Nénindis Feirgwenn
Hi....
also ich glaube, ich werde hier jetzt mal einen Thread eröffnen, in dem ich zukünftig alle Gedichte von mir sammeln werde. Dann überschwemme ich nicht mehr so den eigentlichen Thread, der ja nicht unbedingt als Lyrik-Forum gedacht war. Wer also was von mir lesen möchte, sollte hier reinschaun.
Liebe Grüße
Nén
Nénindis Feirgwenn
Ich danke dir......
für jede Sekunde
in der du meine Sorgen fortgetragen hast
für jeden Augenblick
den du erfrischt hast, wenn er trist wirkte
für jedes Lied
mit dem du mich zum Lächeln brachtest
für jeden Atemzug
der mich dem Verstehen nah brachte
für jede Erinnerung
die du für mich bewahrt hast
für jeden Gedanken
den du auf deinen Schwingen mitbrachtest
für jeden Tropfen
der meine Tränen fortspülte
Ich danke dir für den Mut
den du in mir aufleben ließest
mich ganz dir hinzugeben
Ich danke dir für den Fall.......
Nénindis Feirgwenn
Schnee fällt lautlos auf die graue Straße
Eis bedeckt das karge öde Pflaster
modrige Blätter liegen am Wegesrand
und Bäume stehen an der Seite hoch hervor
Nebel liegt über den weiten Äckern
das verbliebene Gras ist gefroren und brüchig
nur ein erfrierender Hauch weht hinweg
über die kahlen Ebenen im Winter
Am Horizont steht tief eine goldene Sonne
doch kalt wie Schnee scheint ihr Leuchten
und dennoch lockt ihr Licht an
was nie angelockt werden wollte
Erfrieren und Brennen mischen sich
trostlose Ordnung herrscht in der Natur
doch fiebriges Chaos in der einsamen Seele
nur ein einziger Gedanke scheint klar
Betrübt und hoffnungslos geh ich dort
schreite die endlose Straße hinab
um das nicht existente Ende zu finden
und einem unklaren Ziel zu folgen
Raben begleiten meine schweren Schritte
voller Trauer ist mein Blick in die Weite gerichtet
der Tod scheint mein Lebensgefährte zu sein
doch in mir schlägt noch immer ein Herz
Ich gehe wie ein verbitterter Wanderer
immer weiter durch Tag und Nacht
vorüber an kleinen grauen Meilensteinen
und meine Seele zählt die Schritte
Und es zieht mich in die Ferne
die Sehnsucht treibt mich stetig voran
irgendwann werd ich ankommen
an dem Ort meines Herzens
Jeder verschleierte Blick gen Horizont
ist ein tiefsinniger Blick ins eigene Glück
denn jedes Mal wenn die Sonne dort versinkt
weiß ich, ein weiterer Meilenstein ist vorüber
Und ich weiß, der Ort meines Herzens
ist die graue kalte Straße
mit ihren verschwommenen Meilensteinen
hab dafür ziemlich schlechte Kritik bekommen.... was sagt ihr dazu?
Nénindis Feirgwenn
Verlacht, verraten und verkauft
in Todes Angesicht getauft
verloren in der weiten Welt
die das Licht der Sonne grellt
Schatten hüten langen Weg
führen finster träumend Steg
doch am Ende fällt man tief
wenn nichts nach all den Plänen lief
Unstet, sehnsüchtig, fragend
irrend in tiefer Dunkelheit klagend
die jenen beschützt, der das Licht wohl meidet
und der Nacht den Tag denn leidet
keine Klarheit an der Hand
umgebend kalte gläsern Wand
man ist zu vielen doch allein
kann nicht mehr geduldig sein
Doch das Ende ist noch fern
Blicke sich am Schicksal mehrn
wie es siecht dahin so weit
und findet keine Kleinigkeit
denn dort ist nichts mehr an Trost
alte Liebe längst erbost
was bleibt ist Einsamkeit in Trauer
verschlossen hinter eisig Mauer
Das Leben kriecht dahin
in traurig Öde ohne Sinn
die Existenz reicht plötzlich aus
bildet einzig zährend Schmaus
denn das Leben ist kaum wichtig
Liebe, Glück und Freud scheint nichtig
was das Herz nur noch bewegt
ist in Todes Hand gelegt
Die Zukunft läuft letzt aus dem Ruder
versteckt sich hinter Glanz und Puder
doch in Wahrheit schal und matt
wie trocknes, braunes, herbstlich Blatt
es fällt nieder auf den Grund
und jener färbt sich schließlich bunt
denn das Gras das freut sich sehr
ist's die Nahrung gütlich mehr
Ich gehe unter fest im Glanz
tanze mit mir einzig Tanz
verliere Glauben, Herz und Geist
weil die Zeit die Seele reißt
meine Augen schließen dicht
verdecken fahle Tränenschicht
denn am Ende bleibt mein Kummer
in dem ewig langen Schlummer
so, das wars für heute....
