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käpt'n blaubär

data-morgana
na da bin ich mal gespannt
Zitat:

Köln - Die German Film Production (GFP) hat die Rechte an den Moers-Büchern "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "Ensel und Krete", "Rumo und das Wunder im Dunkeln" sowie dem aktuellen Bestseller "Die Stadt der träumenden Bücher" erworben. Sie alle spielen in der Traumwelt "Zamonien".

Sollte die erste Produktion ein Erfolg werden, könne sogar eine ganze Reihe von Filmen geben, die auf den Abenteuerromanen basieren, teilte GFP mit. An der ersten Leinwandversion, die Elemente aus allen vier Büchern enthalten soll, ist Moers auch als Berater von der Konzeption bis zu den Dreharbeiten beteiligt.

Walter Moers wurde als Comic-Zeichner bekannt. Seine ersten Cartoons, die sich durch Ironie und bewusstes Missachten der politischen Korrektheit auszeichneten, erschienen im Satiremagazin "Titanic". Ruhm erlangte der heute 47-jährige Mönchengladbacher aber mit dem Comic "Kleines Arschloch", den er 1990 veröffentlichte.

Bereits 1988 schrieb er die erste Geschichte um "Käpt'n Blaubär", der seit langem Stammgast im Fernsehen (u.a. "Die Sendung mit der Maus") ist. Eine weitere bekannte Figur aus seiner Feder ist "Adolf, die Nazisau", eine absurde Interpretation von Adolf Hitler in der heutigen Zeit.

Auch im Filmbusiness hat Walter Moers schon Erfahrungen gesammelt: 1997 schrieb er für den Zeichenrick-Spielfilm "Kleines Arschloch" das Drehbuch und die Texte für die Filmmusik. Zwei Jahre später steuerte er für den Film "Käpt'n Blaubär" erneut das Drehbuch bei.


cya
data
Sukkubus
Hab nie ein Buch von dem gelesen

Frägt sich gerade was daran interessant ist

Kleines Arschloch hab ich auch noch nie gesehen....aber ich kenn eins
zombie
Guten Tag

Also die Bücher von Walter Moers sind nicht zu verachten.. Aber ich glaub kaum dass deutsche Verfilmungen mit so einer gagüberladenen und detailreichen Vorlage fertig werden, immerhin hat Rumo z.B. über 700 Seiten

Gruß
Schwarzbaer
Ich kenne ein paar Comics von WaMoe, Das Kleine Arschloch ist unbedingt empfehlenswert, oder auch die sehr politisch unkorrekte Nazisau Adolf. Nicht zu vergessen die eine oder andere Kooperation mit Ralf König.

Von den Büchern hab ich bloß die Stadt der träumenden Bücher, und da bin ich bislang vielleicht bis zu einem Viertel (wenn überhaupt) durchgedrungen. Im Gegensatz zu den Comics komm ich da irgendwie gar nicht rein. Das ganze wirkt auf mich wie ein Versuch, eine Art deutsche Antwort auf Terry Pratchett (von dem ich auch nicht begeistert bin) zu liefern, mit Orientierung an jungen und "junggebliebenen" Leuten. Fällt für mich unter die Kategorie "Netter Versuch"...

In einem stimme ich Zombie jedenfalls zu: DAS zu verfilmen ist... eine Herausforderung.
Noidea
Im Kinderfernsehen gibt's Käptn Blaubär ja schon als Cartoon. Das mag ich eigentlich recht gern, auch in der Mischung mit den Puppen. Allerdings habe ich auch so meine Zweifel, ob man den Büchern über Zamonien gerecht werden kann. Aber den "Herrn der Ringe" hielt man auch jahrzentelang für nicht verfilmbar. Genug erörtert, Gruß, Noi.