Bear
Dumdidum... *mal wieder reinschau*
So lasset euch erzählen eine kleine Geschichte, von einem armen Irren, der sich vornahm seine WOhnung zu verschönern und zu renovieren... (Diejenigen, die mich von hier kennen wissen, dass nun eine leicht satirische Darstellung folgt, mit der ich mich mal wieder *hüstel und unschuldig schau* ein wenig zurückmelde und Frust ablasse *g* *Christus mal zuwink*)
Nachdem ich ja (wie berichtet) schon mal ausgemistet hab und ein paar Kleinigkeiten angeschafft hatte dachte ich mir, dasses nun Zeit wird noch mehr zur Verbesserung der allgemeinen Wohnumstände zu tun. Gedacht ist wohl das falsche Wort. Es überkam mich einfach. Alles fing klein und harmlos an. MIt dem Gedanken zu renovieren hatte ich schon länger gespielt, aber keine Ideen gehabt. Also, erst mal irgendetwas machen. Eimer wiße Farbe gekauft, Folie, usw und ab die Post. Im ehemaligem Computerzimmer alles irgendwie alleine in die Mitte gerückt, bzw irgendwie aus dem Zimmer entfernt, wenn es denn ging. Japp, Schränke, Schreibtische, Kabel und sowas sind ein echtes Hinderniss und haben eine verdammte Trägheit in sich. Schieben, ziehen, mit dem Rücken gegenstemmen, hauptsache irgendwie von der Wand weg. Folie auslegen... Naja, auslegen? Kann man so nicht sagen. Leider war das, das leichter als Luft Model. Egal was man tat, die Folie wollte nicht an Ort und Stelle, bzw am Boden bleiben. Ein wenig Kampf, hier was draufgestellt, da was drauftgestellt... Ah, geht doch... Und ab die Post. Hey, Streichen geht ja einfach. Zwar sind jetzt ein paar Socken weiß, ein T-Shirt ebenso, aber was solls? Ganz fertig wird man an einem Abend ja nicht, also quetscht man sich irgendwie zwischen Wand und Computer und Schrank und versucht noch n bissl zu chatten. Der nächste Tag, die nächsten Wände, der nächste Kampf mit der %&$§ Abdeckfolie, die irgendwie schon Löcher hat. Ach ja, is das schön, die Wände sind weiß und es hat nur ein zwei Übergänge gebraucht. Nur was ist das?! Man versucht verzweifelt die Ecken und Kanten der Tapete dazu zu überreden dort zu bleiben wo sie hingehören. Aber irgendwie hören die auch nicht auf einen. Also wieder zum Baumarkt und Tapetenreperaturkleber gekauft. Mit einiges an Gefrickel klebte dann auch die Tepte wieder an der Wand. Ja, schön weiß hier, Tepten an der Wand, nur fällt einem irgendwie auf, dass die Decke nun nimma so gut aussieht. *seufz* Ring frei zur nächsten Runde und schnell die Rolle an nen Besenstiel befestigt, da das Arbeiten mit ausgestrecktem Arm irgendwie anstrengend wird. Nachdem man mal wieder aussieht, als hätte man weiße Masern und die Haare eher im Kampf mitm Shampoo sind wurde so nach udn nach auch die Decke weiß. Habe ich schon diese "wunderherrliche" Abdeckfolie erwähnt?
