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Ängste
Lyssa
@Princess:
1. war es keine feste meinung, sondern eine nachfrage,da ich nicht nachvollziehen konnte,warum du
nur keine angst vorm tod hast,weil du Literatur von Elisabeth Kübler-Ross studiert hast...
2. kenne ich übrigens einige Veröffentlichungen von Elisabeth Kübler-Ross (z.B. "Interviews mit Sterbenden")...
natürlich sind ihre aussagen und forschungsergebnisse sehr interessant. trotzdem sind es auf den bezug von "Tod" nur thesen.
sie beschreibt zwar,was die sterbenden fühlen oder berichtet von Nahtod-Erlebnissen,aber bezieht sich dabei nur auf das sterben,nicht direkt auf den tod (so ihr leitsatz:"Sterben – das ist, wie wenn man bald in Ferien fährt. Ich freue mich unheimlich" [Elisabeth Kübler-Ross]),da sie trotz medizinstudium und forschung nicht erklären kann,was "Tod" ist. niemand unter uns lebenden weiß es.
Deshalb hatte ich nachgefragt,weil ich denke, dass du deine angst eher aufs sterben bezogen hattest und ich zudem den zusammenhang von "ich hab das gelesen,deshalb hab ich keine angst" einfach dürftig fand.
p.s.: und bevor du mir vorwirfst,dass ich dich angeblich zu schnell beurteilt hätte, fass dir erst einmal an die eigene nase. denn du hast ja schließlich auch vorausgesetzt, dass ich von Elisabeth Kübler-Ross nichts gelesen habe, was ich so auffassen könnte, dass du mich als ungebildet hinstellst
Princess of Darkness
@Lyssa
Hiermit Entschuldige ich mich hochachtungsvoll, wenn du der Meinung bist dass ich dich als ungebildet, hingestellt habe, dies bedaure ich zu tiefst, falls es so rüber kam.
da ich in einem Alten- und Pflegeheim arbeite habe ich auch öfter mit dem Tod/Sterben zu tun, dies hätte ich wohl besser auch erwähnen sollen.
Irgendwie bekommt man dann eine andere Einstellung zu diesem Thema.
So etwas nachvollziehbarer ??? !!!
Lyssa
kein grund,gleich zynisch zu werden....ich sprach im konjunktiv.....
und: ja,ich finde es "nachvollziehbarer", wenn du deine meinung durch persönliche erlebnisse und eindrücke unterstreichen kannst.
schließlich sind meistens die pfleger die letzten bezugspersonen für die alten menschen und der tod wird für sie "alltäglich". is klar,dass du da eine andere /"lockere" einstellung zum tod hast.
Princess of Darkness
@Lyssa
Ok, dann werd ich in Zukunft versuchen mehr eigene Erlebnisse einzubringen, die meine Meinung unterlegen.
Wieder Freunde??
BloodÄngel
Dinge die mich sehr stark ängstigen sind eher meine eigenen Gefühle, ich hab keine Angst vor dem sterben oder sowas, dazu habe ich schon oft genug das ganze erleben dürfen.
Was mir sicherlich Angst macht ist das Gefühl der innerlichen Leere, dies überkommt mich ab und zu, das sind die Momente im Leben wo ich alles in Frage stelle, meine Einstellungen, meine Erfahrungen, mein Leben.
Das macht mir Angst, die Vorstellung das ich mich doch mal anpassen werde und zu einem Spiesser verkomme.
Hmm, ansonsten, wie gesagt, mit dem sterben kann ich glaube ich umgehen, ich hab genug Leute verloren die mir wichtig gewesen sind und nebenbei arbeite ich auch in einem Alten und Pflegeheim.
Da lernt und sieht man ja leider so einiges, Finalpflege *seufz*
Ingesson
ist für Euch das
Nahtod-Erfahrungen ein Beweis für die Existenz eines Lebens nach dem Tod oder nur ein körpereigener Drogenrausch, der in einer solchen Extrem-Situation dem Hirn etwas vorgaukelt?
Ser4phiM
Ich glaube eher dem Mediziner als dem Pfarrer. Ich bin kein Experte was das angeht, aber inzwischen (oder schon seit längerem) hat man eine medizinische Erklärung für den "Tunnel mit dem Licht am Ende" gefunden.
