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Dreamwhile - Die schwarze Community



Ängste

black_velvet
Ich weiß nicht ob es schonmal angesprochen wurde aber ....

.. mich würde interessieren was Euch ängstigt. Gibt es etwas dass ihr niemals erleben wollt, aus Eurem Leben verbannen möchtet?

Wenn ich bei mir da tief im Innern krame fällt mir schon etwas ein.

Ich habe große Angst vorm Alleinsein, der totalitären Einsamkeit. Z.B. im Alter. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und mein Mann vielleicht mal nicht mehr da ist (er ist immerhin 12 Jahre älter). Vor allem kann ich nur schwer allein einschlafen, ich habe dann das Gefühl alles um mich herum zerreißt.

Wie geht es Euch beim kramen?
Lyssa
wie du, hab ich besonders angst vor dem alleinsein. angst davor, meinen schatz zu verlieren, sei es durch beziehungsaus oder durch seinen tod. diese angst wurde bei mir letztes jahr verstärkt, als der mann meiner besten freundin bei einem motorradunfall ums leben kam.
ich kann und will mir mein leben nicht ohne ihn vorstellen.
black_velvet
Ja die Angst, ihn durch seinen Tod zu verlieren hab ich auch ständig. Wenn er ohne mich im auto unterwegs ist mach ich mir schon immer Sorgen.
Still.Unholy
mit ängsten kenn ich mich (leider) gut aus
aber demnächst werd ich mal wieder was gegen machen

hier meine ängste aufzuzählen würde wahrscheinlich zu ausufernd...
Messiah
Ich habe vor NICHTS und NIEMAND angst!

"...denn sie fürchten weder Tod noch Teufel!"
Lady Morgia
Meine größte Angst ist, mich bis an mein Lebensende niemals irgendwo richtig geborgen zu fühlen. Weder bei einer Person noch an einem Ort. Daß diese Erfahrung niemals von mir gemacht wird, mir das vorenthalten bleibt. Diese Angst verstärkt sich mit Zunahme der Lebensjahre und hat inzwischen ein kleines Ausmaß erreicht, welches Gegensteuern erfordert...
Darius Zacharias
ist es nicht so das man im leben eigentlich nur angst vorm tod hat?
ich vertrete die meinung das jeder mensch angst vorm tod hat.
wenn nach dem tod nichts ist außer endloser leere, man sich nicht erinnern kann was war und was man erlebt hat was man gefühlt und was man geträumt hat - ist es dann nicht so als hätte man nie gelebt?

auch wenn sich leute an einen erinnern - aber was bringt es einem wenn man tot ist ? und man sich nicht an diese leute erinnert? bzw. man sie event. nichtmal kennt?

wär es dann nicht besser man hätte nie gelebt?

fg, k. aus wien
Darius Zacharias
ist es das alles wert zu fühlen und zu erleben?(ob schlecht ob gut) obwohl es eigentlich nur für einen augenschlag(obwohl warsch. nichtmal einen...) der zeit ist?
Princess of Darkness
Hallo zusammen!!

Ich habe keine Angst vorm tod, hab viel darüber gelesen kann ich nur empfehlen (Elisabeth Kübler-Ross, bekannte Sterbeforscherin).

Ich habe eher davor Angst im Alter allein zu sein, oder in einem Pflegeheim (wenn ich mir dass dann leisten kann) zu sein und keiner meiner Familie besucht mich, wenn ich dann überhaupt noch Familie habe!?

Oder das alles was ich in meinem Leben getan habe umsonst war, dass ich doch wohl besser einen anderen Weg einschlagen sollte.

So das reicht für`s erste...
Lyssa
@Darius_Zacharias:
Ich denke nicht, dass der tod die einzige angst in unserem leben ist.
Ob jeder mensch angst vor dem eigenen tod hat? In gewisser weise schon, denn der tod ist allgegenwärtig und betrifft alle. Doch rennen wir deshalb tag für tag paranoid durch die strassen und befürchten, dass an der nächsten ecke der tod lauert? Da könnten wir dem ja gleich ein ende machen, frei nach dem motto: „lieber sterb ich, wann ich es will und muss nicht mit dieser ungewissheit leben“… so ist es aber nicht. Dazu ist unser überlebenstrieb viel zu stark ausgeprägt. Und wir wissen, dass der tod etwas natürliches ist.
Andererseits denke ich auch, wie kann man angst vorm tod haben, wenn man nicht weiß, was es genau ist. Wie es passiert, was man fühlt, wie es danach weitergeht.
Es ist eher die angst vor der ungewissheit, denn es kann einen jeden tag treffen. Aber angst in zusammenhang mit tod ist sowieso eine seltsame kombination.

