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Amerikanischer Antisemitismusbericht: Europa ist ein Hort der Antisemiten

Scharlatan
Zitat:
Letzten Oktober hat der amerikanische Präsident Bush ein Gesetz erlassen, das einen jährlichen Bericht über den weltweiten Antisemitismus anordnet. Dieser ist nun zum ersten Mal erschienen und äußert Sorge um die Sicherheit der Juden in Europa.

Zwar würden die europäischen Regierungen für ihren Kampf gegen Antisemitismus gelobt, aber der US-Regierungsbeauftragte O'Donnell sagte: 'Der Bericht konzentriert sich auf Europa, weil dort viele antisemitische Zwischenfälle vorkommen.'

In den östlichen Teilen Europas speise sich der Hass gegen Juden aus dem traditionell rechten Lager, während im Westen Europas radikalisierte Muslime eine große Rolle spielten. Auch die arabischen Medien werden in dem Bericht kritisiert.

Quelle: www.ftd.de


na also jetzt haben die Amis wieder einen grund krieg anzufangen. sollen die doch glücklich sein
als ob es in den USA so viel besser aussieht...
Still.Unholy
was soll man da sagen. meiner meinung nach typisch amis.
sollten sich mal an der eigenen nase fassen. vielleicht nicht gerade mit den juden, aber mit anderen ethnischen minderheiten.
als ich damals in usa war durfte man im cd laden nicht mal in die nähe von rap cds und so kommen, da hiess es gleich: this place's only for ni++ers und solche sprüche....
^Blade^
kranke Welt
Schmeddo
mal eine blöde Frage, was genau bedeutet "Antisemitismus " - es hat was mit Juden zu tun, soviel denke ich habe ich schon herausgehört.
data-morgana
Zitat:

Antisemitismus bezeichnet eine Judenfeindlichkeit, die sich auf rassistische, nicht religiöse Vorurteile stützt, sich zu einer Ideologie formt und als politische Bewegung judenfeindliche Ziele verfolgt. Der Antisemitismus kam nach 1789 auf und wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts öffentlich propagiert. Seinen Höhepunkt erlebte er in der Politik des nationalsozialistischen Deutschlands. Antisemitisches Gedankengut ist in den unterschiedlichsten Ausformungen bis heute wirksam.

Der Antisemitismus betreibt eine Diskriminierung und Verfolgung von Juden nicht wegen ihrer Religionszugehörigkeit, sondern wegen ihrer Abstammung. Das unterscheidet ihn vom Antijudaismus: Diese religiöse Form meint die christliche Judenfeindschaft, die etwa 70 n. Chr. begann. Sie herrschte im Mittelalter vor und trat nach der Aufklärung in Mitteleuropa zurück. Elemente des christlichen Antijudaismus spielten eine gewichtige Rolle bei der Genese des modernen Antisemitismus. Beide Phänomene beeinflußten sich gegenseitig und sind nur schwer voneinander zu trennen.

Im weiteren Sinne bezeichnet Antisemitismus seit dem Holocaust alle möglichen negativen Impulse gegen Juden. Man bezieht diesen Begriff auf ein breites Spektrum judenfeindlicher Tendenzen, die mit bestimmten typischen, stets wiederkehrenden Klischees und Vorurteilen auftreten:

Antisemiten schreiben allen Juden übergroßen Einfluss zu und unterstellen ihnen ein Machtstreben bis hin zur Weltherrschaft. Sie bestätigen und legitimieren das mit sozialen, ökonomischen, nationalen, politischen, ethnischen oder religiösen Argumenten, die sie stets verallgemeinern. Sie lasten kritisierbare Handlungen einzelner Juden oder jüdischer Organisationen "den" Juden an. Kritik oder bessere Information prallt an ihrer Vorurteilsstruktur ab und beweist für sie oft nur, dass man dem Einfluss "der" Juden erlegen ist.

Einige Theoretiker weisen auch auf die Bedeutung der Projektion für den Antisemitismus hin: Negative Begleitumstände komplexer gesellschaftlicher Vorgänge, wie etwa Kapitalismus, Kommunismus, Urbanisierung, Globalisierung etc. werden "den Juden" angelastet. Der Antisemitismus begleitet somit oft "antimoderne" Bewegungen: ein Vorgang, der sich bis zum gegenwärtigen Islamismus beobachten lässt.

Während andere Rassismen eher eine Minderwertigkeit der verachteten Gruppe behaupten, wird "den Juden" oft eher eine Gefährlichkeit und ein Streben nach Macht und Einfluss unterstellt. Diese hermetische Weltsicht unterscheidet Antisemismus, so dass Forscher ihn zunehmend als eigenständiges Phänomen betrachten. Die Mechanismen, durch die das antisemitische Judenbild und Judenhass immer wieder entstehen, gelten als „Paradigma (Beispiel) für Bildung von Vorurteilen und politische Instrumentalisierung daraus konstruierter Feindbilder“. (Wolfgang Benz)

Offener Antisemitismus wurde in der Bundesrepublik Deutschland nach den Erfahrungen des Dritten Reiches als Straftat eingestuft. Antisemitische Äußerungen können als Volksverhetzung gewertet und strafrechtlich verfolgt werden.


quelle: wikipedia
Schmeddo
ich danke dir data *knicks*
lucian
ich finde es ist grundsätzlich nichts gegen so einen bericht einzuwenden.
und ehrlich gesagt so falsch ist auch die aussage dieses berichtes nicht.
klar gibt es bei uns solche vorfälle. und klar kämpfen die europäischen regierungen gegen sowas.
von massnahmen steht aber nichts in dem bericht, denke ich.
wie es in den usa aussieht ist auch sicher kein argument gegen so eine untersuchung.
data-morgana
ich denke auch, daß gegen einen solchen bericht nichts einzuwenden ist, was mir daran ein wenig sauer aufstösst ist, das es lediglich um antisemitismus geht! ich weiß nicht warum, aber die juden haben in usa eine ziemlich große lobby! warum wird nicht generell das thema "rassenhass" angesprochen? es geht nur um antisemitismus...und der richtet sich nunmal nur gegen juden! wenn es generell um rassenhass gehen würde, müssten die amis sich nämlich selbst mal gewaltig an die eigene nase fassen!

so...an der stelle mal cd skippe zu einem passenden lied )