Ah, endlich fertig. Ein wenig umgestellt und es sieht schon besser aus. Kurze Zeit später denkt man sich, dass man ja eigentlich das Computerzimmer wieder seinem wirklichem Zweck zuführen könnte und ein Schlafzimmer draus machen könnte und dort wo die Betten stehen, im mit einem Vorhang abgetrenntem Bereich vom Wohnzimmer der Computer sich viel besser machen würde. Aber dann wäre weiß ja auch irgendwie langweilig. Also, wieder ab zum Baumarkt, Farbe in nem sandähnlichem Gelbston gekauft, Blau gekauft und nen Naturschwamm. Auf und dran, dass noch relativ frische Weiß überpiunseln, nur musste ich nach 1,5 Wänden festsellen, dass das Wetter + Farbgeruch kontraproduktiv zum Willen des Streichens stand. Es war nämlich an dem Tag recht warm. Also schafft man n bissl weniger. Hatte ich erwähnt, dass ich dafür wieder alles sehr einengend in die MItte des Raumes schieben durfte? Man quetscht sich also an Schränken und Co vorbei, streicht irgendwie die Wände und hats irgendwann geschafft. Die Farbe ist an der Wand, drei mal im Grundton und ein mal Grundton mit Schwammtechnik blau drüber. Auch nicht schlecht. Aber da fällt einem ein wieso man des gemacht hatte... Man wollte ja eigentlilch hier das Schlafzimmer haben. Die Btten stehen drüben, der Rechner und Schränke hier... Schnell fällt einem die Problematik auf: Massenträgheit, Gewicht, Schwerkraft, Platz und das fehlen eines Teleporters für Gegenstände. 0_o Ok ok... Auf gehts. Man hat ja zwei Arme. Irgendwie wird alles was irgendwie geht in den Flur gestellt und an einer Wand Platz gemacht. Jepp, ganz alleine verschiebt man ein paar Schränke und nen Schreibtisch. Der Flur ist belegt, man hofft, dass man weder aufs Klo muss, noch dass irgendwer klingelt, denn beides wäre kaum erreichbar und schaut sich um... Da sieht man das nächste Problem, welches zwei mal 90X200 cm groß ist. Das Bett, bestehend aus zwei Einzelliegen... Auf gehts! Schieben, zerren, fluchen, ja man ist bei der Tür zum Flur. Tür zwei Meter, wenig Manövrierraum, Bett 90cm breit und Flur neben dem Manövrierraum au noch vollgestellt. Heben, anheben, verkanten, entkanten, noch mehr fluchen, Muskelkater, Bett liegt halb auf einem Schrank im Flur. So weit so gut. Winkel zur EIngangstür zum Schlafzimmer? Schlecht! Noch mehr verkanten, Entkanten, fluchen, Finger quetschen, Bett auf dem Fuß stehen haben... Ja, das Bett ist in der Tür... Aber wieso lässt es sich nicht schieben?! Argh! Der Teppich bremst mich aus! Irgendwie ums Bett rumgeklettert, immer wieder angehoben, aufpassen dass es nicht fällt und es ist an der Wand angelangt, wo es zwischengelagert wird. Geschafft! Geschafft? D'oh! Drüben steht ja noch eines! Also das ganze Spiel noch ein mal. Die ersten Überlegungen kommen auf, ob man nicht doch lieber einfach hinter sich zuschließen sollte und ne andere Wohnung nehmen sollte. Irgendwann ist es geschafft, beide Teile des Bettes sind agelangt und zwischengelagert. Aber damit die Platz haben muss ja auch was geschehen. Durchatmen, Verschnaufen, eine Rauchen, kurz TV guggen, weiter! Die Computer und Copmutertische müssen rüber, dorthin wo eben noch die Betten standen. Schieben, Zerren... Ihr kennt das ganze Inzwischen. Danach heißts aus den ganzen Zwischenlagern erst mal alle Computerteile wieder rausfischen und aufstellen. Nun noch den Kram aus dem Flur irgendwie in die Zimmer... Japp! So kanns stehen bleiben... Vorerst.
Erste Pause, ein CT und ne Woche Besuch und dann weiter! Ein Kumpel hat sich inzwischen zur Hilfe bereiterklärt. Nun solls den losgehen, nachdem man nochmal kurz Stress mit den Nachbarn hatte, was einen natürlich nur umso mehr motiviert fährt man (mal wieder) zum Baumarkt. Farbe, Werkzeug, Kram fürs Bad wird eingekauft. Geplant war am ersten Tag Bad und Flur zu machen, dann an zwei Tagen das Wohnzimmer. Soweit die Planung, wenn da nur nicht die Realität im Wege wäre... Ich hatte am WE weitere Unterstützung abgeholt (näher gehe ich hier icht drauf ein, is ne ganz andere Geschichte) und sie und er wollten des Bad machen, während ich den Flur streiche. Er versucht die Decke zu streichen, während ich im Flur schon mal anfange. Was stellen wir fest? Die Decke im Bad ist seht "entgegenkommend", wenns ums Streichen geht. Mehrere Versuche, Techniken und Taktiken... Nein, sie will einfach nicht gestrichen werden und erreift die Flucht! Ok, also doch erst mal die Wände, die Farben haben wir ja gekauft. Lack für unten, ums Wasserfest zu machen und Farbe für oben. Er schleift also derweil die Wände ab, während ich mal Essen koche, weil wir drei doch Hunger bekommen haben. Futter, mampf, weiter... Die Wand im Bad wird lackiert, ich mach den Flur weiter fertig. Lack trocknet. Supi, der Flur sieht auch recht Ok aus... Glauben wir, denn im Flur ist im Moment ja noch gar kein Licht montiert (Lampen hatte ich ja neue gekauft). Ein wneig ausgeleuchtet... Ok, hier muss noch eine zweite Schicht Farbe drüber. Kein Problem. Wieder Arbeitsteilung. Im Bad wird gestrichen, im Flur ebenso. Ach ja, die Wände im Bad sind fertig... Doch was ist das?! Eine halbe Stunde später schauen wir ins Bad und zu unserem Entsetzen stellen wir fest: Die Wand mag die Farbe nicht, denn diese blätterte einfach ab, als wäre nie gestrichen worden! Super! So stellt man sich erfolgreiche Arbeit vor! Ok, Farbkarte genommen, ins Auto gerannt und zum Baumarkt gehetzt... Irgendwie war ich in meinem ganzem Leben noch nicht so oft im Baumarkt, wie in den letzten Monaten... Farbe noch mal als Lack gekauft, Grundierung und was man sonst so braucht. Wieder zurück. Er schleift wieder Wände ab, grundiert und ich beginne im WOhnzimmer die Styroporplatten von der Decke zu kratzen. Ach ja, Platz alles irgendwo hinzustellen und den Raum leerzuräumen war natürlich nicht. Wozu auch? Lieben wir alle nicht unsere HIndernisrennen? Fazit nach zwei von drei geplanten Tagen: Bad und Flur sind feddich, Wohnzimmer gerade mal zur Hälfte vom Styropor an der Dekce befreit.
