Nénindis Feirgwenn
Gewidmet Luzifer Morgenstern
Als die Sonne heute morgen erschien
Krähen ihr Leid in die Welt hinaus schrien
das aufgehende Licht die Schönheit verblasste
und das Lächeln Gottes das Sein verhasste
da erwachte er sanft im Schoße der Seinen
welche im Himmel die Sanftmut vereinen
und erkannte statt gewohnter Lieblichkeit
vergeblich gesucht nur noch Einsamkeit
Das aderblaue Himmelszeit blieb stehn
als solle das Gute und Teure nicht gehn
als solle die Zukunft die Gegenwart meiden
und die Liebe Gottes keinen Kummer erleiden
doch das Schicksal schlich sich heran
die Zeit spielte wie sie es für sich ersann
und Samuel erblickte die Reinheit in Liebe
wie sie für ihn für immer verloren bliebe
Aber Samuels Rufen verklang ungehört
so dass sein Vertrauen von Sehnsucht zerstört
und im Herzen entsagte er seinem Herrn
ersehnte er doch nur seinen eigenen Stern
Der Himmel zerbrach in schwarzen Tränen
um Samuel mit Bitterkeit zu beschämen
doch er entbrannte in Hass und Wut
der Liebe bestärkt in seinem endlosen Mut
bis Gott selbst seine Geliebte erdrückte
und ein Heer aus Engeln zu Boden schickte
um den Gefallenen ihresgleichen zu finden
und ihn erneut an seine Bestimmung zu binden
Samuel jedoch erhob mit Flammen sein Schwert
missachte der Geste Gottes den Wert
erzürnte in höchster Zornes Wut
und entfesselte all seine göttliche Glut
als Engelskrieger schritt er hervor
richtete seinen brennenden Augen empor
schrie entfesselt gegen den König selbst an
und schlug seinesgleichen in einen zittrigen Bann
Da saß Gott in seinem stillen Gedankenschloss
wo er die Tage manch einsame Träne vergoss
und erkannte was nicht mehr zu verhindern war
denn seine Fehlbarkeit wurde ihm plötzlich gewahr
weil er seinen liebsten Engeln das eine verwehrte
nach dem sich sogar er selbst so verzehrte
und was das Herz stets entbrennen wird
weil es ein unermässliches Feuer schürt
Er sah die Liebe in Samuels kalten Augen
und mochte ihn seines Leides berauben
welches sein unwiderrufliches Ende bewies
doch dennoch einen neuen Anfang verhieß
so dass er seinen geliebten Engel gehen ließ
und ihm die Gnade des Menschseins erwies
denn um seinen teuren Sohn doch zu behalten
ließ er Güte vor Verurteilung walten
So hat er seine Liebste im Garten gefunden
mit der er tief im Herzen seit je her verbunden
wie sie strahlend schön dort auf der Wiese lag
und ein finstrer Schlaf ihr Lächeln verbarg
Samuel vermochte nicht ihren Herzschlag zu spüren
denn schien er auf einmal kein Leben zu rühren
und bangend flehte er um Gottes Ohr
als er allein an der toten Liebe gefror
bis sein trauriges Bitten doch Gehör fand
und Gott mit seinem Sohn Mitleid empfand
da Mirjam die Trotzige wieder Leben sollte
wie Samuel es in seinen Träumen so wollte
Mirjam jedoch blickte Samuel schweigend an
so dass eine Träne ihr Gesicht hinabrann
und das bitter schwarze Geschöpf der Nacht
wurde zurück in die Welt des Bösen gebracht
denn Samuel sah nur ihren weißen Glanz
als sie fröhlich und zart beim Frühlingstanz
doch Mirjam war ein Geschöpf des Morgenstern
dem einst verlorenen Engel des Herrn
Und letztlich saß Samuel in der Kinderwelt
wie sie Gott für die Lebenden als Garten erhält
so dass die Liebe nun doch an ihm zehrt
doch der Himmel bleibt ihm von nun an verwehrt
und all seine Mühen verklingen als stumpfes Lied
wie es ihm Luzifer einst still schweigend verriet
dass alles was ein Engel jemals ergreift
hoffnungslos in ewiger Finsternis schweift
Mal eine Kleinigkeit nach ganzer Weile.....
