranstaltungen oft mehr auf die Leute eingehen können (Wobei hier in unserem Fall groß und klein andere Dimensionen haben, als der Main-Mainstream).

Es gibt auch Leute, die wennse an einem Abend nicht "ihre" vier oder fünf Lieder gehört haben die ganze Party shice finden, dazu noch die Zuläufer die wohl mit Techno nimma zufrieden sind und nun hierher abwandern. Im Mom sind halt so ein paar Stile "ganz groß im Trend" und wollen von den meisten gehört werden. Mir sind als Besucher dieser Veranstaltungen schon die fragenden Blicke bei den Leuten und die Tanzflächenfüllung aufgefallen.
Messiah
Zitat:
Original von Ari
Es ist verdammt, scheißendreck schwierig, Leute zufrieden zu stellen...ich glaube, dass schafft man einfach nicht. Aber das ist wohl das Los des DJs, man bekommt einfach immer auf die Nase!


Da muss ich mal eben einhaken...

Sicherlich wid man es niemals allen Besuchern recht machen können - aber man kann die Leute doch in gewisser Weise "erziehen", und da hat Calle schon recht: Ihr habt euch das Problem selbst gemacht!
Bei unseren Partys ist die Zahl derer, die mit Musikwünschen an das Dj-Pult treten, verschwindend gering im vergleich zu jenen, die da ankommen um zu fragen: "Was läuft da gerade? Wo kriegt man sowas her?" Und solange dies der Fall ist, sind wir -imho- mit unseren Partys auf dem richtigen Weg.

Es geht hier ja eher um die Grundsatzfrage, welchen Job ein DJ eigentlich machen soll: Ist er nur die öde Jukebox, wo jeder auf Knopfdruck das gespielt bekommt, was er gerne hören möchte, oder müsste der DJ eine gewisse Verantwortung und einen "Auftrag zur musikalischen Bildung" haben?


Greetz,
Messiah
Calle
Jep.
Bear
Wieder meine Frage nach der Größe der Party und wie spezifisch das Publikum ist.

Wenn keine Leute mehr kommen kann man nicht mehr erziehen und da wir hier von erwachsenen Menschen (*hüstel*) reden kommt noch dazu, dass sie sich nicht erziehen lassen wollen zum Teil. Ihr unterschätzt die Erwartungshaltung der breiten Masse. Wie gesagt, wenn du 70% Leute da hast, die genau das hören wollen und nix Neues kannst du nix erziehen, weil die einfach nicht offen sind für Neues. Viele schränken sich selber in ihrem Geschmack arg stark ein, indemse sagen "Ich höre nur XYZ".
Mortisha
by the way, ich habe sowieso das Gefuehl,das "die mit dem grossen Namen"fast alle einen "Hoehenkoller"haben,und die mit dem "kleineren Namen"sich eh viel mehr Gedanken machen,*malhofftdasesdenennochrichtigspassmacht<mach sein,um "gross raus zukommen",kleinere Veranstaltungen finde ich persoenlich eh besser*erfahrungsmaessigguckt
senator
Also ich kann da natürlich nur meine persönliche Meinung zum besten geben, aber ich erwarte geradezu das ein DJ mir neue Sachen vorstellt, wozu werden sie denn von den Labels bemustert (ok, nicht jeder), wenn sie weiterhin die ollen Kamellen spielen?

In Hamburg war es eine zeitlang so schlimm das man man bei einen DJ nicht nur wusste was er spielen wird, sondern sogar in welcher Reihenfolge! Da kann man nur sagen *gähn*! Wenn ich immer den gleichen Kram hören will lege ich mir zu Hause meine CDs ein, da kann ich die Lieder so oft hören wie ich will, aber auf einer Party möchte ich auch mal was neues geboten bekommen.

Das bei neuen Sachen nicht jeder auf der Tanzfläche bleibt is zwar bedauerlich, aber auch hier kann ein _guter_ DJ ne menge reissen! Ich habe DJs erlebt die legen auf wie ein CD player, track läuft aus, kurze pause, neuer track startet, jeder bleibet stehen und lauscht erstmal 10-20 sec auf das Intro um zu entscheiden ob er weitertanzt oder nicht, und dann leer sich die Tanzfläche halt schnell.
Und dann gibt es die DJs die ihren Job wirklich verstehen, die die BPM ihrer Stücke kennen, wissen welche gut zueinander passen und vernünftige Übergänge hinbekommen! Da bemerkt man im idealfall gar nicht mal das ein neues Stück angefangen hat, hier könnten sich so manche schwarzen DJs mal ein gutes Stück von den TechnoDJs abgucken, die den namen 'DJ' oft noch wirklich verdienen.
Und wenn solch ein DJ auflegt bleibt die Tanzfläche dann auch fast immer voll, selbst wenn grade was neues gespielt wird