Planung des wohnzimmers geht voran, Farbe war ja gekauft, aber was tun mit der Decke? So wie die aussieht und sich das Bad verhalten hat erwarteten wir das gleiche Schicksal mit der Wohnzimmerdecke. Also mussten Alternativen zum Streichen her! Sie und er fahren zum Baumarkt (Im Grunde wartrten wir nur darauf, dass der Geschäftsleiter uns mit Handschlag begrüt) und ich weiter Styropor von der Decke kratzen. Ja, ich war fertig, sie kamen wirder und dann hieß es Panelen und Dachlatten nach oben schleppen. Denn das war unsere Ausweichlösung: Panelen an die Decke! Klingt ja auch super. Nur dank Nachtruhe ab 22 Uhr kontnen wir des mitm Bohren doch oft frühzeitig vergessen. das Wohnzimmer volelr Styropor, Panelen, die von der Küche in den Flur reichten udn Dachlatten auf dem Balkon (zusammen mit anderem Kram, wie blauen Säcken udn Sachen, die zum Recyclinghof mussten). Ja, seine freien tage sind vorbei und er muss weg, sie wieder nach Hause, also bring ich sie rum. Am nächsten Tag zurück und wunder mich wieso ich mir das antue. Um am Rechner zu sitzen musste ich mich zwischen Schreibtisch, Schreibtisch und Sessel Quteschten, auf dem Rückweg hatte ich Umzugskartons gekauft, um das Schlafzimmer zuzustellen, damit wir bei der nächsten Etappe mehr Zeit haben und mehr PLatz und diese belagerten das Schlafzimmer und das Bett. Ergo war das Bett voll mit TV und Kartons... Pennen also auf der Couch. Naja, wenisgtens isses ne Schlaafcouch. Wieso auch nicht? wer schläft schon gerne in seinem Bett, wenn er auf seiner Couh pennen kann, Fernsehen braucht eh keiner und komfortabel am Rechner sitzen ist für Weicher.. Oder so ähnlich. Wir alle lieben es zu klettern, oder? Leider machte sein Dienst meinem Kumpel zeitliche Schwierigkeiten, also lebe ich erstmal ne Woche in meinem eigenst persönliichem Klettergerüst. Nächstes WE, er hat Zeit und wir fangen an die Dachlaten an die Decke zu dübeln... Mist! Wieder diese Nachtruhe! Wer hat sich sowas ausgedacht? Bestimmt niemand, der renovieren will, da bin ich mir sicher.. Ein weiterer Kasten Bier is leer und der nächste Morgen beginnt. Die ersten Panelen werden an die Dachlatten genagelt, nachdem man es endlich geschafft hatte wenigstens den halben Raum zu durchziehen. Ja, es ist noch immer anstrengend über Kopf zu arbeiten, auch wenn ich hauptsächlich gehalten hab. Esist anstrengend, kostet Zeit und die Nachtruhe kommt wieder. Supi! Am nächsten Morgen muss mein Kumpel auch schon wieder weg.
Zwischenbilanz nach drei Wochen: Schlafzimmer vollgepackt, ich penne noch immer auf der Couch, hier stoht noch immer alles Krumm und schief und ich quetsche mich immer noch am Rechner ein. So stellt man sich das auch vor, oder?