Nénindis Feirgwenn
Black Lord with starless cape
your heard was born in misty grave
fearless in an empty wood of shade
an undead soul might have to be so brave
And there is no death
to catch the light
another man will see it
after any brutal fight
his blood the chance to deal it
On starry sky flaping wings of raven
no hope shines there in goddamned cradle
far away seems to be your long yearned heaven
with any touch of sleeping label
And there is no death
to catch the light
another man will see it
after any brutal fight
his blood the chance to deal it
Water is deep in painful eternity
there is no innocence in modern life
so take my hand and come with me
I took the sail and faithful knife
mal was auf Englisch...
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Das Ende einer Zeit
In der Abendsonne liegt das Tal,
im zarten Glanz der untergehenden Sonne.
Aus hellem Marmor sind die Gemäuer,
aus sanftem Gras der Grund.
Der Wind streift durch das schmale Land,
wirbelt Blätter durch die Luft.
Die Vögel fliegen gen Horizont,
hinein ins goldene Licht.
Es ist alles so still
und dennoch lebendig voller Glück.
Am Horizont segelt ein Schiff
auf dem glänzenden Wasser.
Möwen kreisen am Strand,
Segel neigen sich im Wind.
Leise erklingt eine Geige,
eine Flöte gesellt sich hinzu
und ein Cello untermalt den Klang.
Dann ertönt über allem
eine liebliche Stimme voller Reinheit,
sie singt ein lied der Weite,
ein Lied von Freiheit und Glück.
Mein Herz beginnt zu fliegen
bei diesen zarten elbischen Worten,
Tränen entrinnen mir beim Anblick
dieses Tals und des davorliegenden Meeres
im roten Schein der Sonne.
So unbeschreiblich schön ist es,
so gefühlvoll und traurig,
obwohl es in glücklicher Zufriedenheit erstrahlt.
Die Zeit ist vergangen,
durch Liebe uns Schmerz gingen wir,
Freundschaften verbanden uns,
durch Mut und Tapferkeit überstanden wir das Leid.
Wir reichten uns die Hände
und überschritten jeglich Grenze,
uns wuchsen Flügel
und wir schwebten hinauf bis zu den Sternen.
Wir gingen quer über die Welt,
standen jedes Abenteuer gemeinsam durch,
nichts verband uns mehr als das,
was wir erlebten.
Jedes Leid und jeder Kummer half uns auf die Beine
und nun sind wir hier,
in diesem Tal
und schauen in diese wundervolle Sonne
dort überm weiten Meer.
Weiße Blätter fallen hinab,
Blütenblätter leis gestreut.
Eine neue Zeit hat begonnen,
unsere ist vergangen.
Wir haben diesen Kindern eine Welt geschaffen,
voller Friede und Glück.
Mögen sie weiterführen, was wir begonnen,
wenn das Schiff uns hinfortbringt.
für alle, die den Herrn der Ringe kennen....
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Du bist der Schatten jeder Existenz,
du bist die Finsternis des Seins,
die Siluette jeden Lebens,
der Hauch jeder Sterblichkeit.
Ich fand dich tief in mir verborgen,
du warst dort immer und wirst nie gehen.
Deine Last bedrückt mich so sehr,
dass ich langsam zu zerbrechen drohe.
Du bist das Spiegelbild der Mächte,
der wahre Verstand zwischen Gott und Teufel,
du bist Retter der Verzweiflung,
Erlöser der Dunkelheit.