Was aber die OOB-Phänomene angeht, bin ich ebenfalls überfragt. (OOB = Out Of Body, sprich, sich selbst von außen betrachten).
Solche Dinge sind's, die mich wiederum verunsichern: Auf der einen Seite die lieben rationalen Dinge, auf der anderen die unerklärlichen. Letztlich eine Frage des Glaubens.
In dem Sinne,
Ser4phiM
rabentochter
Mh...ich habe eigentlich nur angst meinen besten freund, meinen freund und meine schwestern zu verlieren. Dahingehend hab ich angst vor dem tod. Und das nichtmal richtig. Ich habe schon viele geliebte menschen verloren und es jedesmal überlebt, weil ich die gewissheit habe das es ihnen gut geht und ich mir keine sorgen um sie machen muss. Sterben gehört zum leben. So ist es nunmal.
Was ich auf keinen fall habe ist die angst selbst zu sterben. Warum auch? Es ist wie schon geschrieben wurde das gleiche wie das was vor der geburt war.
Ser4phiM
Findest du? Und was bzw. wie war es für dich vor der Geburt?
imho denke ich, dass nach dem Tod endlich Ruhe ist, eine Leere, ein Nichts, Schluss aus, Ende. Kein Gewissen, kein Bewusstsein, kein Gefühl und keine Reize. Einfach nichts.
So wäre die einzige Hürde die man bei einem Suizid zu überwinden hätte, den letzten Sch(n)ritt zu tun, der Mut. Dass es den Angehörigen, Freunden und Bekannten danach schlecht geht, stünde zwar außer Frage, aber so makaber es klingt, es würde einen nach dem Tod nicht mehr stören. Hoffe, man versteht, was ich meine.
In dem Sinne,
Ser4phiM
rabentochter
Naja, ich denk das es nach dem tod genauso sein wird wie du es auch vermutest. Oder hast du vor deiner geburt was gefühlt oder kannst dich noch an was erinnern? Ich denk mal nicht
Nun, die angst den letzten sch(n)ritt zu tun ist wohl das problem der meisten suizidgefährdeten.
Aber ich wüsste nicht wovor man da angst haben sollte. Das brennt einmal kurz wenn man sich aufschlitzt und dann ist das ding gegessen. Dann heisst es nur noch warten und während man wartet bis man endlich ausgeblutet ist wird man sehr sehr zufrieden und ruhig sein. Mit nem lächeln die alte hülle zurücklassen. Is einfach zu schwer um sie mitzunehmen
Ser4phiM
| Zitat: |
Is einfach zu schwer um sie mitzunehmen
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Schön gesagt
Man frage sich aber nun, was denn die Angst in dem Moment genau ist. Ist es denn wirklich der Gedanke an die anderen? An die Familie, an die Freunde? Oder ist es etwas anderes, die Abwägung von Vor- und Nachteilen. "Eigentlich habe ich was ich brauche", "Sooo schlecht geht es mir nu auch nicht" oder sonstige mögliche Bedenken...
...um aus eigener Erfahrung zu sprechen, bei mir persönlich war es die Unlust. Gründe hatte ich, schwere Lasten und Zweifel ohnehin. Dies aber führte eher zu einem
Hüllenleben - kalt, unnahbar, gleichgültig(!). Und genau diese Gleichgültigkeit war es die mich dann doch denken lies: "Scheiss drauf... mal schauen..."
In dem Sinne,
Ser4phiM
KomaamoK
Angst habe ich vor der Zukunft. Niemand weiß, wie sie aussieht.
Ser4phiM
Einen Tag wissen, alles bedenken... Was gäben einige dafür, nur um ihre nächsten Schritte zählen zu können?
Optimisten sprechen von Abenteuer, Neugierde und Variation. Pessimisten von Angst, Unsicherheit und (Ver)Zweifel(ung).
Ich denke aber, dass uns im Alltag vieles von den Angstgedanken ablenkt, und wenn es nur eine stupide Wiederholungstat ist...
In dem Sinne,
Ser4phiM
Nerven-Krieg
Ich habe natürlich auch ganz große Angst vor dem Alleinsein...Ich mein ich bin erst 16 jahre jung und kann es schon nich ab ham nachts hier allein zu sein...und noch ne große angst von mir wäre es den wichtigsten menschen in meinem leben zu verlieren...meinen vater...