Nächster Anlauf wenigstens den halben Raum feddich zu kriegen und somit auch den halben Raum normalisieren zu können. Ach ja, zwischendurch hab ich hier die Farbe an die Wände geklatscht. Den Übergang zwischen den beiden Garben hatten wir abgeklebt, damits nicht zu hässlichen Schlieren kommt. Beim abziehen des Abklebebandes, und son Malerband hat nun wirklich nciht die Haftkraft, musste ich feststellen, dass die Tapete teilweise das Klebebenad lieber mochte als die Wand. ja, langsam kommt richtig Freude auf, ebenso wie beim Streichen drei Durchgänge nötig waren. Warum nicht? Warum eigentlich nicht? Wer sagt, dass das Worst case Scenario nur reine Theorie sein sollte? Wir also einen Baumarkt in der Nähe ausfindig gemacht, wo man Werkzeug mieten kann und ne Nagelbistole organisiert. Das slltle schneller gehen, als die Panelen von Hand anzunageln. Ja... Wenn die Nägel mal so in die Nagelpsitole wollten wie sie sollten. Also doch mal ne halbe Stunde rumwerkeln, bis man raushat wie die reingehören, was im übrigen nicht so war, wie man uns erklärte. Klingt komisch? Ist aber so... und wirklich, es geht schneller die Panelen so anzubringen! Zack! Zack, Nächste Panele! Das sieht gut aus... Aber irgendetwas war doch komisch... Die Panelen biegen sich so durch?! Also noch schnell zwei Dachlatten in die MItte und weitergemacht. Wieso biegen die sich noch immer durch? Leiter bestiegen, geschaut. Arg!!! Wieso ist die Dachlatte nicht mehr auf Tuchfühlung mit der Decke?! Vorsichtig ein, zwei Panelen abgemacht und dann geschah es... Direkt vor unseren Nasen (und das ist wörtlich zu nehmen) kamen die 1- 2 m Panelen, die wir an der Dekce hatten geschlossen runter, solidarisch mit den Dachlatten, in denen wohlgemerkt noch immer die schrauben mitsammt Dübeln hingen! Das war dann der Moment, wo man sich die Frage stellte, ob man nun Amok laufen sollte, vom Balkon springen, oder einfach nur noch lachen. In Frust haben wir die runtergekommenen Panelen zerkelinert und auf den Balkon geschmissen. Nur hat dieser dann natürlich konzepttechnische Mängel: Nämlich gute drei cm Platz zwischen Geländer und Balkon selber. Von unten erschallt es und gibt Anschiss, weil natürlich einige Teile runtergefallen waren. japp, das rundet so einen Tag doch richtig ab, oder? Wir bauten nur noch den neuen Fernsehtisch auf, stellten den Fernseher druff und zockten ein wenig PS2. DerWerkezeugverleih machte natürlich nicht um 20 Uhr zu, wie der restliche Laden, nein das war um 19 Uhr, noch ein Weg umsonst. An diesem Abend starb ne halbe Flasche Whisky und einiges an Frust. Nächsten Morgen noch die Nagelpistole wegegrbacht und alles soweit aufgestellt, wies ging, denn so sehr wir auch gekämpft haben und die Wohnung soweit es ging auf Vordermann gebracht haben... Vor der Decke haben wir kapituliert.
Endbilanz: Das Renovierungsbudget, dass ich mir gesetzt hatte war bei weitem überschritten, es liegen noch immer Panelen herum und Dachlatten, was doch dabei hinderlich ist in er Küche zu arbeiten, beim Recyclinghof bin ich mit einigen schon per du, die Deckegibt uns Rätsel auf was wir machen sollen und das Schlafzimmer ist noch immer voll mit Kartons, da durchs überschrittene Budget ein oder zwei neue Regale nicht gekauft werden konnten, ebensowenig wie der eingeplante neue Computertisch. Man lebte gute vier Wochen in einer Wohnung, die so aussah als wüsste man nicht, ob man ein oder ausziehen wollte und hat mindestens zwei davon auf der Couch gepennt. Sonstige Ereignisse in dieser Zeit lasse ich dabei mal komplett außen vor. wenigstens die Lampen sind nun alle angebracht und es sieht das Geschaffte besser aus als vorher.
Hatte ich letztes Jahr nicht drum gebeten mich zu erschießen, wenn ich je wieder auf so ne dumme Idee komme, wie ausmisten oder schlimmeres? Hätte mir viel Stress erspart.