Zitat:
„wenn nach dem tod nichts ist außer endloser leere, man sich nicht erinnern kann was war und was man erlebt hat was man gefühlt und was man geträumt hat - ist es dann nicht so als hätte man nie gelebt? ist es das alles wert zu fühlen und zu erleben?(ob schlecht ob gut) obwohl es eigentlich nur für einen augenschlag(obwohl warsch. nichtmal einen...) der zeit ist?“


wenn man sich, wie du sagst, nicht erinnern kann, woher soll man wissen, dass man gelebt hat?
Da dreht man sich doch im kreis.
Wir wissen nun einmal nicht, was uns mit und nach dem tod erwartet.
Und ja, zur zeit finde ich es wert zu leben. Egal, welche rolle (oder auch nicht) mein klitzekleines leben spielt. Ich lebe hier und jetzt. Ich weiß doch nicht,was mich mit dem tod erwartet.
Diese ewige diskussion nach dem sinn des lebens….


Angst vorm dem tod anderer (angehöriger) trifft da schon eher. Aber eigentlich ist es auch nur die angst, jemanden zu verlieren und allein gelassen zu werden.

@Princess of Darkness:
Zitat:
„Ich habe keine Angst vorm tod, hab viel darüber gelesen kann ich nur empfehlen (Elisabeth Kübler-Ross, bekannte Sterbeforscherin).“


Du hat keine angst vorm tod, weil du thesen zum sterben liest.
Na ja, is auch ne art sich etwas einzureden.

Du hast eher angst allein im alter zu sterben, als vielleicht nächste woche überfahren zu werden und das alter gar nicht mehr mitzuerleben?
Silencio
wer sagt, daß es nach dem Tod schlechter wird?
Venefica
Es gibt viele Änste in meinem Leben.
Ich habe Angst vor Krieg, Angst vor dem Alleinsein, ohne Freunde zu sein.
Angst, dass ich Morgens neben meinem Freund aufwache, er aber nicht.

Die kleineren Ängste sind Prüfungsangst, ich stehe kurz vor meinem Berufsabschluss.
Angst davor, irgendwann mal auf der Straße zu stehen.
Und Angst einen Job zu finden, in dem ich genauso schickaniert werde, wie in meiner Ausbildung.
Lady Morgia
Angst vor dem Sterben kann ich noch verstehen, aber Angst vor dem Tod? Schließlich ist es der gleiche Zustand, den wir vor unserer Geburt hatten. Kleine Kinder, nach dem Tod und sterben befragt, geben erstaunlich häufig die Antwort: "Ich komm' ja wieder!" und das, ohne die These der Wiedergeburt erläutert zu haben.
Darius Zacharias
ich hab nicht gemeint das wir jetzt paranoid herum laufen sollen etc.
man muss jeden moment genießen ich mein grad weils einfach kurz ist das leben...

der tod mach einen nachdenklich, und die frage dannach etc. aber es war nur so eine überlegung von mir. um das thema anzukurbeln
Princess of Darkness
@Lyssa
Zitat:
"Du hat keine angst vorm tod, weil du thesen zum sterben liest.
Na ja, is auch ne art sich etwas einzureden.
Du hast eher angst allein im alter zu sterben, als vielleicht nächste woche überfahren zu werden und das alter gar nicht mehr mitzuerleben?


Ok, das ist deine Meinung über mich, aber lies erst mal die Bücher dann können wir weiter reden.

*Lg*
Silencio
wie der tod sein wird, weiß keiner. Die Sterbewissenschaftler sehen eher das Sterben, als den Tod. 1/2h Tod sagt mir persönlich eher Sterben, als tot zu sein. Der Tunnel (ins Himmelreich, oder das gleißende Licht des Kreissaals (witzige Vorstellung)) wird von niemandem wirklich durchschritten, oder zumindest nicht lang, bevor die Leute ins Leben zurückfinden.

Der Tod ist für mich dahingehend interessant, daß es eine Gewissheit gibt, bei all den dann nichtmehrgestellten Fragen, die man hatte, die nur durch Erfahrung (die größte) erlebt wird, erfahren wird und nicht aus 2. Hand erfahren.
deklema
Silencio pass mit deinem Satzbau auf! Das verstehen nicht alle

Davon abgesehen schliesse ich mich dir an...

