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Dreamwhile - Die schwarze Community



Königin der Finsternis

Nénindis Feirgwenn
Leise wiegen sich die Zweige
wie die Tränen je im Traum
summend geht der Tag zu Neige
Nebel bildet schleiern Saum

Finster steigen Schatten auf
in der gottesfernen Kunst
Zeit steht still in Rades Lauf
liegt auf ihr der Stunden Gunst

Raben breiten ihre Schwingen
fern erleuchten Sternenstrahlen
beginnt ein Lied in allen Dingen
zu beenden täglich Qualen

Wie das Licht der Nymphen strahlt
in Wasserläufen ruhig und tief
so auch die Nacht mit Schönem prahlt
weil Verdammnis ihrer rief

Im Tanze jenen Angesichts
aus den Chören der Vergänge
verhallt die Stimme weit im Nichts
denn es pocht des alt Gesänge

Spuren prägen scheuen Staub
Asche aus der Toten Gram
die Ohren jener Welt sind taub
weil stiller Kummer Wissen nahm

Engel bilden zierend Schleier
Götter heben hoch empor
doch vergessen sie den Weiher
in dem sich einst der Tag verlor

Erinnerung schweigend dem Geschehn
Wälder, Wasser, Sterne lauschen
denn nur sie hat je gesehn
wie die Jahre hier verrauschen

Was vergeht, das bleibt nicht gern
was verjährt, vergisst die Welt
doch am Ende sich verzehrn
die, die Gott für sündhaft hält

Tugenden sind längst verschollen
in dem Tag des grellen Licht
fragt sich doch die Nacht zu sollen
zu beenden, was dort bricht

Doch sie ruht in stiller Pflicht
trägt die Trauer sich ins Herz
denn nicht sie ist das Gericht
was vergisst den steten Schmerz

Im Schatten jener Nächte Paradies
sitzt sie dort und wacht gewiss
denn zu vergessen nicht ist dies
was schon längst verloren ist
uma-him
... sehr schön!
black_velvet
... Gänsehaut! Gefällt mir sehr gut!
Nénindis Feirgwenn
Dankeschön!