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Dreamwhile - Die schwarze Community



Heavenfire Corp.

Elaine St. Louis
Das freut mich, auch wenn von dir eine ziemlich harte Kritik zurückkam...
LadyFortuna
Wie was? Ich hab es doch erst gestern Nacht ganz gelesen, dich seitdem nicht gesprochen.
Egal, schick einfach den nächsten Absatz.
Elaine St. Louis
"Okay, ihr habt's soweit; Mikros, Verstärker,... die Monitore, vergesst auf keinen Fall die Monitore!"
"Ja, Roxy, ist gut, nur nicht nervös werden. Geh ruhig."
"Ich bin nicht nervös!" Entkräftet fuhr die blasshäutige Sängerin sich durch die Haare und ließ geräuschvoll die Luft heraus, während sie ihre auf und neben der Bühne wuselnden Kollegen betrachtete. Sie würde niemals um 1 Uhr wieder da sein können; schließlich ging es hier um einen Auftrag von Angelas, und das musste sie sich wohl oder übel zu Herzen nehmen, obwohl sie für ihren Erschaffer keineswegs Respekt entgegenbrachte.
... Aber warum machte sie sich überhaupt so einen Kopf, was die ganze Sache betraf? In diesem Fall war sie die Prominenz. Und diese kam ja bekanntlich immer zu spät. So, das war zwar kein sehr schlagkräftiges Argument, aber immerhin war es eines. Sie würden schon warten können.
"Gut." Letztendlich zuversichtlich, dass ihre Instrumentalisten den Aufbau schon auf die Reihe bekommen würden, stemmte Roxy die Hände in die Hüften, nickte den anderen zu und wandte sich zum Gehen.
Vom "Styletto" bis zu Angelas' Kanzlei war der Weg nicht weit - entweder, man folgte immer nur geradeaus der South Gordon Avenue, oder aber man nutzte die kleineren, unbefahrenen Straßen und machte einen großen Bogen um einen Wohnungsblock und ein voluminöses Mehrfamilienhaus. Obwohl der letztere Weg Roxeanne sympathischer war, entschloss sie sich doch für den schnelleren.
Nachdem sie, beim Ausgang aus dem "Styletto", einen Backstage-Ausweis in die Hand gedrückt bekommen hatte, steckte sie ihn in die Tasche ihres Mantels und begab sich auf den Weg der Hauptstraße entlang, Richtung Süden.
Ein junges Paar kam ihr entgegen, welches sie mit einem schwer zu deutenden Blick verfolgte. Nein, nicht jetzt... Angelas würde sofort merken, dass sie wieder gegen seine selbst aufgestellte Regel verstoßen hatte, und das würde sie in kleine Schwierigkeiten bringen, die sie jetzt alles andere als nötig hatte. Außerdem brauchte sie Kraft für den Auftritt. Auf dem Rückweg zum "Styletto" würde es einen Menschen weniger auf dieser Welt geben...
Die üblen Gedanken verfolgten den Vampir bis kurz vor die Tür ihres Erschaffers.
Ohne abzuwarten betrat Roxeanne die Kanzlei der Heavenfire Corporation.
Elaine St. Louis
"Ich muss jetzt los." Kayus Bewegungen waren hastig und schnell, und doch sah es so aus, als hätte er alles unter Kontrolle: "Denk dran: Öffne seinen Leuten nicht die Tür. Du weißt, wie sie sind. Du kennst sie und ihre miese Art. Und falls es nicht anders geht -" Fest sah er Nicole in die Augen: "weißt du, wie du dich verteidigen kannst."
Seine Schwester nickte, und erwiderte seinen Blick ehern: "Bist du sicher, dass du allein gehen willst?"
"Der Vampir hat mich angerufen, Nicole. Er will mich."
"Das mit der 'Hilfe' könnte eine Falle sein, das ist dir klar, ja?"
Einen Herzschlag lang verharrte Kane vor der Tür und atmete durch, bevor er seiner Schwester einen letzten Blick zuwarf: "Ich gehe sogar davon aus."
Mit diesen Worten verließ Kayu Shan das große, in altertümlich asiatischem Stil erbaute Haus, welches er sich mit Nicole teilte.
In der anbrechenden Dunkelheit gähnte ihm der Chesvine Park düster und drohend entgegen. Jedoch beschlich Kane ein seltsames Gefühl, als er das Grüngelände hinter sich ließ und sich der Kreuzung der Gasse mit der South Gordon Avenue näherte; Es war keine Erleichterung, über die Gewissheit, den mondlicht-undurchlässigen Fleck nicht betreten zu müssen, sondern im Gegenteil - irgendwie fühlte er sich feige, als würde er sich vor einer kleinen, unscheinbaren Gefahr drücken.
Panti hatte keine Angst vor Angelas, aber dennoch waren alle seine Sinne in dieser Nacht bis aufs Äußerste geschärft. Nicht mal im Jenseits könnte er Ruhe finden, mit der Gewissheit, dass der elende Blutsauger noch auf Erden wandelte. Es war sein ewiges Ziel, ihn auszumerzen, und er hatte sich geschworen, dass sie sich irgendwann, Auge in Auge, gegenüberstehen würden, und dieser Moment würde entweder das Ende eines oder ihrer beider werden.
Vielleicht war jener Moment heute gekommen.
Angelas, das Biest, war wieder aufgetaucht, nach genau einer Dekade. Er hatte sich nicht nur wieder in Bewegung gesetzt, sondern hatte auch ihn, Kayu Shan, kontaktiert - aus welchem Grund auch immer, und es konnte kein rechtschaffener Grund sein. Er hatte gesagt, er bräuchte seine Hilfe... Kane war gespannt, was diese Tatsache erklären konnte.
Über die Schulter warf er einen kurzen, durchdringenden Blick auf den Chesvine Park, bevor er um die Ecke bog.
Die einzige Bewegung, die Kane dort wahrnahm, war das Schaukeln der Baumspitzen, in einem Wind, der sich wohl nur in den oberen Luftschichten herumtrieb. Um den Jäger selbst regte sich kein Lüftchen.
Dennoch war es, als könnte er leise, hauchende Stimmen vernehmen, die aus dem Park nach ihm riefen. Eindringliche Stimmen der Kainiten - sie waren da. Seit Angelas' Ankunft in Dimstone County waren sie offensichtlich allgegenwärtig geworden, auch wenn sie sich nicht zeigten.
Ein kurzer Anflug eines Schauers überkam Kane, als er zum ersten Mal seit langem für sich selbst feststellte, dass gefährliche Zeiten angebrochen waren.
Still.Unholy
so nun bin ich nach langer langer zeit auch mal dazugekommen alles zu lesen.
ist ja nicht gerade wenig

muss aber sagen, das es echt gut ist!!!
Elaine St. Louis
Danke dir.
Selbstverständlich ist es noch lange nicht fertig, und es wird wohl eine Weile dauern, bis ich dazu komme, weiterzuschreiben. Hab viel zu tun tur Zeit.