Also lasst euch gesagt sein... Wenn ihr renovieren wollt, rechnet mit dem Schlimmsten, denn es kann gut passieren. ^_^
Bear
So lasset euch erzählen eine kleine Geschichte, von einem armen Irren, der sich vornahm seine WOhnung zu verschönern und zu renovieren... (Diejenigen, die mich von hier kennen wissen, dass nun eine leicht satirische Darstellung folgt, mit der ich mich mal wieder *hüstel und unschuldig schau* ein wenig zurückmelde und Frust ablasse *g* *Christus mal zuwink*)
Nachdem ich ja (wie berichtet) schon mal ausgemistet hab und ein paar Kleinigkeiten angeschafft hatte dachte ich mir, dasses nun Zeit wird noch mehr zur Verbesserung der allgemeinen Wohnumstände zu tun. Gedacht ist wohl das falsche Wort. Es überkam mich einfach. Alles fing klein und harmlos an. MIt dem Gedanken zu renovieren hatte ich schon länger gespielt, aber keine Ideen gehabt. Also, erst mal irgendetwas machen. Eimer wiße Farbe gekauft, Folie, usw und ab die Post. Im ehemaligem Computerzimmer alles irgendwie alleine in die Mitte gerückt, bzw irgendwie aus dem Zimmer entfernt, wenn es denn ging. Japp, Schränke, Schreibtische, Kabel und sowas sind ein echtes Hinderniss und haben eine verdammte Trägheit in sich. Schieben, ziehen, mit dem Rücken gegenstemmen, hauptsache irgendwie von der Wand weg. Folie auslegen... Naja, auslegen? Kann man so nicht sagen. Leider war das, das leichter als Luft Model. Egal was man tat, die Folie wollte nicht an Ort und Stelle, bzw am Boden bleiben. Ein wenig Kampf, hier was draufgestellt, da was drauftgestellt... Ah, geht doch... Und ab die Post. Hey, Streichen geht ja einfach. Zwar sind jetzt ein paar Socken weiß, ein T-Shirt ebenso, aber was solls? Ganz fertig wird man an einem Abend ja nicht, also quetscht man sich irgendwie zwischen Wand und Computer und Schrank und versucht noch n bissl zu chatten. Der nächste Tag, die nächsten Wände, der nächste Kampf mit der %&$§ Abdeckfolie, die irgendwie schon Löcher hat. Ach ja, is das schön, die Wände sind weiß und es hat nur ein zwei Übergänge gebraucht. Nur was ist das?! Man versucht verzweifelt die Ecken und Kanten der Tapete dazu zu überreden dort zu bleiben wo sie hingehören. Aber irgendwie hören die auch nicht auf einen. Also wieder zum Baumarkt und Tapetenreperaturkleber gekauft. Mit einiges an Gefrickel klebte dann auch die Tepte wieder an der Wand. Ja, schön weiß hier, Tepten an der Wand, nur fällt einem irgendwie auf, dass die Decke nun nimma so gut aussieht. *seufz* Ring frei zur nächsten Runde und schnell die Rolle an nen Besenstiel befestigt, da das Arbeiten mit ausgestrecktem Arm irgendwie anstrengend wird. Nachdem man mal wieder aussieht, als hätte man weiße Masern und die Haare eher im Kampf mitm Shampoo sind wurde so nach udn nach auch die Decke weiß. Habe ich schon diese "wunderherrliche" Abdeckfolie erwähnt?
