Nénindis Feirgwenn
Atem streift die warme Haut
mein Herz sucht fremde Nähe
ein Seufzen schwer und tief
erklingt als blasses Klagelied
und die Augen blicken sehnend
hinüber fort zu dir
mit Tränen überströmt
von kalter Einsamkeit geprägt
Ich schließe sie in Hoffnung
doch spüre ich Verzweiflung
jeder Kuss von dir ist fern
jeder Halt noch Illusion
und mein Zittern in den Händen
ist Beweis der puren Angst
wenn Eis mich fest umschließt
die stählern Ketten um mich legend
Fürchtend greife ich nach dir
nach ersehnter Zweisamkeit
will Geborgenheit erhaschen
doch greife nur ins Leere
denn ich bin allein
im Schnee der tristen Wahrheit
und Menschlichkeit zerbricht
den Traum der nahen Liebe
Verschwommen glänzt das Bild
das Bild vor tränenfahlen Augen
suchend nach dir
verzweifelt und sehnsüchtig
doch sehen sie nichts
als verwischte Wünsche meiner Seele
die verlassen daliegt
und nicht mehr zu atmen wünscht
______________________________________
In meinen Augen bist du
das Lachen der Gezeiten
du ersehnst die Hoffnung
im Schatten deiner Trauer
Du bist der Wind des Nordens
der die Schreienden verlacht
doch in sich selbst gebrochen
am Gestade der Einsamkeit liegt
Deine Blicke mustern
ohne jemals zu achten
denn deine Achtung hieße
dich selbst weniger zu lieben
Deine Stärke ist die Not
deine Weisheit dein Schmerz
du weinst und lachst zugleich
weil dein Innerstes zerreißt
Am Tage wandelst du lautlos
bei Nacht schwebst du empor
deine Stimme erschüttert
dein Atem verbrennt
Dein Urteil ist sicher
deine Meinung eiskalt
du weißt wer du bist
und doch nicht
Wie der Winter erfrierst du
was jemals wagte zu brennen
unter Eis vergräbst du
dein eigenes Gefühl
Gleich den Blättern taumelst du
fällst hinab auf den kargen Grund
doch wütend stehst du auf
allein aus Protest
Und letztlich bist du eine Rose
die in Stille erblüht voller Schönheit
doch ansonsten sich schützt
und voller Stolz alles sticht
mein Herz sucht fremde Nähe
ein Seufzen schwer und tief
erklingt als blasses Klagelied
und die Augen blicken sehnend
hinüber fort zu dir
mit Tränen überströmt
von kalter Einsamkeit geprägt
Ich schließe sie in Hoffnung
doch spüre ich Verzweiflung
jeder Kuss von dir ist fern
jeder Halt noch Illusion
und mein Zittern in den Händen
ist Beweis der puren Angst
wenn Eis mich fest umschließt
die stählern Ketten um mich legend
Fürchtend greife ich nach dir
nach ersehnter Zweisamkeit
will Geborgenheit erhaschen
doch greife nur ins Leere
denn ich bin allein
im Schnee der tristen Wahrheit
und Menschlichkeit zerbricht
den Traum der nahen Liebe
Verschwommen glänzt das Bild
das Bild vor tränenfahlen Augen
suchend nach dir
verzweifelt und sehnsüchtig
doch sehen sie nichts
als verwischte Wünsche meiner Seele
die verlassen daliegt
und nicht mehr zu atmen wünscht
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In meinen Augen bist du
das Lachen der Gezeiten
du ersehnst die Hoffnung
im Schatten deiner Trauer
Du bist der Wind des Nordens
der die Schreienden verlacht
doch in sich selbst gebrochen
am Gestade der Einsamkeit liegt
Deine Blicke mustern
ohne jemals zu achten
denn deine Achtung hieße
dich selbst weniger zu lieben
Deine Stärke ist die Not
deine Weisheit dein Schmerz
du weinst und lachst zugleich
weil dein Innerstes zerreißt
Am Tage wandelst du lautlos
bei Nacht schwebst du empor
deine Stimme erschüttert
dein Atem verbrennt
Dein Urteil ist sicher
deine Meinung eiskalt
du weißt wer du bist
und doch nicht
Wie der Winter erfrierst du
was jemals wagte zu brennen
unter Eis vergräbst du
dein eigenes Gefühl
Gleich den Blättern taumelst du
fällst hinab auf den kargen Grund
doch wütend stehst du auf
allein aus Protest
Und letztlich bist du eine Rose
die in Stille erblüht voller Schönheit
doch ansonsten sich schützt
und voller Stolz alles sticht