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Das pochende Herz

tHeDaRk
Hallo Leuts...

mal als Einstieg meinerseits, etwas, was ich schon vor einer Weile mal geschrieben habe... bin gespannt, auf Eure Meinungen.... konstruktive Kritik kann mich nur weiter voran bringen...

Das pochende Herz

In tiefer schwarzer Nacht ist es geschehn. Während eines wankelmütigen Spazierganges über den weiten, alten Friedhof hörte er ein Geräusch. Ganz Leise. Fast ein Wispern. Als wäre das *Unreale* auf lautlosen Füßen unterwegs, unbedachte Besucher zu verführen.
„Komm zu miiir“
Er hielt in seinem Schritte inne und lauschte. Ein Flüstern. Ganz leise.
Ein Glühwürmchen erhob sich und umkreiste eine einzelne Blüte auf einem alten Grab. Er spitzte die Ohren…doch…Nichts. War es Einbildung?
Er ging weiter in seine alte Melancholie vertieft. Träume von vergangenen Nächten schwirrten in seinen Gedanken.
„Komm zu miiir“
Wieder. Diesmal etwas lauter, doch immer noch ein leiser Ruf. Er schaute sich um. Kein Mensch war zu sehen. Nur das Glühwürmchen flog noch immer über die Blüten der Grabesblumen. Sein Herz begann schneller zu schlagen. Ohne Grund. Eigentlich. Bis auf die Stimme, die zu hören er glaubte. Er ging weiter. Nun mit schnelleren Schritten. Eine halbe Stunde den langen Weg entlang, der zum alten Teil der Anlage führte. Hier, so sagte man, besuchen die Engel ihre Gräber, um nach dem rechten zu schaun.
„Komm zu miiir. Hab keine Angst“
Diesmal war er sicher. Keine Einbildung. Er spürte den Hauch der gesprochenen Worte an seinem Ohr. Erschrocken schaute er sich um. War dort ein Schatten? Dort, am Ende des Weges, den er entlang gekommen ist?
Eine Engelsstatue wies dem Besucher den Weg. Schaute sie ihn an? Hatte sie nicht eben noch gen Norden geschaut?
Er beschleunigte seine Schritte erneut. Der Klang seiner Schuhe auf dem Kies, der den Weg seine Richtung gab, knirschte unter seinen Füßen. Immer schneller. Er rannte.
„Hab keine Angst. Komm zu mir“
Die Stimme. Da war sie wieder. Sein Atem passte sich dem Schlagen seines Herzen an.

Bum Bum. Bum Bum. Immer schneller. Immer schneller. Bum Bum. Bum Bum.

Der Kies unter seinen Füßen wurde zu Sand. Dann zu Erde. Zu Gras. Dann …. kein Weg mehr. Ein Wald. Seine Rettung? Eine Lichtung; vom Licht des Mondes erhellt.
„Du bist so nah. Komm zu mir“

Seine Gedanken gerieten in Panik. Angst zerschnürte ihm die Kehle. Dort. Ein dunkler Fleck in Mitten der Lichtung. Steht dort eine Bank? Sitzt dort jemand? Ein Mann?
„Setzt Dich zu mir. So lange habe ich gewartet“
Er schien dem Wahnsinn nahe. Doch so schnell wie seine Angst auch kam, so schnell verschwand sie auch wieder.

Bum .. Bum. Immer langsamer. Immer langsamer. Bum .. Bum.

Der Boden war weich. Als liefe man auf einem Meer aus Federn.
Der Mann winkte ihn heran und wies ihm den Platz neben ihn.
Er verspürte nun keine Angst mehr. Ruhe. Endlich Ruhe. Frieden umspielte sein rhythmisch pochendes Herz. Worauf starrte der Mann? Was fesselt ihn, dass er nicht aufblickt?
Sein Blick folgte dem des alten Mannes…..Ein Grab…..so alt…..so kalt….

Dann erkannte er….plötzlich wusste er….seine Reise in das Land der Menschen war nun zu Ende.

„Die Engel haben auf Dich gewartet, Gabriel“
Sukkubus
Sehr schöne düster angehaute Wortwahl... spannung bist zum letzten Schluss.. Es hält einen gefangen...und regt denke ich jedem zum nachdenken an!

Mehr ...
black_velvet
Gänsehaut ...!

Mich hat genau wie Sukkubus die Spannung gepackt!