Ah, endlich fertig. Ein wenig umgestellt und es sieht schon besser aus. Kurze Zeit später denkt man sich, dass man ja eigentlich das Computerzimmer wieder seinem wirklichem Zweck zuführen könnte und ein Schlafzimmer draus machen könnte und dort wo die Betten stehen, im mit einem Vorhang abgetrenntem Bereich vom Wohnzimmer der Computer sich viel besser machen würde. Aber dann wäre weiß ja auch irgendwie langweilig. Also, wieder ab zum Baumarkt, Farbe in nem sandähnlichem Gelbston gekauft, Blau gekauft und nen Naturschwamm. Auf und dran, dass noch relativ frische Weiß überpiunseln, nur musste ich nach 1,5 Wänden festsellen, dass das Wetter + Farbgeruch kontraproduktiv zum Willen des Streichens stand. Es war nämlich an dem Tag recht warm. Also schafft man n bissl weniger. Hatte ich erwähnt, dass ich dafür wieder alles sehr einengend in die MItte des Raumes schieben durfte? Man quetscht sich also an Schränken und Co vorbei, streicht irgendwie die Wände und hats irgendwann geschafft. Die Farbe ist an der Wand, drei mal im Grundton und ein mal Grundton mit Schwammtechnik blau drüber. Auch nicht schlecht. Aber da fällt einem ein wieso man des gemacht hatte... Man wollte ja eigentlilch hier das Schlafzimmer haben. Die Btten stehen drüben, der Rechner und Schränke hier... Schnell fällt einem die Problematik auf: Massenträgheit, Gewicht, Schwerkraft, Platz und das fehlen eines Teleporters für Gegenstände. 0_o Ok ok... Auf gehts. Man hat ja zwei Arme. Irgendwie wird alles was irgendwie geht in den Flur gestellt und an einer Wand Platz gemacht. Jepp, ganz alleine verschiebt man ein paar Schränke und nen Schreibtisch. Der Flur ist belegt, man hofft, dass man weder aufs Klo muss, noch dass irgendwer klingelt, denn beides wäre kaum erreichbar und schaut sich um... Da sieht man das nächste Problem, welches zwei mal 90X200 cm groß ist. Das Bett, bestehend aus zwei Einzelliegen... Auf gehts! Schieben, zerren, fluchen, ja man ist bei der Tür zum Flur. Tür zwei Meter, wenig Manövrierraum, Bett 90cm breit und Flur neben dem Manövrierraum au noch vollgestellt. Heben, anheben, verkanten, entkanten, noch mehr fluchen, Muskelkater, Bett liegt halb auf einem Schrank im Flur. So weit so gut. Winkel zur EIngangstür zum Schlafzimmer? Schlecht! Noch mehr verkanten, Entkanten, fluchen, Finger quetschen, Bett auf dem Fuß stehen haben... Ja, das Bett ist in der Tür... Aber wieso lässt es sich nicht schieben?! Argh! Der Teppich bremst mich aus! Irgendwie ums Bett rumgeklettert, immer wieder angehoben, aufpassen dass es nicht fällt und es ist an der Wand angelangt, wo es zwischengelagert wird. Geschafft! Geschafft? D'oh! Drüben steht ja noch eines! Also das ganze Spiel noch ein mal. Die ersten Überlegungen kommen auf, ob man nicht doch lieber einfach hinter sich zuschließen sollte und ne andere Wohnung nehmen sollte. Irgendwann ist es geschafft, beide Teile des Bettes sind agelangt und zwischengelagert. Aber damit die Platz haben muss ja auch was geschehen. Durchatmen, Verschnaufen, eine Rauchen, kurz TV guggen, weiter! Die Computer und Copmutertische müssen rüber, dorthin wo eben noch die Betten standen. Schieben, Zerren... Ihr kennt das ganze Inzwischen. Danach heißts aus den ganzen Zwischenlagern erst mal alle Computerteile wieder rausfischen und aufstellen. Nun noch den Kram aus dem Flur irgendwie in die Zimmer... Japp! So kanns stehen bleiben... Vorerst.
Erste Pause, ein CT und ne Woche Besuch und dann weiter! Ein Kumpel hat sich inzwischen zur Hilfe bereiterklärt. Nun solls den losgehen, nachdem man nochmal kurz Stress mit den Nachbarn hatte, was einen natürlich nur umso mehr motiviert fährt man (mal wieder) zum Baumarkt. Farbe, Werkzeug, Kram fürs Bad wird eingekauft. Geplant war am ersten Tag Bad und Flur zu machen, dann an zwei Tagen das Wohnzimmer. Soweit die Planung, wenn da nur nicht die Realität im Wege wäre... Ich hatte am WE weitere Unterstützung abgeholt (näher gehe ich hier icht drauf ein, is ne ganz andere Geschichte) und sie und er wollten des Bad machen, während ich den Flur streiche. Er versucht die Decke zu streichen, während ich im Flur schon mal anfange. Was stellen wir fest? Die Decke im Bad ist seht "entgegenkommend", wenns ums Streichen geht. Mehrere Versuche, Techniken und Taktiken... Nein, sie will einfach nicht gestrichen werden und erreift die Flucht! Ok, also doch erst mal die Wände, die Farben haben wir ja gekauft. Lack für unten, ums Wasserfest zu machen und Farbe für oben. Er schleift also derweil die Wände ab, während ich mal Essen koche, weil wir drei doch Hunger bekommen haben. Futter, mampf, weiter... Die Wand im Bad wird lackiert, ich mach den Flur weiter fertig. Lack trocknet. Supi, der Flur sieht auch recht Ok aus... Glauben wir, denn im Flur ist im Moment ja noch gar kein Licht montiert (Lampen hatte ich ja neue gekauft). Ein wneig ausgeleuchtet... Ok, hier muss noch eine zweite Schicht Farbe drüber. Kein Problem. Wieder Arbeitsteilung. Im Bad wird gestrichen, im Flur ebenso. Ach ja, die Wände im Bad sind fertig... Doch was ist das?! Eine halbe Stunde später schauen wir ins Bad und zu unserem Entsetzen stellen wir fest: Die Wand mag die Farbe nicht, denn diese blätterte einfach ab, als wäre nie gestrichen worden! Super! So stellt man sich erfolgreiche Arbeit vor! Ok, Farbkarte genommen, ins Auto gerannt und zum Baumarkt gehetzt... Irgendwie war ich in meinem ganzem Leben noch nicht so oft im Baumarkt, wie in den letzten Monaten... Farbe noch mal als Lack gekauft, Grundierung und was man sonst so braucht. Wieder zurück. Er schleift wieder Wände ab, grundiert und ich beginne im WOhnzimmer die Styroporplatten von der Decke zu kratzen. Ach ja, Platz alles irgendwo hinzustellen und den Raum leerzuräumen war natürlich nicht. Wozu auch? Lieben wir alle nicht unsere HIndernisrennen? Fazit nach zwei von drei geplanten Tagen: Bad und Flur sind feddich, Wohnzimmer gerade mal zur Hälfte vom Styropor an der Dekce befreit.
