Nénindis Feirgwenn
Leise wiegen sich die Zweige
wie die Tränen je im Traum
summend geht der Tag zu Neige
Nebel bildet schleiern Saum
Finster steigen Schatten auf
in der gottesfernen Kunst
Zeit steht still in Rades Lauf
liegt auf ihr der Stunden Gunst
Raben breiten ihre Schwingen
fern erleuchten Sternenstrahlen
beginnt ein Lied in allen Dingen
zu beenden täglich Qualen
Wie das Licht der Nymphen strahlt
in Wasserläufen ruhig und tief
so auch die Nacht mit Schönem prahlt
weil Verdammnis ihrer rief
Im Tanze jenen Angesichts
aus den Chören der Vergänge
verhallt die Stimme weit im Nichts
denn es pocht des alt Gesänge
Spuren prägen scheuen Staub
Asche aus der Toten Gram
die Ohren jener Welt sind taub
weil stiller Kummer Wissen nahm
Engel bilden zierend Schleier
Götter heben hoch empor
doch vergessen sie den Weiher
in dem sich einst der Tag verlor
Erinnerung schweigend dem Geschehn
Wälder, Wasser, Sterne lauschen
denn nur sie hat je gesehn
wie die Jahre hier verrauschen
Was vergeht, das bleibt nicht gern
was verjährt, vergisst die Welt
doch am Ende sich verzehrn
die, die Gott für sündhaft hält
Tugenden sind längst verschollen
in dem Tag des grellen Licht
fragt sich doch die Nacht zu sollen
zu beenden, was dort bricht
Doch sie ruht in stiller Pflicht
trägt die Trauer sich ins Herz
denn nicht sie ist das Gericht
was vergisst den steten Schmerz
Im Schatten jener Nächte Paradies
sitzt sie dort und wacht gewiss
denn zu vergessen nicht ist dies
was schon längst verloren ist
wie die Tränen je im Traum
summend geht der Tag zu Neige
Nebel bildet schleiern Saum
Finster steigen Schatten auf
in der gottesfernen Kunst
Zeit steht still in Rades Lauf
liegt auf ihr der Stunden Gunst
Raben breiten ihre Schwingen
fern erleuchten Sternenstrahlen
beginnt ein Lied in allen Dingen
zu beenden täglich Qualen
Wie das Licht der Nymphen strahlt
in Wasserläufen ruhig und tief
so auch die Nacht mit Schönem prahlt
weil Verdammnis ihrer rief
Im Tanze jenen Angesichts
aus den Chören der Vergänge
verhallt die Stimme weit im Nichts
denn es pocht des alt Gesänge
Spuren prägen scheuen Staub
Asche aus der Toten Gram
die Ohren jener Welt sind taub
weil stiller Kummer Wissen nahm
Engel bilden zierend Schleier
Götter heben hoch empor
doch vergessen sie den Weiher
in dem sich einst der Tag verlor
Erinnerung schweigend dem Geschehn
Wälder, Wasser, Sterne lauschen
denn nur sie hat je gesehn
wie die Jahre hier verrauschen
Was vergeht, das bleibt nicht gern
was verjährt, vergisst die Welt
doch am Ende sich verzehrn
die, die Gott für sündhaft hält
Tugenden sind längst verschollen
in dem Tag des grellen Licht
fragt sich doch die Nacht zu sollen
zu beenden, was dort bricht
Doch sie ruht in stiller Pflicht
trägt die Trauer sich ins Herz
denn nicht sie ist das Gericht
was vergisst den steten Schmerz
Im Schatten jener Nächte Paradies
sitzt sie dort und wacht gewiss
denn zu vergessen nicht ist dies
was schon längst verloren ist