Als die Sonne heute morgen erschien
Krähen ihr Leid in die Welt hinaus schrien
das aufgehende Licht die Schönheit verblasste
und das Lächeln Gottes das Sein verhasste
da erwachte er sanft im Schoße der Seinen
welche im Himmel die Sanftmut vereinen
und erkannte statt gewohnter Lieblichkeit
vergeblich gesucht nur noch Einsamkeit
Das aderblaue Himmelszeit blieb stehn
als solle das Gute und Teure nicht gehn
als solle die Zukunft die Gegenwart meiden
und die Liebe Gottes keinen Kummer erleiden
doch das Schicksal schlich sich heran
die Zeit spielte wie sie es für sich ersann
und Samuel erblickte die Reinheit in Liebe
wie sie für ihn für immer verloren bliebe
Aber Samuels Rufen verklang ungehört
so dass sein Vertrauen von Sehnsucht zerstört
und im Herzen entsagte er seinem Herrn
ersehnte er doch nur seinen eigenen Stern
Der Himmel zerbrach in schwarzen Tränen
um Samuel mit Bitterkeit zu beschämen
doch er entbrannte in Hass und Wut
der Liebe bestärkt in seinem endlosen Mut
bis Gott selbst seine Geliebte erdrückte
und ein Heer aus Engeln zu Boden schickte
um den Gefallenen ihresgleichen zu finden
und ihn erneut an seine Bestimmung zu binden
Samuel jedoch erhob mit Flammen sein Schwert
missachte der Geste Gottes den Wert
erzürnte in höchster Zornes Wut
und entfesselte all seine göttliche Glut
als Engelskrieger schritt er hervor
richtete seinen brennenden Augen empor
schrie entfesselt gegen den König selbst an
und schlug seinesgleichen in einen zittrigen Bann
Da saß Gott in seinem stillen Gedankenschloss
wo er die Tage manch einsame Träne vergoss
und erkannte was nicht mehr zu verhindern war
denn seine Fehlbarkeit wurde ihm plötzlich gewahr
weil er seinen liebsten Engeln das eine verwehrte
nach dem sich sogar er selbst so verzehrte
und was das Herz stets entbrennen wird
weil es ein unermässliches Feuer schürt
Er sah die Liebe in Samuels kalten Augen
und mochte ihn seines Leides berauben
welches sein unwiderrufliches Ende bewies
doch dennoch einen neuen Anfang verhieß
so dass er seinen geliebten Engel gehen ließ
und ihm die Gnade des Menschseins erwies
denn um seinen teuren Sohn doch zu behalten
ließ er Güte vor Verurteilung walten
So hat er seine Liebste im Garten gefunden
mit der er tief im Herzen seit je her verbunden
wie sie strahlend schön dort auf der Wiese lag
und ein finstrer Schlaf ihr Lächeln verbarg
Samuel vermochte nicht ihren Herzschlag zu spüren
denn schien er auf einmal kein Leben zu rühren
und bangend flehte er um Gottes Ohr
als er allein an der toten Liebe gefror
bis sein trauriges Bitten doch Gehör fand
und Gott mit seinem Sohn Mitleid empfand
da Mirjam die Trotzige wieder Leben sollte
wie Samuel es in seinen Träumen so wollte
Mirjam jedoch blickte Samuel schweigend an
so dass eine Träne ihr Gesicht hinabrann
und das bitter schwarze Geschöpf der Nacht
wurde zurück in die Welt des Bösen gebracht
denn Samuel sah nur ihren weißen Glanz
als sie fröhlich und zart beim Frühlingstanz
doch Mirjam war ein Geschöpf des Morgenstern
dem einst verlorenen Engel des Herrn
Und letztlich saß Samuel in der Kinderwelt
wie sie Gott für die Lebenden als Garten erhält
so dass die Liebe nun doch an ihm zehrt
doch der Himmel bleibt ihm von nun an verwehrt
und all seine Mühen verklingen als stumpfes Lied
wie es ihm Luzifer einst still schweigend verriet
dass alles was ein Engel jemals ergreift
hoffnungslos in ewiger Finsternis schweift
Mal eine Kleinigkeit nach ganzer Weile.....