Ich scheine auf einem Band
zwischen den Mächten zu stehen.
Habe ich mich damals gegen beide entschieden,
so bin ich doch heute an dich gebunden.
Ich suchte die Freiheit,
wünschte mir ein Paar Flügel,
um endlich den Wind spüren zu können.
Ich wollte Kraft haben,
um mich zu rächen an Gott.
Ich wollte nie dem Teufel gehören,
noch weniger aber ihm.
So stellte ich mich gegen sie
und was ich tief in mir fand,
warst du.
Jetzt hänge ich an dir,
wie an einem seidenen Faden.
Manchmal machst du das Leben unerträglich
und lässt in mir die Gier brennen,
dich endlich zu erreichen.
Und manchmal sorgst du dafür,
dass Gleichgültigkeit mich überkommt
und mir alles egal ist.
Manchmal überrumpelst du mich
und deine Trauer schlägt mich nieder
und ich weiß nicht einmal, weshalb.
Dann, manchmal, entfachst du eine Flamme in mir,
die mich drängt jedes Risiko einzugehen
und egal was passiert, alles zu wagen.
Manchmal lässt du mich zusammenbrechen,
so dass ich keinen Willen oder Verstand mehr habe.
Du entfachst und zerdrückst zugleich.
Ich kann dich nicht mehr bei mir tragen,
ich drehe durch wegen dir.
Doch du fragst nicht.
Du bleibst da.
Denn dein ist das Leid und die Ewigkeit,
denn du bist der Tod.
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Der Blutgraf
Ein Friedhof in sanftes Violett getränkt,
der Hauch des Todes schimmernd verhängt,
Statuen wachend über den menschlichen Hohn,
schweigend blickend auf den düsteren Thron.
Was tot, scheint lebendig, ewig zu leiden,
der Tod durch Unsterblichkeit die Ruhe zu meiden.
Der Wind trägt Laub an Gräbern vorüber,
Lavendel wächst an den Mauern hinüber,
Rosen welken im Schatten der Nacht,
Lilien und Nelken betören mit lieblicher Macht.
Die verlassene Kapelle grau mit schwarzen Mauern,
die in Einsamkeit der Jahrhunderte trauern,
wie Eis glänzt und gefriert der polierte Stein,
das Kreuz fasziniert durch das göttliche Sein.
Leis hallen Schritte an den Wänden wieder,
ein magischer Schatten lässt Kerzen entflammen,
sein Rüschenhemd schimmernd wie weißer Flieder,
der rot gefütterte Mantel, willens die Stille zu bannen.
Voller Eleganz und mächtiger Anmut, sacht und bestimmt,
doch in ihm das unsterbliche Feuer der Leidenschaft glimmt,
seine Bewegung fließend und seicht,
während sein Blick unfassbar strahlender Magie gleicht.
Seine Augen durchbrechen die Seele zertrümmernd,
so eisblau umfesselnd und voller Licht,
sein schwarzes Haar samt füllig, lang und dicht,
seine Haut wie weiße Seide hell flimmernd.
Sein Duft erinnert an zarte Vanille,
ihm zu folgen sein listiger Wille,
unwiderstehlich sein Takt und Charme,
seine Stimme so verführerisch warm.
In ihm steckt die Trauer der Ewigkeit,
führt er doch mit Himmel und Hölle mutigen Streit,
Zorn und Trauer versinken hinter dunkler Fassade,
die über Leben und Menschheit lacht, obwohl die Unsterblichkeit so fade.
Sein gekonntes Spiel von Hohn und Wut,
das innere entfachen von reißender Glut,
der mächtigste der schönen Untoten,
die Gedanken an ihn tödlich verboten.
Denn er folgt dem gierigen Ruf der sterblichen Kinder
und macht sie damit zu ruchlosem Sünder.
Seine Gedanken erobern messerscharf,
sein Atem entzieht hoffenden Schlaf,
seine Hand entfesselt Gier und Lust,
für die das Kind büßt mit tödlichem Kuss.
auch schon etwas älter.....