Das erfordert natürlich ein wenig Arbeit, man muss sich überlegen welche Stücke man gut zusammenspielen kann, man muss sich also vorbereiten, und auch mal auf das Publikum eingehen können (wars genug Krach oder darfs gerne noch etwas mehr sein? ), aber die Belohnung ist dann meist auch eine gelungene Party
Calle
Naja, Bemusterung... Ich werde seit gut 9 Jahren nicht mehr bemustert, weil ich denen die unsägliche Scheisse, die man da manchmal bekam sogar zurückgeschickt habe. Und die Leute, die sich wie wild bemustern lassen kümmern sich ja teilweise gar nicht mehr selber.

Auch ein Grund, warum in den Massentempeln die xte Kopie von Suicide Commando als "Neuheit" angepriesen wird oder solche billigen (und wirklich offensichtlichen) Maschen wie Combischeiss und Shnarph! abgefeiert werden. Und dann wird dieser Mist von zuletzt erfolglosen Future-Poppern, die sich selbst dazu noch unerträglich hypen auch noch als "Industrial" verkauft...
Calle
Obwohl ein guter Freund gestern recht hatte. Ich sollte mich von dem Gedanken lösen, dass sowas wie eine anspruchsvolle "Szene" noch existiert.
senator
"Anspruchsvoll" ist immer nur die subjektive Sicht auf die Szene kombiniert mit dem gerade aktuellen Musikgeschmack

Ich kenne das ja von mir selber, der Musikgeschmack ist ständig in Bewegung und ich höre jetzt ganz andere Musik als vor ca. 10 Jahren. Ich schätze mal das ist bei Dir nicht anders

Was also der eine 'anspruchsvoll und hohe Kunst' nennt ist für den andern schlicht Krach oder langweilig, oder selbst schon 'veraltet und von gestern'

Zumal die anspruchsvolle Musik nicht auch unbedingt Tanzflächenkompatiebel sein muss, wenn also jemand zum DJ läuft und sich irgend ein hochexperimentelles 30 minuten Noisstück von Merzbow wünscht kann ich durchaus verstehen das der da nicht spielen möchte, andererseits wirken Snarph! oder Funker Vogt, so billig sie auch sein mögen, halt auf der Tanzfläche mit schön lauten Bässen durchaus zum tanzen annimierend... nur halt nicht jeden Abend bitte!

Also an der Auswahl der Bands will ich gar nicht mal so unbedingt mäkeln, schliesslich verkaufen sich Suicide Commando, Wumpscut, SITD, Terminal Choice und wie sie alle heissen nun mal oft genug um durchaus zu rechtfertigen das man die Stücke auch spielt, denn ein DJ hat halt neben der Aufgabe neues zu bringen halt auch immer ein paar der gerade angesagten Clubhits zu liefern (darum heissen die ja Clubhits ), die Mischung macht es halt aus.

Nur wäre es halt schön wenn es für solche Lieder eine art Verfallsdatum gäbe nach dem sie gefälligst in der Mottenkiste verschwinden und nur noch zu irgendwelchen retroparties oder in seltenen Ausnahmefällen rausgekramt werden.
Calle
Selbst bei der kritisierten Playlist ist ja an der Art der Musik nichtmal so zu meckern, sowas läuft halt in den Massentempeln. Die Frechheit ist die Frequenz, mit der bestimmte Bands gespielt wurden, teilweise sogar nur mit 2 Stücken Abstand. Dazu braucht es keine DJs, sondern nur eine auf 'Random-Play' gestellte MP3 Jukebox mit 3 ausgelesenen Alben (Suicide Commando, S.I.T.D, Combischeiss) und ein paar der "Extreme Abgenudelt" - Sampler.
Schwarzbaer
Hm, wozu geht man in ne Disse... zum Tanzen, Spaß haben, feten, chillen, amüsieren... aber wohl kaum um sich musisch erziehen zu lassen.

Ich meine, ok, sechsmal an einem Abend dasselbe ist schon mehr als Hardcore, aber ein DJ ist in erster Linie dafür da, die Leute zu unterhalten, nicht sie zu erziehen, zu bilden, oder zu missionieren.

