Ser4phiM
Dieser Post beinhaltet eine Geschichte,die ich immer dann weiterschrieb,wenn ich gerade ein Down hatte. Leider bin ich in letzter Zeit nicht mehr dazu gekommen,weiterzuschreiben. Aber lest selbst:
Invisible Circus
Krasse Schatten bilden den Weg zum Zelt.
Ihre zuckenden Bewegungen zeigen, dass das
Innere voller Leben sei. Mit einem Male
schnellen die Augenlieder zusammen, denn
das grelle Licht der Beleuchtung scheint
einem direkt ins Gesicht. "Willkommen",
hört man eine von der Seite kommende, kaum
vom Getöse der Artisten sich abhebende
Stimme. "Seien Sie unser Gast".
Bietet einem der Direktor an und streckt
auch im selben Moment sine Hand zum
Gruße aus. Die Handschuhe die er trägt
sind anscheinend aus Seide, den der Glanz
und das unglaublich angenehme Gefühl
sprechen dafür. Er lädt einen ein, sich
doch sein Werk näher anzusehen. Mit
gewohnten Schritten ist er einem immer
einen Schritt voraus und zeigt mit
erhobender und lobender Hand sein Können.
Bleibt er stehen, so möchte er, dass man
sich etwas genauer ansieht, wie zum Beispiel
die Frau mit den langen Haaren. Mit
angewinkelten Knien hockt sie in ihrem Part
der Gemeinschaft, ihre langen Haare kämend,
lächelt sie einem zu. Auf die Frage, wie
lange ihr Haar denn schon sei, bekommt ein
Achslezucken zur Antwort. Man habe schon
lange aufgehört zu messen. Vor drei Jahren
müssten es an die 4 Meter gewesen sein,
jetzt aber nimmt keiner sich der langhaarigen
Frau mehr an. Schon längst sei sie ein
reines Vorführobjekt geworden, ohne Sinn und
Achtung. Mit leeren Blicken winkt sie einem
zum Abschied und der Direktor drängt einen
zum Gehen. Er wolle einem doch seine Kinder
zeigen. Er deutet nach oben, denn hoch über
den Köpfen der anderen schwingen sie gemeinsam.
Ein schriller Pfiff genügt, um sich ihrer
Aufmerksamkeit gewiss zu sein, denn ihr Blick
richtet sich gen Boden, nachdem ihr Vater
gepfiffen hatte. Ihr Können sei bisher
unübertroffen, versichert einem der Direktor
und führt den Rundgang fort.
Man solle weitergehen,versichert einem der
Direktor. Der Weg führt die Treppe hinunter
in den Keller. Die besagte Treppe aber
befindet sich nicht wie eine gewöhnliche
Treppe im hinteren Teil des Anwesens, sondern
deutlich dem Publikum sichtbar in der Manege.
Ein beleuchteter Türrahmen ist in die Kupel
aus Holz eingelassen, dieser bildet den Eingang
zum Keller. Er lässt sich in der rechten hinteren
Ecke der Manege wiederfinden.Stufe für Stufe
nehmen einem zunehmend den Atem, obgleich Ich
nur an die 50 Stufen nebenbei bezählte, ist die
Luft dort unten sehr schwül und ermüdend.
f.f.
Bis dann,
Ser4phiM
Invisible Circus
Krasse Schatten bilden den Weg zum Zelt.
Ihre zuckenden Bewegungen zeigen, dass das
Innere voller Leben sei. Mit einem Male
schnellen die Augenlieder zusammen, denn
das grelle Licht der Beleuchtung scheint
einem direkt ins Gesicht. "Willkommen",
hört man eine von der Seite kommende, kaum
vom Getöse der Artisten sich abhebende
Stimme. "Seien Sie unser Gast".
Bietet einem der Direktor an und streckt
auch im selben Moment sine Hand zum
Gruße aus. Die Handschuhe die er trägt
sind anscheinend aus Seide, den der Glanz
und das unglaublich angenehme Gefühl
sprechen dafür. Er lädt einen ein, sich
doch sein Werk näher anzusehen. Mit
gewohnten Schritten ist er einem immer
einen Schritt voraus und zeigt mit
erhobender und lobender Hand sein Können.
Bleibt er stehen, so möchte er, dass man
sich etwas genauer ansieht, wie zum Beispiel
die Frau mit den langen Haaren. Mit
angewinkelten Knien hockt sie in ihrem Part
der Gemeinschaft, ihre langen Haare kämend,
lächelt sie einem zu. Auf die Frage, wie
lange ihr Haar denn schon sei, bekommt ein
Achslezucken zur Antwort. Man habe schon
lange aufgehört zu messen. Vor drei Jahren
müssten es an die 4 Meter gewesen sein,
jetzt aber nimmt keiner sich der langhaarigen
Frau mehr an. Schon längst sei sie ein
reines Vorführobjekt geworden, ohne Sinn und
Achtung. Mit leeren Blicken winkt sie einem
zum Abschied und der Direktor drängt einen
zum Gehen. Er wolle einem doch seine Kinder
zeigen. Er deutet nach oben, denn hoch über
den Köpfen der anderen schwingen sie gemeinsam.
Ein schriller Pfiff genügt, um sich ihrer
Aufmerksamkeit gewiss zu sein, denn ihr Blick
richtet sich gen Boden, nachdem ihr Vater
gepfiffen hatte. Ihr Können sei bisher
unübertroffen, versichert einem der Direktor
und führt den Rundgang fort.
Man solle weitergehen,versichert einem der
Direktor. Der Weg führt die Treppe hinunter
in den Keller. Die besagte Treppe aber
befindet sich nicht wie eine gewöhnliche
Treppe im hinteren Teil des Anwesens, sondern
deutlich dem Publikum sichtbar in der Manege.
Ein beleuchteter Türrahmen ist in die Kupel
aus Holz eingelassen, dieser bildet den Eingang
zum Keller. Er lässt sich in der rechten hinteren
Ecke der Manege wiederfinden.Stufe für Stufe
nehmen einem zunehmend den Atem, obgleich Ich
nur an die 50 Stufen nebenbei bezählte, ist die
Luft dort unten sehr schwül und ermüdend.
f.f.
Bis dann,
Ser4phiM