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Schweigend stehst du vor mir
starrend
lautlos
in schwarzer Gestalt
dein Mantel weht im Wind
selbst den Regen beachtest du nicht
du starrst mich nur an
deine Blicke durchdringen mein Herz
deine Kälte schneidend in meine Seele
verbrennt meine Haut
dein Atem lässt mich zittern
deine Augen sind so tief
voller Hass
unendlich
der Himmel scheint zu toben
ohne Hoffnung
Blitze stürzen hinab
doch du bewegst dich nicht
starrst mich nur an
schweigend
ich stehe zitternd da
angsterfüllt
zögernd
der Regen löst mich langsam auf
doch ich wage nichts zu sagen
deine Blicke schmerzen so
dein Gesicht spricht von Enttäuschung
von Wut und Qual
doch sagst du nichts
ratlos
hoffend blick ich zu dir
um zu erfahren was geschah
doch noch immer schweigst du
gestern im Sonnenschein
schriest du mich an
schlugst auf mich ein
ich verstand nichts
ich weinte nur
und schwieg
du drehtest dich um
gingst davon
ohne ein Wort der Erklärung
wie entfachte ich deinen Hass?
Was um alles in der Welt ist meine Schuld?
Ich frage nicht
denn du antwortest nicht
deine Augen sprechen Bände
doch nennen sie keine Gründe
langsam beginnst du auf mich zuzugehen
ganz sacht
bedrohlich
still
fast lautlos
deine Stiefel treten in die Pfützen
nichts beirrt dich
dein Blick so hart
so eisig kalt
nun stehst du vor mir
groß und stark
zornig fremd
und doch so.... vertraut
scheinst nur verletzt
verzweifelt
bitte sprich!
Doch du sagst gar nichts
nichts
du stehst nur da
schaust mir in die Augen
und ich weiß,
dass du meine Angst spüren kannst
langsam legst du deine Hand auf meine Haut
streichst meine Wange
und lächelst sanft
du schließt die Augen
und küsst mich liebevoll
nichts machte mir je mehr Angst
als dieser eisige Kuss
dieser Hauch der Finsternis
es fühlt sich an
als zertrümmertest du eine Sonne
und die Strahlen verbrennten mich
verbrennten alles
entfachten ein loderndes Inferno
als fiele ein Stern hinab
zerschlüge auf dem Boden
wie ein Kristall
in tausend Splitter
an deren scharfen Kanten
schwarzes Blut klebe
du löst deine Lippen nicht von meinen
stehst da
die Augen geschlossen
mich an dich haltend
du weinst
ganz zögerlich
als sei in dir etwas zerbrochen
du fasst mit der anderen Hand an die Seite
ziehst einen Dolch
ich zittere
will mich lösen
doch du presst mich nur stärker an dich
versuchst mich noch länger zu küssen
voller Kraft
wuterfüllt
stichst du zu
rammst mir die Klinge
mitten in den Leib
Blut tropft hinab
wird vom Regen davon gespült
versickert leise
noch immer liegen deine Lippen auf meinen
deine Augen noch immer geschlossen
das Blut quillt aus meinem Mund
ich kann nicht mehr atmen
meine Augen sind eingehüllt
in einen zartweißen Schleier
ich versinke ganz still
endlich löst du deine Lippen von mir
an ihnen klebt noch mein Blut
du öffnest die Augen
schaust mich an
und mein letzter Anblick
bevor ich entschwinde
sind deine Augen
ich sehe hinein
und mein Herz bleibt stehn
denn was ich sehe
ist endlose Schwärze
und ich sterbe
mit tiefer Furcht in den Augen
denn ich weiß
du musstest mich töten
denn du hast mich geliebt
doch das
was du nun geworden bist
durfte nicht lieben
und nicht geliebt werden
denn ein schwarzes Wesen
wie du nun geworden bist
empfindet nichts mehr
außer Zorn und Hass
denn du
mein Liebster
bist geworden
was ich nicht zu sagen wagte
du bist....
der Teufel!!!
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so.... das waren jetzt also ein paar Ältere.... ich hoffe, sie gefallen trotzdem....
Lady Morgia
Das gefällt mir. Dem fühle ich mich sehr verbunden, darin erkenne ich mich wieder, habe nur stets "Proviant" mit auf dem Friedhof..