Ich hab eigentlich vor nix Angst ... oder vielleicht doch ... das mir mal die kleinen Löffel ausgehen. Wegen dem Kaffee umrühren und so. Die werden irgendwie immer weniger ... hab ich gerade gemerkt!

Wenn ich keine Angst hab, bin ich mir da meiner Sache zu sicher? Wird sowas bestraft? Ich glaube einfach alles ist vorbestimmt. Und wir können daran nix ändern. Ob wir nun Angst haben oder nicht...
Madarkar
Hängen denn Tod und Leben nicht unmittelbar zusammen?
Das Ich von gestern ist tot, das Ich von morgen existiert noch nicht...
Wir existieren bzw. unser Bewußtsein erfasst immer nur einen bestimmten Moment, doch wie groß ist denn ein Moment? Eine Stunde, eine Minute, eine Sekunde, ... ?
Ein Moment hat genau genommen keine Zeit bzw. hat eine unendlich kurze Zeit!
Wenn wir diese unendlich kurze Zeit gleich Null setzen kann man ja eigentlich auch sagen, daß wir überhaupt nicht existieren!?
Also was ist unsere Existenz?
Allein das, was bei uns im Gehirn passiert macht es überhaupt möglich, daß wir ein Bewußtsein haben, unsere Erinnerungen, Erfahrungen, Wissen, alles was wir mit all unseren Sinnen im laufe der Zeit aufnehmen formt unser Wesen, welches in einem ständigen Wandel ist.
Wenn es das Ich von gestern nicht gäbe, so würden wir jetzt nicht sein, aber das Ich von gestern ist eben ganz klar, wie schon erwähnt nicht mehr existent...
Kann es denn nicht auch so mit dem Leben sein?
Der Tod gehört halt irgendwie dazu...
Wären wir nie auf der Welt gewesen, so können wir auch nicht sterben.
Unser Körper geht kaputt, und all das in unserem Kopf mit ihm auch, unsere Erfahrungen, all das schon einmal genannte also somit auch unser Bewußtsein...
Ich denke dennoch auch, daß man eigentlich keine Angst vor dem Tod hat,
ich würde eher sagen, daß sich die Angst auf gewisse Schmerzen bezieht, körperliche und seeliche Schmerzen die mit dem Sterben zusammenhängen.
Man nimmt Abschied von der Welt, von Menschen die einem etwas bedeuten, von seiner eigenen Vergangenheit...
Wenn ein Mensch stirbt, der z.B. viele Jahre mit einem anderen verbracht hat, so stirbt genau genommen der andere auch mit, selbst wenn dieser körperlich noch existiert - denn es verändert sich etwas mit diesem Ereignis einschneidend in seinem Leben und somit auch an seinem Wesen.
Ich selbst habe auch mehr Angst davor, mein Schatz zu verlieren als vor meinem eigenen Tod.
Desweiteren habe ich auch Angst davor eines Tages nicht mehr ich selbst zu sein - eine Krankheit, ein Unfall, vieles kann halt einen Menschen verändern...
Ich habe Angst davor eines Tages einsam, innerlich total Leer und ohne Hoffnung zu sein...
Warum leben denn viele alte Leute mit zunehmenden Alter immer mehr in ihrer Erinnerungswelt - in ihrer eigenen Vergangenheit?
Die Menschen, mit denen man etwas erlebt hat werden immer weniger, der Partner geht aus dem eigenen Leben, das Umfeld verändert sich und irgendwann ist man eben einmal allein und lebt ohne Hoffnung in den Tag hinein.
Tja, dann kommt doch der Tod einem als eine Art Erlösung grade recht, oder etwa nicht?
Ser4phiM
Ich habe ebenfalls Angst vor dem Alleinsein. Ich habe kaum Freunde. Ich meine,Leute mit denen ich auskomme,ja,aber richtige Freunde,nur 2. Eine war meine Freundin. Nun ist sie mit meinem anderen Freund zusammen. Es tut so weh und auch die Angst,sie zu verlieren ist nun eingetreten. Wie kann ein Mensch so grausam sein,vorallem,ach ich weiss nichts mehr.Ich habe keine Ahnung was ich machen soll.
Silencio
meine Angst... mmh... daß ich bei Allen Frauen (wie bisher) immer nur ein guter Freund sein soll

naja, man gewöhnt sich leider sehr schnell an diesen Zustand...

außerdem Angst davor, daß ich irgendwann einen Augenblick glücklich sein sollte, es aber nicht mitbekomme