Wenn man nicht grade einen Mottoabend hat, muß man halt damit leben, daß auf Bewährtes zurückgegriffen wird.

Senators Meinung "Guter DJ vs Schlechter DJ" ist dabei imho eine gute Anregung. Wenn man zwischen allen Stücken ne Pause hat, motiviert das halt eher dazu, bei neuen Stücken mal abwartend die Bar aufzusuchen.

Aber mal davon ganz abgesehen: Immerhin haben die Leut' ihr Playlist veröffentlich, also kann auch jeder selbst entscheiden, dort hinzugehen oder es bleiben zu lassen. Für den avantgardistischeren Geschmack gibts halt dann andere Feten.
Bear
Senator, sowas ähnliches wollte ich au posten. Nimmst mir die Worte ausm Mund. Gibt auch einiges, was ich @home höre, aber 100 pro nich in nem Laden hören will (Son 15 Min Stück von Lustmord würde bestimmt für lustige Blicke sorgen *g*). Anspruch is subjektiv und für den einen is Anspruch möglichst "anders" zu sein und zu "schocken", für den Nächsten komplexe Musikstrukturen oder Noise und für wieder nen Anderen wieviele BPMs man mit welchen Flächen kombinieren kann, so dasses klingt.

Mein Nickvetter hat auch irgendwie recht. Ich will mich nich erziehen lassen. Ich hör das was mir gefällt und wenn da was Neues läuft was mir gefällt is gut, aber wenn dann nur noch Kram läuft, den ich gar nicht kenne und der mir vom Stil nicht gefällt... Dann geh ich nimma hin. Sowas erwarte ich bei Themenabenden. Ansonsten erwarte ich eher nen Mix von Sachen die mir gefallen, gerade inna Disse auch gerne mal eingängig sind (schwere Musik hör ich wie gesagt eher @home), die ich kenne und au mal was Neues. Außerdem muss ich halt au damit rechnen, dass 100 Leute nach gewissen Bands fragen. Dicht beienander muss das nich sein und auch nicht zu viel an einem Abend, aber damit muss man halt leben. Ich brauch nich zwanghaft Alternativ oder anders sein, sondern geh einfach nach dem was mir gefällt und wenns n "Massenprodukt" ist... Auch gut...

Zur Namensgebung "Industrial" kann ich mir vorstellen, dass die aus Amiland kommt, da da wohl alles was elektronisch is und kein SynthPop und irgendwie aus der schwarzen Szene kommt "Industrial" heißt. Schien mir zumindest so, als ich mal CD Reviews in nem Amiforum gepostet hatte.
data-morgana
so, jetzt muss ich mich hier auch mal einklinken. musikalische erziehung durch den DJ is doch eigentlich blödsinn. sorry, ich will niemanden der mir sagt was ich gut zu finden hab und was nicht aber: ein DJ sollte trotz allem den mumm haben auch mal was unbekanntes ins programm zu bringen. ich bin froh, wenn ich mal wieder was neues zu hören bekomme und solang es ins programm passt: warum kein 15 minütiges stück? immer nur altbewährtes is doch völlig langweilig auf dauer. klar, ich fands früher auch immer klasse wenn ich wusste "ich geh heut in den laden, da läuft garantiert xy" aber hey: wo bleiben da die neuen impulse? irgendwann kommt man doch aus dem alter raus. und ganz ehrlich: ich denke es ist (auch) eine frage des alters ob DJ mit der endlosschleife oder mit abwechslung stimmung erzeugt.

als kleine anekdote zum thema: kürzlich auf der "nacht der maschinen" gewesen. eigentlich nur, weil es vorher preview der skinny puppy dvd gab. danach war ich auch ziemlich schnell wieder weg, als der herr DJ (scheint wohl einer der namhafteren im umkreis zu sein) ein ähnliches set ablieferte wie das, das zu diesem thread geführt hat.
Messiah
Mh - ich glaube, ihr seht das ein wenig zu oberflächlich. Sicherlich geht ihr in den "Drucktempel" um Spass zu haben und euch zu amüsieren - aber wie es nunmal so oft im Leben spielt: Ihr werdet manipuliert! Und das sehr oft, ohne es zu merken! Und ich behaupte nun einfach mal, dass eure Lieblingsdisse da keine Ausnahme macht...