Planung des wohnzimmers geht voran, Farbe war ja gekauft, aber was tun mit der Decke? So wie die aussieht und sich das Bad verhalten hat erwarteten wir das gleiche Schicksal mit der Wohnzimmerdecke. Also mussten Alternativen zum Streichen her! Sie und er fahren zum Baumarkt (Im Grunde wartrten wir nur darauf, dass der Geschäftsleiter uns mit Handschlag begrüt) und ich weiter Styropor von der Decke kratzen. Ja, ich war fertig, sie kamen wirder und dann hieß es Panelen und Dachlatten nach oben schleppen. Denn das war unsere Ausweichlösung: Panelen an die Decke! Klingt ja auch super. Nur dank Nachtruhe ab 22 Uhr kontnen wir des mitm Bohren doch oft frühzeitig vergessen. das Wohnzimmer volelr Styropor, Panelen, die von der Küche in den Flur reichten udn Dachlatten auf dem Balkon (zusammen mit anderem Kram, wie blauen Säcken udn Sachen, die zum Recyclinghof mussten). Ja, seine freien tage sind vorbei und er muss weg, sie wieder nach Hause, also bring ich sie rum. Am nächsten Tag zurück und wunder mich wieso ich mir das antue. Um am Rechner zu sitzen musste ich mich zwischen Schreibtisch, Schreibtisch und Sessel Quteschten, auf dem Rückweg hatte ich Umzugskartons gekauft, um das Schlafzimmer zuzustellen, damit wir bei der nächsten Etappe mehr Zeit haben und mehr PLatz und diese belagerten das Schlafzimmer und das Bett. Ergo war das Bett voll mit TV und Kartons... Pennen also auf der Couch. Naja, wenisgtens isses ne Schlaafcouch. Wieso auch nicht? wer schläft schon gerne in seinem Bett, wenn er auf seiner Couh pennen kann, Fernsehen braucht eh keiner und komfortabel am Rechner sitzen ist für Weicher.. Oder so ähnlich. Wir alle lieben es zu klettern, oder? Leider machte sein Dienst meinem Kumpel zeitliche Schwierigkeiten, also lebe ich erstmal ne Woche in meinem eigenst persönliichem Klettergerüst. Nächstes WE, er hat Zeit und wir fangen an die Dachlaten an die Decke zu dübeln... Mist! Wieder diese Nachtruhe! Wer hat sich sowas ausgedacht? Bestimmt niemand, der renovieren will, da bin ich mir sicher.. Ein weiterer Kasten Bier is leer und der nächste Morgen beginnt. Die ersten Panelen werden an die Dachlatten genagelt, nachdem man es endlich geschafft hatte wenigstens den halben Raum zu durchziehen. Ja, es ist noch immer anstrengend über Kopf zu arbeiten, auch wenn ich hauptsächlich gehalten hab. Esist anstrengend, kostet Zeit und die Nachtruhe kommt wieder. Supi! Am nächsten Morgen muss mein Kumpel auch schon wieder weg.
Zwischenbilanz nach drei Wochen: Schlafzimmer vollgepackt, ich penne noch immer auf der Couch, hier stoht noch immer alles Krumm und schief und ich quetsche mich immer noch am Rechner ein. So stellt man sich das auch vor, oder?