Nehmen wir doch als Vergleich die gute alte Fernsehwerbung. Man kann über dessen Sinn oder Unsinn sicherlich lange streiten, doch das Prinzip ist klar: Man muss die Leute nur lange genug und möglichst oft damit einlullen, um ihnen etwas einzutrichtern, worauf sie von alleine niemals gekommen wären. Und gleiches gilt für die allwöchentliche Musikdosis, die ihr euch in den Diskos eures vertrauens abholt. Ob ihr das nun wahrhaben wollt, oder nicht - so ist diese Welt gestrickt. Sicherlich (und den Göttern sei Dank!) funktioniert dieses Prinzip nicht bei allen, doch glaubt mir: Die breite Masse der Szene lässt sich sehr leicht manipulieren.
Wie sonst lässt es sich erklären, dass man mit einem bestimmten Track (und identischer "Zielgruppe") hier die Tanzfläche füllt, und man 200km weiter mit diesem Stück nur verstörte Blicke erntet? Die Leute wurden von den DJs eben anders "erzogen", und sehr viele DJs sind hier derselben Meinung. Ich kenne dieses Phänomen nun schon viele Jahre, dass man in gewissen Regionen des Landes mit unterschiedlichen Richtungen arbeiten muss, um eine gute Stimmung zu erzeugen. Ich will diesen Umstand auch keinesfalls als "schlecht" hinstellen - im Gegenteil: Es macht sehr viel Spass, eine verstaubte Kamelle auszugraben, die in Club A nur kollektives Gähnen hervorgerufen hätte, und in Club B einschlägt wie eine Bombe!

Aber es muss auch nicht immer eine volle Tanzfläche sein - Wenn ich ein 13 minütiges Ambientstück von "Deutsch Nepal" spiele, dann tanzt freilich keiner, aber die zufriedenen Blicke der Anwesenden verrät mir dennoch, dass sie den Abend geniessen!
Und Bear - sei ehrlich: Auch du würdest dich freuen, wenn im Tempel deiner Wahl plötzlich das 15-min Lustmord-Stück anklingt! Und jener DJ würde in deiner Gunst sicherlich steigen - auch wenn in dem Moment die Tanzfläche leer bliebe!

Greetz,
Messiah

PS: Zur "Erziehung": Das wurde vielleicht falsch aufgefasst - es geht hier nicht darum, jemanden zu bevormunden und ihm zu sagen, was er gut und schlecht finden soll, sondern darum, den Leuten unter ihren geliebten Einheitsbrei vereinzelte Stücke zu mischen, die sie in eine andere Richtung bringen könnten...
Bear
Ob ich mich inna Disse über lustmord frueen würde... Hmmm... es gibt Stücke, die hör ich mir Zuhause bewusst an, oder bei passender Stimmung und Atmosphäre. Ich wäre überrascht Lustmord in nem Club zu hören, aber es würde nicht zur Stimmung passen und zu dem was ich da will. musik,die für mich teilweise hohen Anspruch hat hör ich eher wirklich bewusst Zuhause, auch wenn ichs interessant fände Black Star mal auf ner richtig fetten Anlage inna Disse zu hören. *g* .oO(Ich glaub ich würd verwunderte Blicke ernten, wenn ich mich da in die MIte der Tanzfläche stelle, um das mal mit geschlossenen Augen zu erleben *g*)

Aber jetzt klingen wir schon bei weitem näher. Weil die ganze Zeit vorher klangs stark nach "nicht alternativ genug" und jetzt kommen wir dem was ich auch meine bei weitem näher. Weil ich will au nich immer das gleiche hören (siehe meinen 1. Post zum Thema 3. Lied von Suicide Commando) und auch neues. Wobei ich dann bei ner Serie von guten Liedern keine Lust hab zum DJ hochzujoggen und daher meist nicht erfahre was es is. N gesunder MIx machts halt aus. Ein paar Sachen erwarte ich zu hören, andere will ich nicht mehr hören und Neues will ich auch. *g* Ich war auch schomma mit drei Leuten alleine auf der Tanzfläche, ebenso wie bei der Ellbogenrempelei, weil kein Platz mehr war. Bin halt recht flexibel, aber höre Zuhause bei weitem mehr als inna Disse.

Und zu den Regionen... Ruhrgebiet kannse als MEtal und Elektrolastig ansehen. N bissl Läufergoth noch. Umbra et Imago standen hier mal (vor der Metalzeit) vor 50 - 70 Leuten in der Zeche Carl. Mozart schaute etwas verwundert drein. Funker Vogt war da schon voller.