Nächster Anlauf wenigstens den halben Raum feddich zu kriegen und somit auch den halben Raum normalisieren zu können. Ach ja, zwischendurch hab ich hier die Farbe an die Wände geklatscht. Den Übergang zwischen den beiden Garben hatten wir abgeklebt, damits nicht zu hässlichen Schlieren kommt. Beim abziehen des Abklebebandes, und son Malerband hat nun wirklich nciht die Haftkraft, musste ich feststellen, dass die Tapete teilweise das Klebebenad lieber mochte als die Wand. ja, langsam kommt richtig Freude auf, ebenso wie beim Streichen drei Durchgänge nötig waren. Warum nicht? Warum eigentlich nicht? Wer sagt, dass das Worst case Scenario nur reine Theorie sein sollte? Wir also einen Baumarkt in der Nähe ausfindig gemacht, wo man Werkzeug mieten kann und ne Nagelbistole organisiert. Das slltle schneller gehen, als die Panelen von Hand anzunageln. Ja... Wenn die Nägel mal so in die Nagelpsitole wollten wie sie sollten. Also doch mal ne halbe Stunde rumwerkeln, bis man raushat wie die reingehören, was im übrigen nicht so war, wie man uns erklärte. Klingt komisch? Ist aber so... und wirklich, es geht schneller die Panelen so anzubringen! Zack! Zack, Nächste Panele! Das sieht gut aus... Aber irgendetwas war doch komisch... Die Panelen biegen sich so durch?! Also noch schnell zwei Dachlatten in die MItte und weitergemacht. Wieso biegen die sich noch immer durch? Leiter bestiegen, geschaut. Arg!!! Wieso ist die Dachlatte nicht mehr auf Tuchfühlung mit der Decke?! Vorsichtig ein, zwei Panelen abgemacht und dann geschah es... Direkt vor unseren Nasen (und das ist wörtlich zu nehmen) kamen die 1- 2 m Panelen, die wir an der Dekce hatten geschlossen runter, solidarisch mit den Dachlatten, in denen wohlgemerkt noch immer die schrauben mitsammt Dübeln hingen! Das war dann der Moment, wo man sich die Frage stellte, ob man nun Amok laufen sollte, vom Balkon springen, oder einfach nur noch lachen. In Frust haben wir die runtergekommenen Panelen zerkelinert und auf den Balkon geschmissen. Nur hat dieser dann natürlich konzepttechnische Mängel: Nämlich gute drei cm Platz zwischen Geländer und Balkon selber. Von unten erschallt es und gibt Anschiss, weil natürlich einige Teile runtergefallen waren. japp, das rundet so einen Tag doch richtig ab, oder? Wir bauten nur noch den neuen Fernsehtisch auf, stellten den Fernseher druff und zockten ein wenig PS2. DerWerkezeugverleih machte natürlich nicht um 20 Uhr zu, wie der restliche Laden, nein das war um 19 Uhr, noch ein Weg umsonst. An diesem Abend starb ne halbe Flasche Whisky und einiges an Frust. Nächsten Morgen noch die Nagelpistole wegegrbacht und alles soweit aufgestellt, wies ging, denn so sehr wir auch gekämpft haben und die Wohnung soweit es ging auf Vordermann gebracht haben... Vor der Decke haben wir kapituliert.
Endbilanz: Das Renovierungsbudget, dass ich mir gesetzt hatte war bei weitem überschritten, es liegen noch immer Panelen herum und Dachlatten, was doch dabei hinderlich ist in er Küche zu arbeiten, beim Recyclinghof bin ich mit einigen schon per du, die Deckegibt uns Rätsel auf was wir machen sollen und das Schlafzimmer ist noch immer voll mit Kartons, da durchs überschrittene Budget ein oder zwei neue Regale nicht gekauft werden konnten, ebensowenig wie der eingeplante neue Computertisch. Man lebte gute vier Wochen in einer Wohnung, die so aussah als wüsste man nicht, ob man ein oder ausziehen wollte und hat mindestens zwei davon auf der Couch gepennt. Sonstige Ereignisse in dieser Zeit lasse ich dabei mal komplett außen vor. wenigstens die Lampen sind nun alle angebracht und es sieht das Geschaffte besser aus als vorher.
Hatte ich letztes Jahr nicht drum gebeten mich zu erschießen, wenn ich je wieder auf so ne dumme Idee komme, wie ausmisten oder schlimmeres? Hätte mir viel Stress erspart.
Also lasst euch gesagt sein... Wenn ihr renovieren wollt, rechnet mit dem Schlimmsten, denn es kann gut passieren. ^_^
Bear